Elternforum Schwanger - wer noch?

bin so traurig !

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hallo ihr lieben ! Ich bin froh das er gesund bei uns ist und trotzdem könnte ich den ganzen Tag heulen und fühle mich total hilflos obwohl mein Mann noch zwei Wochen zu Hause ist und die Hebamme kommt ja auch noch zu uns ! Aber irgendwie fühle ich mich total sch.. !!! Ich weiß das es die Hormonumstelleung ist und das warscheinlich jeder dadurch muss ! Musste jetzt einfach mal hier ein paar Tränchen hinterlassen ! Wie lange hat es bei euch gedauert bis diese Phase vorbei war ? Die es noch vor sich haben möchte ich aber keine Angst machen ! Liebe Grüße Nina


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Lass dich mal drücken, ich kann dich so gut verstehen! Habe im März enbunden und kenne diese Tränenzeit danach ganz gut! Mein Freund hatte keinen Urlaub und auf mich ist nach der Klinik zu Hause alles fast eingestürzt. Fühlte mich total überfordert mit einem Baby, was oft stundenlang, ohne für mich erkennbaren Grund, weinte. War oft richtig genervt, obwohl ich doch mein Baby über alles liebe! Das Ende vom Lied war, dass ich abends mit meinem Wurm dasaß und nur heulte... Keine Zweisamkeit mehr, stattdessen durchwachte Nächte, die an den Nerven zerren. Und dann das Gefühl, undankbar zu sein, wenn man traurig war. Aber ich kann dir nur sagen, das geht vorbei! Kann dir nur empfehlen, dass du dir für die ersten Wochen längere Besuche, Einkäufe etc. ersparst. Gönne dir und deinem Baby viel Ruhe, genießt die Zeit, die ohnehin viel zu schnell vorbei geht. Das hat mir ganz viel geholfen. Alles Liebe von Nadja, die dich sooo gut verstehen kann!


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Hallo :-) Süße, das kann nach einer Geburt schon mal passieren, alles ist in Ordnung, doch statt die strahlende Mutter zu sein, die man gerne wäre, ist man ein Häufchen Elend. Wenn das zu lange anhält, hol Dir Hilfe! Eine Wochenbettdepression, die zu lange anhält, ist ernst zu nehmen. Wenn Deine Hebi das nächste Mal da ist, besprich das mit ihr, es gibt einige wunderbare homöopathische Mittel, die Du nehmen kannst. Damit geht es Dir schnell wieder besser. Habe keine Scheu, dass "Problem" beim Namen zu nennen, denn Du musst da nicht alleine durch. Hol Dir Hilfe, dann geht es Dir ganz schnell wieder besser und Du rutscht gar nicht erst weiter in diese Traurigkeit. Liebe Grüße :-) Eva


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hallöchen ich nehm dich mal in den arm. also ich bin jetzt mir unserem dritten kind schwanger und nach unsererm ersten kind ging es mir nicht anders. ich habe richtige panik atacken bekommen mit bauchschmerzen durchfall aber auch einfach das ich mir viel zu viele gedanken gemacht habe und ich vor allem schlicht und ergreifend angst hatte usw. mein mann hatte echt angst um mich. besonders schlimm wurd es immer gegen abend wenn es draußen dunkel wurde. laut hebi durfte ich johanniskraut nehmen welches mir etwas geholfen hat. alles in allem hat es bestimmt 3 - 4 monate bei mir gedauert bis es mir entgültig gut ging. vor allem konnte ich nicht verstehen warum es mir so ging weil unser kind ja ein wunschkind war. bei mir war es schon etwas mehr als die normalen heultage . naja es ist einfach hormonbedingt und da sollte jeder verständniss für haben. vorallem hat es mir geholfen das ich darüber geredet habe und da kein geheimnis raus gemacht habe. nach unserem zweiten kind war von all dem nichts in sicht und ich hoffe das wird beim dritten auch so sein denn ich kann mich gut an mein gefühlscaos zurückerrinnern und weiss das es für mich wirklich mit das schlimmste in meinem leben war.also fühl dich gedrückt und kopfhoch das alles geht vorbei auch wenn du jetzt denkst es kann nicht besser werden. mir kam mein kind teilweise ganz fremd vor und ich habe gedacht es sei ein fehler von mir das mir dieses kind so unbekannt ist aber es ist ja ganz normal den in erster linie ist es ja dein kind aber ihr müsst euch ja trotzdem erstmal kennenlernen. desweiteren hatte ich angst das mein mann mich jetzt nicht mehr so liebt sondern unser kind mehr liebt als mich. oder das ich es nicht schaffe unser kind so zu versorgen wie ich es muss. also im nachhinein denke ich jetzt das diese gründe alle völlig dumm waren denn ich sehe das man seine kinder liebe kann wie nichts anderes auf der welt. red auf jeden fall mit deiner hebi und vll auch mit deinem arzt und lass dir einfach helfen auch wenn das nur heisst das du mit jemandem darüber reden kannst. es ist nämlich ganz normal nur viele reden einfach nicht darüber.das so kleine hormone einen so umhauen können ist schon ungerecht... alles liebe und gute weiterhin für dich und deine familie. und wenn du ein bisschen schiftlich quatschen möchtest ich habe oben mal meine addi hinterlassen. lieber gruß jessica


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Ich kann Dich auch sehr gut verstehen. Diese Babyblues-Zeit ging bei mir relativ schnell vorbei, hatte ich das Gefühl. Jetzt (meiner ist fast 3 Wochen alt) fühle ich mich auch gerade ziemlich überfordert, weil ich allein zu Hause bin und mein Kleiner ziemlich viel weint, wenn er nicht auf dem Arm ist und rumgetragen wird. Denn nur auf dem Arm reicht ihm leider auch nicht lange. Zudem haben wir zwei sehr anstrengende Nächte hinter uns, nachdem die anderen einigermaßen in Ordnung waren. Und die körperliche Nähe zu meinem Freund fehlt mir ziemlich. Du siehst: Überforderung total, dann das schlechte Gewissen, daß man sich so fühlt und das Gefühl, es nicht so recht hinzukriegen, alles irgendwie falsch zu machen. Ätzend. Ich hoffe, daß es bald vorbei ist, denn wirklich glücklich bin ich, mal ganz ehrlich, nicht gerade. Wäre froh, wenn sich der Kleine wenigstens ab und zu am Tag für eine halbe Stunde (gerne auch länger, aber man schraubt seine Ansprüche ja schon zurück) hinlegen ließe. Tut er aber nicht. Nach allerspätestens 10 Minuten weint er. Und hört auch nicht auf, bis er hochgenommen wird. Naja, genug Gejammer von mir. Was mir tags gut hilft, ist den Kleinen im Tragetuch zu tragen, darin schläft er meistens gut ein und ich habe trotzdem beide Hände frei. Deshalb kann ich auch gerade schreiben! ;-) Liebe Grüße und eine baldige entspanntere Zeit mit Deinem Baby! Katharina


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Hallo Nina, habe mich gerade beim Lesen Deines Postings in die Anfangszeit mit meinem Lütten zurückversetzt gefühlt...Man ist soo glücklich, aber auch soo fertig - von wegen Babys schlafen am Anfang viel ;-)) und ich hatte anfangs oft den Gedanken, wie mein Zwerg in dieser rauhen Welt bloß Leben soll... ABER: Das geht wirklich vorbei. Bei mir wurde es nach 2 Monaten bedeutend besser und als ich dann mit Rückbildungs-Yoga anfing, fühlte ich mich auch wieder wie ich. Vielleicht kannst Du den Kleinen ja in ein paar Wochen mal für ein paar Stunden den Großeltern oder so überlassen und tun, worauf Du Lust hast - das hilft soo sehr!!! Man muss sein Kind erst kennenlernen und vor allem (beim ersten) sich in die Mutterrolle einfinden. Und am meisten hat mir der Tipp meiner Schwester geholfen: Hör auf Dein Bauchgefühl und nicht auf jeden gut gemeinten Ratschlag. Es gibt ihn den Mutterinstinkt... Ich drück Dich jetzt mal noch ganz fest und wünsche Euch alles Liebe und einen richtig tollen Sommer!!! Mandy (die inzwischen eine richtig glückliche Mama ist und sich auf Zwerg Nr.2 freut)