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Chorionzotten-Biopsie

Chorionzotten-Biopsie

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Wer von -Euch hat das machen lassen??? Was kann bei dieser Untersuchung alles (außer dem Geschlecht - grins) festgestellt werden??? Was kostet sowas? In welchem Zeitraum wird sowas gemacht???


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Hallo, ich habs nicht machen lassen. Ein 1-5%iges Risiko einer Fehlgeburt wäre mir in jedem Fall zu viel. Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Chorionzottenbiopsie LG, Silke


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Aber was gibts für Alternativen mit gleicher Aussagekraft??? Ich bin "erst" 32 Jahre. Bin mir einfach so unsicher ob und was ich machen lassen soll, oder mich auf den US um die 20. SSW verlassen soll bzw. so lange abwarten kann/soll


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also ich würde einfach abwarten bis man alles im US sehen kann... ich würde auf keinen fall soetwas machen lassen wenn ich weiss das es ein 1-5% risko einer fehlgeburt geben wurde... da ist warten ja wohl das beste für mutter und kind..


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ihr habt ja eigentlich recht..... Ausserdem haben wirs finanziell auch net so locker sitzen, dass ich da jetzt sämtliche pränatalen Untersuchungen durchmachen könnte.... Aber ich denk halt, wenn man jetzt schon einen Defekt (irreparabel) feststellt, könnte man den Abbruch noch relativ früh ohne "Bauch" durchführen lassen und es viele einem vielleicht nicht ganz so schwer.


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warum sollte dein baby den ein defekt haben?? hat dein FA irgendwas zu dir gesagt das mit dem baby eventuell was nicht stimmen könnte oder wie ist das?


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nein das nun nicht, aber weil ich eben "schon" 32 Jahre alt bin hat sie mich über die pränatale Diagnostik, also eigentlich nur über die Nackenfaltenvermessung, informiert.


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also ich würde an deiner stelle einfach abwarten ich glaube kaum das dein baby irgendeinen defekt hat. nackenfalte wurde bei mir auch gemessen und ich bin 20!! und 32 is ja noch nicht wirklich ein bedenkliches alter.. meine schwester hat auch noch mit 32 ihr 2. kind bekommen und die kleine ist kern gesund. ich würde mir an deiner stelle nicht so nen kopf drüber machen


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man liest einfach zuviel.... Vor 8 Jahren hatten wir noch kein Internet, da bin ich gar nicht auf diese Flut von Informationen gekommen....


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Also wenn du dir sicher bist, das du ein Behindertes Kind nicht austragen würdest. Und du dir darüber klar bist, das diese Untersuchung eine Fehlgeburt auslösen kann, kannst du sie machen. Das kommrt immer auf die Frau selbst an. Die einen könnten das Kind nie abtreiben die anderen nie austragen. Da hat jeder seine eigene Meinung zu. Ich an deiner Stelle würde die Nackenfaltenmessung machen und wenn da was auffälliges bei raus kommt, überlegen ob weitere Untersuchungen sinnvoll wären. Aber wie gesagt, da muss nutzen und risiko abgewägt werden und das kannst nur du mit deinem Mann entscheiden. Das mit dem Internet versteh ich nur zu gut. Ich hab mir vor 6 Jahren auch noch keine Gedanken über sowas gemacht, hab voll und ganz meinem Arzt vertraut und durchs Internet, liest man viel, man hört viel. Und wenn man was sucht findet man unmengen. Man darf das manchmal nicht so nah an sich ran lassen. LG Britta


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Das mit dem ohne Bauch stimmt auch nicht ganz. Die Fruchtwasseruntersuchung kann erst relativ spät gemacht werden und man erhält das Ergebniss um die 18 Woche eher später ... ich spüre meinen Zwerg schon seit der 16 woche und habe auch schon ordentlich Bauch! ûberleg dir genau ob du es da noch könntest und ob du das Fehlgeburtsrisiko tragen möchtest. Habe bereits ein Mädchen mit Down-Syndrom und ich bin sooo froh das ich mit 27damals gar nicht erst auf die Idee gekommen bin solch eine U-suchung zu machen und mich nicht entscheiden musste.Denn sie ist das beste was uns je passiert ist! Auch in dieser Ss machen wir keine dieser U-suchungen, aber das muss jeder für sich entscheiden!! LG Sina


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Hallo, eine Amniozentese birgt zwar auch das Risiko einer Fehlgeburt, ist aber dennoch ein schonenderer Eingriff als eine Chorionzottenbiopsie. Sie kann bereits ab der 10.SSW durchgeführt werden. In der Regel wird sie aber nicht vor der 13.SSW durchgeführt. Usus ist, sie nach einem auffälligen Organscreening durchzuführen. Dieser "Fein-US" wird in der 20.-24.SSW durchgeführt. Natürlich ist ein Abbruch schwieriger, je weiter die Schwangerschaft fortgeschritten ist. Denn im Normalfall sieht eine Spätabtreibung so aus, dass die Geburt eingeleitet wird, das Kind muss also geboren werden. Was nun "besser" ist lässt sich nicht sagen. Fakt ist, dass der Abbruch einer Wunsch-Schwangerschaft immer schwierig ist, egal in welcher Woche. Viele Frauen empfinden aber das Gebären des Kindes als besseren Weg, als das -ich kann es nicht anders sagen - "wegmachen lassen". Denn so hat man die Möglichkeit, sich von diesem Kind, das ja eigentlich gewollt war, zu verabschieden. Im Alter von 32 besteht kein Grund zu der Annahme, dass eine Behinderung vorliegt. Eine sogenannte "Spätgebärende" ist man immernoch erst ab 35. Aber angesichts der vielen vielen "Spätgebärenden" mit rundum gesunden Kindern muss man sich doch fragen, ob das nicht immernoch zu niedrig ist. Die Geburtshilflichen Standards sind eben zum Teil schon wirklich alt ;-) Keiner kann dir die Entscheidung abnehmen. Ein Risiko von 1-5% bedeutet ja auch, dass es in 95-99% der Fälle absolut gut ausgeht. Trotzdem bleibt die Frage: Würdest du es in Kauf nehmen, ein evtl. gesundes Kind zu verlieren? Und da würde ich vielleicht schon wieder aufs Alter schauen, denn -das weisst du selber- die biologische Uhr bleibt ja nicht stehen ;-) Was bei der ganzen pränatalen Diagnostik oft nicht erwähnt wird oder nicht feststellbar ist sind zwei Dinge: 1. sind nie alle Defekte erkennbar (einen Anenzephalus oder einen offenen Rücken zB kann man bestenfalls per US erkennen - beides sind aber schwerwiegende Behinderungen) 2. ist das Ausmaß der Behinderung nicht feststellbar. Es gibt zB viele Kinder mit Down-Syndrom, die durchaus ein normales Leben führen können. Es gibt einen Mann mit Down-Syndrom, der sogar einen Universitätsabschluss gemacht hat. Freie Trisomien zB können bedeuten, dass das Kind schwer behindert ist - oder absolut gesund. Das lässt sich allein durch die Untersuchung nie feststellen. Ich hoffe, ich habe nun nicht zu viel geschrieben und konnte dir einen kleinen Einblick geben, wie weitreichend und kompliziert das ganze tatsächlich ist. Deswegen würde ich nichts überstürzen, sondern mich auch mit der Ärztin nochmal beraten. Alles Gute! Silke P.S. Es gibt in dem Buch "Gute Hoffnung - Jähes Ende" auch ein gutes Kapitel über Schwangerschaftsabbruch. Vielleicht gibt es das Buch ja in der Bibliothek, ansonsten gebraucht bei Amazon oder Ebay.