Elternforum Schwanger - wer noch?

einleitung und geplante ks...

einleitung und geplante ks...

mamiCaro11

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Juhu Mädels, Ich muss jetzt mal was los werden .. hier gehen ja doch die Meinungen ziemlich weit auseinander ... Warum kann man ein ks machen lassen, ohne das man Komplikationen hat, sondern nur weil man Angst hat ?? Und warum kann man nicht einleiten lassen nach et, wenn es nicht mehr geht, wenn man schmerzen hat und nicht mehr Laufen kann????? Normal ist doch was anderes.... ich bin z.b überfällig und werde morgen mir meiner fä darüber reden... Ich kann einfach nimmer... Glg und eine gute nacht


Sandyyy

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Antwort auf Beitrag von mamiCaro11

Einen ks würde ich ohne Komplikationen zwar nicht machen lassen, aber einleiten ist doch gar nicht verkehrt. Gerade wenn's dir nicht so gut geht. Würde ich persönlich auch machen lassen. Ist aber wie du schon gesagt hast ansichtssache.


faraday

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Antwort auf Beitrag von mamiCaro11

Hallo, also ich hatte schon mal eine Einleitung und würde das nie mehr machen lassen, es sei denn, es gäbe irgendeine Gefahr fürs Baby. Die Geburt war echt schrecklich, ich hatte heftigste Wehen, ohne daß sich irgendwas getan hätte, Schmerzmittel gabs nicht (Kommentar meiner Hebamme: Das sind ja nur eingeleitete Weheh, wir können erst gegen die eigenen was machen). Meine 2. Geburt ging zum Glück von selbst los und war im Vergleich zur ersten regelrecht entspannend.


rosemho

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Antwort auf Beitrag von mamiCaro11

Hallo, einleiten lasssen kannst du doch wenn du drüber bist. Mein Sohn war 13 Tage drüber als mich meine FÄ mal ins KH geschickt hat zum einleiten.Als meine Tochter 4 Tage drüber war hab ich mit meiner FÄ geredet das ich nicht mehr warten will.Hat mich dann ins KH geschickt und die haben dann auch direkt eingeleitet. Hätte mir auch spontane Wehen gewünscht,die Einleitung bei meinem Sohn war auch die Hölle,direkt über Stunden Hammerwehen.Bei meiner Tochter war es angenehmer.Ich hoffe diesmal aber auf spontan Wehen.Hoffentlich klappt es!


mf4

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Antwort auf Beitrag von rosemho

Das ist genau das schlechte... von selbst beginnende Wehen steigern sich langsam und eingeleitete beginnen u.U. nach 20min hammerhart. So wars bei mir und wenn man einmal erlebt hat wie in 10min der Muttermund von 4 auch 10cm aufgeht dann kann man sicher meiner Panik nachfühlen. Die Geburt war mit 3h 20min zwar die schnellste aber ich wünsche seit dem keinen mehr eine schnelle Geburt.


huehnchen69

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Antwort auf Beitrag von mf4

...dass schnelle Geburten sehr schmerzhaft sein müssen. Das stellen zwar auch viele Hebammen so dar, und es ist wohl auch oft so (zumindest kenne ich auch einige Frauen, die ähnliche Erfahrungen wie du gemacht haben), aber bei mir war es bei Nr. 2 eine Dreiviertelstunde von MuMu fingerdurchlässig auf Kind da, und das ganze war so schmerzarm, dass ich nur tief atmen musste, und erst bei der ersten etwas unangenehmen Übergangswehe auf die Idee kam, jetzt doch mal die Hebamme zu rufen. Ich kenne auch noch ein paar andere Frauen, die schmerzarme, schnelle Geburten hatten. Eine physiologische Zwangsläufigkeit, im Sinne von "MuMu wird in so kurzer Zeit aufgerissen - das muss ja monstermäßig wehtun" gibt es also nicht, und ich hätte keine Hemmungen, anderen Frauen so eine Geburt wie meine zu wünschen (na gut, vielleicht mit einer Hebamme, die rechtzeitig da ist ;-)), Liebe Grüße, Sabine


mf4

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Antwort auf Beitrag von huehnchen69

Kind 3 und 4 fing Papa auf nach dem Komando von mir: JEEEEEEEEEEEEEEEEEEEETZT Die Hebi glotzte nicht schlecht als sie kam und das Baby war da.


mf4

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Antwort auf Beitrag von mamiCaro11

Ich kann das nachvollziehen, daß man einleitet nach dem ET. Bei mir stand das bei Kind3 auch zur Debatte, weil ich ab SSW 28 kaum noch laufen und liegen konnte vor Schmerzen... Baby kam zum Glück ET-3 Tage. Kind4 wurde SSW 36+1 eingeleitet, weil nicht zweifelsfrei klar war, daß es okay ist... war es aber zum Glück. Einen WunschKS ohne med. Indikation kann ich als Wunsch schon nachvollziehen aber da wäre der Dok bzw. die Hebamme gefragt, den werdenden Müttern Alternativen aufzuzeigen. Im Zeitalter der PDA z.B. kann man heutzutage nahezu schmerzfrei Kinder bekommen und das sollte die Angst nehmen. Dummerweise hat man nach ein KS Schmerzen, die u.U. groß sein könnten und das ist manchen sicher nicht bewußt.


huehnchen69

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Antwort auf Beitrag von mamiCaro11

...und eine, worauf es mE keine einfache Antwort gibt. Ich denke, das hat mehrere Aspekte. Denn letztendlich sind ja beides Eingriffe in den natürlichen Geburtsverlauf, der eine mit OP, der andere ohne, und viele Ärzte begründen ja ihre Unterstützung eines WKS mit dem Recht der Schwangeren auf Selbstbestimmung, und scheinen diese Meinung dann teilweise wieder über Bord zu werfen, wenn es um Einleitungen geht. Aspekte, die mir einfallen sind: * Unterschiede in der Erfolgswahrscheinlichkeit: Auch wenn ich den Eindruck habe, dass viele FÄ oft rein nach Kalender einleiten (z.B. an ET+5, ET+10), ohne in irgendeiner Weise auf einen geburtsreifen Befund (z.B. Bishop-Score) zu achten: Manchmal ist einfach klar, dass eine Einleitung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit (noch) keinen Erfolg haben wird, egal, wie sehr sich die Schwangere den Geburtsbeginn herbeisehnt. Beim KS ist sicher, dass das Kind rauskommt. * Die Erwartungshaltung der Schwangeren: Wenn eine Schwangere eine Einleitung einfordert, und keinen KS, ist der Hintergrund ja vermutlich, dass sie sich eine Spontangeburt wünscht. Eine Einleitung erhöht aber deutlich die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es zu weiteren Eingriffen kommt ("Interventionskaskade"), und letztendlich dann möglicherweise doch in einem KS endet. Ich kenne viele Frauen, die zwar keine "Wunsch-Einleitung" hatten, aber eine nach Kalender, ohne dass sie sich gefragt haben, ob das sinnvoll ist (so nach dem Motto: Der Arzt weiß schon, was er tut), und die rückblickend sagen: Wenn ich gewusst hätte, wie das läuft, hätte ich das niiiiieee im Leben machen lassen. Demgegenüber weiß eine Schwangere, die einen WKS plant, idR sehr genau, worauf sie sich einlässt, und da gibt es sicherlich keine, die dann sagt: "Huch, die KS-Narbe tut ja weh - das hätte ich mir aber anders vorgestellt". Ich würde mir zumindest wünschen, dass diese Überlegung bei vielen FÄs eine Rolle spielt. * Zeit und Geld: Gerade wenn die Einleitung nicht sowieso angesagt ist, sondern rein auf Wunsch der Schwangeren gemacht wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man einleitet, und 4 Stunden später ist das Kind da, doch eher gering. Sondern das werden dann gerne auch mal 2-Tages-Aktionen, die dann vermutlich als Spontangeburt mit Aufschlag für die Einleitung vergütet werden, und vom Zeitpunkt der Geburt muss das Team sich trotzdem noch überraschen lassen. Ein KS, der in einer (terminlich vorher genau geplanten) halben Stunde erledigt ist, und ein vielfaches an Geld einbringt, ist natürlich auch für das KH (Personalplanung und Budget) deutlich attraktiver. Liebe Grüße, Sabine


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von mamiCaro11

Ich bin ja nun auch schon drüber und ich möchte lieber nen KS als ne Einleitung. Gruß