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Blähungen durch zu häufiges stillen?

Blähungen durch zu häufiges stillen?

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Hallo, ich hatte gestern mit meiner Tochter (4 Wochen alt) die U3, bis auf eine empfindliche Haut und einen Blähbauch ist alle ok. Bei ihre Geburt wog sie 3275g, war 52 cm gross und ihr Kopfumfang betrug 34,5 cm. Jetzt wiegt sie 4420 g, ist 55 cm gross und hat einen Kopfumfang von 37 cm. Die Kinderärztin meinte wir können mehr als zufrieden sein mit der Gewichtszunahme und das meine Mich vollkommen ausreicht. Ich muss sie aber auch häufig anlegen und wollte jetzt mal fragen ob es sein kann das durch das häufige stillen Blähungen entstehen können. Bisher habe ich sie immer dann angelegt wann sie sich gemeldet hat oder wenn sie anders nicht mehr zu beruhigen war. Wann finden eigentlich immer die Wachstumsschübe statt? Vielen Dank für ihre Antwort. Lg Doreen


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Weiter so anlegen, Blähungen kommen dadurch definitiv nicht. Der Darm ist unreif, daher sind Blähungen normal! 1.Schub: 10.-14 LT 2.Schub: 4.-6. Woche


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Huhu! Also, dass durch das reine Stillen Blähungen entstehen kann meines Wissens nicht sein. Dies passiert nur dann, wenn Du was blähendes gegessen hast. Überleg mal, was Du in den letzten Tagen gegessen hast und ob da was blähendes dabei war. Du hast es ja total richtig gemacht, dass Du sie immer anlegst, wenn sie sich meldet. Genau so funktioniert das Stillen ja nur optimal. Es ist durchaus normal, wenn sie stündlich an die Brust will. Das ist keine Seltenheit. Manche Kinder trinken auf einmal größere Mengen, andere auf mehrere Male jededs mal nur kleine Mengen. Wegen dem Wachstumschub: Ihr steht wohl entweder kurz dadvor oder evtl. seid ihr auch schon drin. Der erste Große findet um die 6.Woche statt jeweils +/- 2 Wochen. Da ist ja jedes Kind anders..... Wenn Du Interesse hast, dann kann ich Dir sehr DAS Buch über ie Schübe empfehlen: Es heißt: Oje, ich wachse. Das hat mir damals bei meinem Sohn oft sehr gut weiter geholfen und mich auch hin und wieder vorm "Verzweifeln" bewahrt ;o)


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Die Ernährung der Mutter spielt eine untergeordnete Rolle. Klar sollte die junge Mutter sich vorsichtig an Lebensmittel rantasten. Aber es ist wirklich nicht so, dass mit der Milch die "Blähstoffe" übertragen werden. Wie trinkt die Kleine an der Brust? Setzt sie häufig ab und dockt wieder an oder trinkt sie "durch". Wenn sie recht häufig nur kurz trinkt, dann wieder abdockt, wieder kurz trinkt usw, kann es sein, dass sie zu viel Luft mit schluckt. Esenso kann sie viel Nebenluft ziehen, wenn sie nicht korrekt angelegt ist. Also sie nicht den Mund weit genug auf macht, damit sie die Warze und einen Teil des Vorhoft mit in den Mund nimmt. Falls du meinst, jetzt lieber Flasche füttern zu wollen, da kommt es viel öfter vor, dass zu viel Luft ins Bäuchlein kommt. Frag doch nochmal deine Hebamme, ob sie richtig angelegt ist. Oder eine Stillberaterin. Zum Buch Oje, ich wachse muss ich sagen, dass es zwar nett ist die Zeiten für Wachstumsschübe zu erfahren und was da in etwa passiert. Aber jede Frau, die Augen im Kopf hat, das Herz an der richtigen Stelle und ihren Mutterinstinkten vertraut, sich auf ihr Kind einlässt, der bekommt das von selbst mit. Außerdem ist es haarsträubend, was in dem Buch suggeriert wird an Umgangsmethoden mit dem Baby/Kleinkind, Genauso grottenschlecht sind die Beispioelkinder. Die können mit 20 Wochen krabbeln, zwei Monate später laufen und sprechen. Das ist alles andere als normal. Ich habe mir das Buch auch zufelegt, aber ich war so enttäuscht darüber. Ständig Wiederholungen, schlechte Beispiele und noch schlechtere "Erziehungsmethoden". Ich hab es nie zu Ende gelesen. Brauchte die Informationen nicht. Suse


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Still weiter nach ihrem Bedarf. Lass dich nicht von möchtegern-Rhythmen-Ratschlägen beirren. Das Nahrungsaufnahmeverhalten verändert sich so oft im ersten Lebensjahr und auch darüber hinaus. Immer wenn du glaubst ihr habt einen Rhythmus, ein stabiles Essverhalten (auch in der Beikostzeit) gibt es immer irgendetwas, was das "durcheinander bringt. Vertrau einfach dem Kind. Ach so, habt ihr nun Probleme mit Blähungen?


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Suse! Ja bei der U 3 hat die Kinderärztin gemeint da sie einen ganz schön aufgeblähten Bauch hat und sie dadurch vileich öfter weint, das hat aber nicht unbedingt mit meiner Ernährung zusammen. Aber da gehen die Meinungen auch auseinander: Die eine Hebamme meinte ich soll darauf achten was ich esse und die andere Hebamme sagt ich kann essen was ich will... Ich stille nach Bedarf und achte auch immer darauf das ich sie richtig angelegt habe und sie nicht nur an der Brustwarze saugt. Wir haben jetzt noch die Saab Tropfen verschrieben bekommen, aber ich glaube die helfen auch nicht unbedingt weiter. Nach dem ich Kiara gestillt habe möchte sie aber fast immer nochmal an die Brust und so ziehen sich die Stillmahlzeiten immer sehr hin oder sind sehr häufig. Mein Sohn Sean (15 Monate) muß ich dann immer ins Laufgitter setzten da er sonst nur Unsinn anstellen würde... Viele Grüsse von mir Doreen


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Hallo, Ja, das ständig am Busen hängende Kind kenn ich auch. Das war bei meiner Kleinen auch. Ich hab irgendwann begonnen sie im Tuch zu stillen, sonst hätt ich draußen keine 20m laufen können, dann Kind aus Tragetuch nehmen uns stillen. War irre praktisch. So haben wir wochenlang, monatelang beim Shoppen gestillt ohne dass jemand auch nur was ahnte. Ich war auch erst "vorsichtig" mit Nahrungsmitteln. Das kam aber irgendwie alleine. Ich hatte wenig Appetiet. Und die Dinge, die ich gegessen hab, waren vollkommen okay. Aber es stimmt, dass Meinungen zu verschiedenen Themen total auseinander gehen. Fakt ist, dass sich der Darm erst "entwickeln" muss. Das geht bei dem einen Kind problemlos (meine Tochter gehörte dazu), das andere braucht länger bis lange (die berühmten Dreimonatskoliken). Aber Fakt ist auch, dass häufiges Stillen mit einem korrekt angelegten Kind definitiv nicht zu vermehrten Blähungen führt, also ich meine, es ist nicht die Ursache. Versuche es mal mit Bauchmassagen im Uhrzeigersinn, mit viel Tragen (Bauch an Bauch, aufrecht sitzend), so dass einerseits die Luft im Bauch besser und ständig entweichen kann, und andererseits das Bäuchlein immer so etwas wie eine Massage enthält, eine Stimulation, und das Kind Sicherheit und Kuschelnähe hat. Da erträgt sich einiges Bauchgrummeln leichter und beugt Luft im Darm vor. Gerade weil sich der Darm entwickeln muss, ist Stillen total gut. Das "saniert" den Darm. Ich wünsche dir viel Kraft und durchhaltevermögen. Gerade weil du 2 kleine Knöpfe hast. Suse


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Nagchampa hat dir ja schon Tipps gegeben. Massagen in Ujrzeigerrichtund sind sehr gut, denn die strimulieren die Persitaltik des Damres. Unterstützen kannst du dass ganze mit dem echten ägyptischen SchwarzKümmelöl. Am besten aus der Apotheke oder Reformhaus beziehn, dann kannst du dir sicher sein, dass es auch das echte ist und nix zusammen gemanschtes. Viel Erfolg


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Gibts bei euch einen Kurs in Babymassage?? Ich hab den vor 2 Jahren gemacht und da wurden etliche Tipps und Tricks gezeigt, wie man mit Blähungen umgeht! LG, ANdrea


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Mit der Begründung, dass dann die frische muttermilich zur anverdauten käme und das gäbe halt Gasbildung. Keine Ahnung ob das stimmt. War mir egal, ich habe meinem Kind dann immer Sab simplex gegeben, aber trotzdem nach Bedarf gestillt und nicht nach der Uhr. Irgendwann kam ich drauf, dass es stark davon abhing, was ich gegessen hatte. Z.B. war Milch ganz schlimm, als ich auf Ziegenmilchpulver umgestiegen bin und knsequent alles KUHmilchhaltige weggelassen habe, wurde es besser. Bei anderen sind es Zwiebeln, Vollkornprodukte, was weiß ich. Schau einfach mal ganz genau, was du isst und wann dein Kind Blähungen hat. Hat sie's immer oder nur nach bestimmten Speisen. Ich glaube, das hilft mir, als nach der Uhr zu stillen. Mir wurde damals gesagt, mindestens zwei Stunden sollten dazwischen liegen zwischen zwei Stillmahlzeiten - aber damit hatte es nicht wirklich was zu tun bei uns.