Mitglied inaktiv
Hallo ihr lieben! Ich hab da mal ne frage an euch. Ich hab ja schon zwei Kinder und bisher hab ich immer Stationär entbunden diesesmal will ich aber gerne Ambulant entbinden vielleicht aber auch zuhause?! So nun wollte ich mal wissen wer von euch erfahrung damit hat und ob ihr mir da mal weiter helfen könnt. Lg Larissa
Also ich habe meine Tochter ambulant entbunden und es war, für mich, die absolut richtige Wahl - ich fühle mich in KH nicht wohl und konnte mich so zu Hause in Ruhe erholen und meine Maus kennenlernen. Wichtig ist nur, eine Nachsorgehebamme zu haben, die dann auch direkt am Tag der Geburt noch vorbeikommt und jemanden, der die ersten Tage den Haushalt schmeißt und sich auch um eventuell schon vorhandene Kinder kümmert, damit du wirklich Ruhe hast! Lg Nini
hallo, nach 2 klinikgeburten, die ich nicht so berauschend fand, habe ich im nov 2003 meinen 3. sohn daheim zur welt gebracht und es war einfach super. du brauchst eine Hebamme, die die hausgeburt macht. Such die dir bald, denn viele nehmen nur eine bestimmte anzahl schwangere für den monat jeweils auf. Lerne sie vorher gut kennen, z.b. einfach so für fragen oder so treffen, oder mach immerwieder mal ne vorsorge bei ihr. Alsol ich habe es so geregelt, das ich jede 2. vorsorge bei derHebi mache. für die geburt selber, sagt dir die hebi was du alles brauchst. Wichtig fand ich das mein Mann dahinter stand bei dem ganzen und mich voll und ganz unterstüzte. Such dir dann noch jemanden, der während derZeit auf die Kids aufpaßt, auch nachts. Meine Haben zwar nachts alles verschlafen, aber man weiß es ja nie. Für die tage danach ist wichtig, das du auch zur ruhe kommen kannst. Entweder das noch zusätzlicj zu deinem mann evtl deine Mutter /schwiegermutter, freundin etc kommen kan, das du nix machen mußt. Und sich dein Mann auf die anderen kids mit zum beschäftigen konzentriern kann. Meine sind oft auch unterwegs gewesen. Aber natürlich hatt3e jederzeit auch mal mit dem baby. WEiß ja nicht wie alt deine kinder sind. viele grüße tine mit benjamin 5, dominik 3, florain 17 m und krümmelinchen et 16.07.05
Ich kann mich Tine nur anschliessen. Mein erstes Kind habe ich zu Hause bekommen, es war wunderschoen, und wenn nicht Gefahr fuer Leib und Leben besteht, bringen mich auch fuer mein naechstes Kind keine 10 Pferde in ein KH. Aber wahrscheinlich solltest Du dann bald mal nach einer Hebamme sehen, z. B unter hebammensuche.de kann man als Parameter "Hausgeburt" angeben. Viel Erfolg! Sabine
also ich hab bis jetzt immer ambulant entbunden, und kann dies nur empfehlen, wichtig nachsorgehebamme. ich gehöre nicht zu denen die sich ins bett legen können.habe auch gleich alles komplett selbst gemacht. kann das nicht mich auf´s sofa legen und ausruhen. hausgeburt finde ich klasse, kommt für mich aber nicht in frage schon aus medizinischer sicht nicht und ich glaub mich würde auch keine hebamme nehmen. also ich kann ambulant nur empfehlen. gruß nicole
Meine Erfahrungen: 3 stationäre Entbindungen - na ja, für meinen Geschmack eine sich lange ziehende Zeit bis nach Hause, und viel zu viel Einmischung seitens des Klinikpersonals. Viel zu viele unnötige Schikanen am Baby = ständige Blutkontrollen usw., total zerstochene Füßchen. 1 ambulante Entbindungen - prima, hatte PDA, wenig Schmerzen, gute Laune, ne tolle Hebi und ging mit gutem Gefühl nach Hause. Hebi für Nachsorge war die von der Geburt, ganz toll. Jetzt wirds wieder ne ambulante Geburt wenn nichts dazwischen kommt, soll genau so ablaufen. Entbindung Zuhause würde mir zwar zusagen, aber unsere örtliche Hebi, die auch die leitende Hebi im Krankenhaus ist, weigert sich schlicht da mitzuspielen weil sie sagt, wenn man zum Krankenhaus weiter als 5 Minuten hat, ist das Wahnsinn. Ich vertrau ihr da. LG Nicole
Hallo Nicole wie begründet deine Hebi das, dass es HG Wahnsinn sei, wenn man mehr als 5 Minuten von der Klinik entfernt wohnt? LG Lucy, mit einer stationären und einer ambulanten Geburt, die beim dritten Kind auf jeden Fall eine Hausgeburt anstrebt *Wahnsinn* :-)
Nun ganz einfach, sollte es wider Erwarten doch zu irgendwelchen unvorhergesehenen Komplikationen kommen muß man sich erst auf den langwierigen Weg in die Klinik machen. Bei uns sinds z.B. etwa 30 Minuten Fahrzeit, wenns wirklich pressiert, weil z.B. die Herztöne plötzlich nicht mehr feststellbar sind, ist das Kind inzwischen tod. Wär man in der Klinik gewesen wärs ein Not-Kaiserschnitt geworden und es wär wohl alles o.k. Und mit dem Gedanken daß man selber schuld an der dramatischen Situation ist, muß man dann das restliche Leben verbringen, nur weil man lieber bequem Zuhause entbinden wollte anstatt sich auf die Sicherheit des babys zu konzentrieren. Ich dacht mir anfangs auch daß mir eine Hausgeburt lieber wäre, man kennt alles, kann sich während der Geburt ganz normal fühlen und verhalten, in vertrauter Umgebung entspannt man sich leichter und alles was man evtl. gern um sich haben möchte ist jederzeit griffbereit. Aber nachdem ich die Schilderung der Hebi mehrmals duch meinen Kopf hab laufen lassen bin ich zu der Überzeugung gekommen, daß mir die Sicherheit meines Babys einfach doch wesentlich wichtiger ist als mein persönliches Wohlgefühl. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit daß nach 4 normalen Geburten ohne Komplikationen beim 5. Kind gering ist, sie ist dennoch vorhanden. LG Nicole
Hallo Nicole dem hält meine überzeugte Hausgeburtshebi und mein überzeugter Hausgeburtsgynäkologe gegenüber, dass Komplikationen, die bei HGs deutlich weniger vorkommen als in Kliniken, wenn dann so entstehen, dass sie von der Hebi so erkannt werden, dass noch genügend Zeit zum handeln bleibt... Die beiden (meine Hebi und mein Gyn) sind seit 25 Jahren ein eingespieltes HG Team und sie hatten noch nie ein geschädigtes oder gar totes Kind... Das hat mich wiederum überzeugt, dass ich das nächste Kind getrost in deren Obhut gebären möchte... Aber das muss jede für sich selbst entscheiden :-) Liebe Grüsse Lucy
Hui ich bedanke mich erstmal für die zahlreichen antworten. Ihr habt mir ne menge weiter geholfen. *grins* Mittlerweile denke ich das ich die ambulante geb. vorziehe. Hab nämlich keine lust schon wieder im KH zu bleiben. Mein problem bei der letzten geb. war nur das ich ne Blut anämie hatte und deswegen noch da bleiben musste. Also nochmals Danke. Lg Larissa
meine Hebi ist seit 10 Jahren aktiv als Hausgeburtshebamme unterwegs. Sie hat es mir so erklärt, das sich jede Komplikation vorher ankündigt. Herztöne fallen nichtg ohne irgendwas einfach ab. Wenn schon bei beginn der GEburt diese Schlecht sind, oder die Geburtzu lange dauert würde die Hebi auch ins KH überweisen. MIt gewalt daheim gar nix. Bisher hat sie nur eine GEburt unterbrochen daheim, bzw. es war die Mama, die sich nicht mehr sicher war, obs das richitge ist. Ansojnsten eine Mama danach in die Klinik, weikld ie Nachgeburt nicht richtig rauskam. Aber nach derAusschabung gleihc wieder mit heim. wir brauchen 15-20 min ins KH. Unsere ersten beiden geburten waren alles andere als lustig und toll. Aber die 3. dafür um sobesser. Ein risiko würde wohl keiner von uns eingehen. Im übrigen kann die Hdebi die erstversorgung des BAbys, wenns probs hat immer machen, dafür hat sie die ausrüstung. Aber letztendlich muß es jeder für sich entscheiden. Man muß sich wohlfühlen sonst gehts gar nicht. Ich bin mir nur 100 pro sicher in der Klinik wäre meine 3. geburt nicht so toll verlaufen. viele grüße tine