schroedingerskruemel
... obwohl ich lieber damit abschließen würde. Die Chancen gehen gegen Null, mit den schon bekannten Fruchtbarkeitsproblemen plus Perimenopause. Das Herz will, was das Herz will. Aber vielleicht kann es mal aufhören, zu wollen, was es nicht haben kann. Ich bin weniger wütend und der Schmerz brennt weniger. Er ist einer stillen Enttäuschung gewichen, einer ruhigen Traurigkeit. Ich bekomme keine roten Ohren vor Ärger mehr, sondern einen tiefen Seufzer und schwere Schultern. Wenn Freunde und Bekannte das erste Kind ankündigen, das zweite und dritte. Alles ist da so unaufgeregt und normal. Nur bei mir bewegt sich nichts. Ich frage mich manchmal, ob ich jemals schaffe, das Thema zu verabschieden. Oder sehne ich mich mit 60 oder 70 nach einem zweiten Kind? Die Vorstellung gruselt mich, genauso wie es mich gruselt, irgendwann keinen Kinderwunsch mehr zu haben. Menschen sind komisch, oder? 😔
Huhu, ich finde Kinderwunsch normal und nicht komisch. Wichtiger als solche Überlegungen anzustellen und Gefühle zu analysieren finde ich die Frage, was du bereit bist, für ein weiteres Kind zu tun. Wartest du nur (das bringt eher nichts mehr), oder werdet ihr ärztlich begleitet? Manchmal muss man ein bissl was auf sich nehmen, damit es nochmal klappt, war bei mir auch so. Es lohnt sich aber so sehr. LG
Sie hat hier schon öfter geschrieben, sie und ihr Mann haben alles in einer deutschen Kinderwunschklinik möglich ist durch und wurden mit den Worten entlassen das nur noch im Ausland was möglich ist ( eizellspende), das wollen sie nicht
Hallo 🙂 Versuchst du es denn noch richtig mit dem Kinderwunsch oder ? Ich bin 39 Jahre und habe schon seit längerem wieder einen Kinderwunsch. Seit April versuchen wir es und bis jetzt hat es noch nicht geklappt. Wir haben schon Kinder, also von daher denkt man es müsste doch schneller klappen. Bin grad ES+8 uns vorhin negativ getestet. Die Basaltemperatur ist noch oben ,aber hab schon Perioden Symptome. Meine Freundin hat Ende Oktober ihr 4tes Kind zur Welt gebracht mit 42 Jahren und hat alles gut geklappt.
Schrödingers Krümel ist halt der Gegenpart deiner Freundin, sie würde letztes Jahr aus der Kinderwunschklinik als austherapiert entlassen in Deutschland kann ihr niemand mehr helfen ( sie wäre wohl auf eine eizellspende angewiesen)
Ich weiß, es ist nicht dasselbe, aber habt ihr je darüber nachgedacht ein Pflegekind aufzunehmen? Vielleicht könnte euch das etwas Frieden geben. Ich glaube du hättest so einem Kind viel zu geben, und es würde bei euch bestimmt ein tolles Zuhause bekommen.
Vielen Dank für eure Antworten. 💛 Naja, komisch ist der Kinderwunsch in meinem Fall schon, weil es so ist, wie missescat sagte. 10 Jahre Kinderwunschkliniken, es ist alles gesagt und alles getan. Ich muss akzeptieren, dass mit eigenen Eizellen Schluss ist. Den nächsten logischen Schritt können wir beide nicht so einfach gehen. Es kommt immer mal in die Diskussion, und wir haben unterschiedliche Gründe, die Grenze zu ziehen. Dann landet der Kinderwunsch im Patt: Nicht weg, aber auch nicht erfüllbar. Meine Logik weiß, dass ich mich davon verabschieden muss. Der Prozess dahin ist lang. Und manchmal führt es mich hierhin zurück. Immer dann, wenn ich denke, es sind noch nicht alle Optionen zu, und vielleicht sollten wir ja doch... Für ein Pflegekind bin ich nicht geeignet. Ich als Mensch, mit meinen manchmal sehr verstellten Ansichten. Die Aufgabe von Pflegeeltern sind andere; sie sind nur "Gäste" im Leben der Kinder, und die Hauptaufgabe ist es, die Brücke zu den Eltern des Kindes stabil und offen zu halten. Sie im Leben so zu verankern, dass die eine stabile Beziehung zu ihren Eltern haben können, obwohl sie leider nicht bei ihnen wohnen können oder dürfen. Ich kann kein Pflegekind aus meinem Egoismus heraus aufnehmen. Und erst Recht nicht, wenn ich befürchten muss, dass die Eltern bei mir alle unreflektierten Vorurteile hochfeuern, die für niemanden konstruktiv wären. Am wenigsten für das Kind. Ich bin, glaube ich, die letzte von denen, die hier zum Auf und Ab beim Abschied vom Kinderwunsch schreibt. Die anderen sind "weitergezogen"; und das sollte ich auch tun. Es gibt kein eigenes Forum dafür, und das hier ist vielleicht nicht der richtige Ort. 🫣
Also als erstes Ich finde deinen Kinderwunsch nicht komisch sondern nachvollziehbar. Auch wenn es mit deinen Eizellen nicht klappt und ihr den Schritt ins Ausland aus welchem Gründen nicht gehen wollt oder könnt ist egal. Wunsch ist Wunsch. Ich selber konnte meinen Kinderwunsch erfüllen, aber ich sehe jetzt bei meiner ältesten Tochter wie es für sie und ihren Partner sehr sehr schwierig wird und wie meine Tochter leidet Das einzige was ich machen kann ist soviele gute Taten wie möglich zu tun und hoffen das dass charma auf sie zurück fällt ( sie hätte es so verdient)
Hallo,
ich finde es toll, wie du deine Gefühle zu dem Thema beschreibst, sehr ehrlich und sehr reflektiert.
Aber was z.B. deine Gefühle zur Pflegekindschaft angeht, sind es trotzdem nur theoretische Überlegungen. Denn: Kinder erden einen. Immer. Und sehr. Deine "verstellten" Ansichten werden schnell korrigiert und hinfällig, das würde natürlich auch für ein leibliches Kind gelten. Kinder bringen auch Eltern mit sehr festen ideellen Vorstellungen auf Normalniveau, ums mal scherzhaft auszudrücken.
Wie wäre es denn mit einer Auslandsadoption? Und was Pflegekinder angeht, muss man ja unterscheiden zwischen Kurzzeit- und Langzeitpflege (meist bis zur Volljährigkeit). Man kann vorher beim JA sagen, welche Form man möchte.
Wenn man ein Haus voller Kinderlärm und -lachen will, dann gibt es verschiedene Wege, dies zu erreichen. Ich würde mich auf das Abenteuer einlassen und nicht glauben, vorher schon zu wissen, dass es nicht geht oder nicht passt. Du würdest dich verändern und wachsen, viel mehr als du jetzt glaubst. Mut zu haben und neue Türen zu durchschreiten, wird vom Leben immer belohnt und ist eine irre Bereicherung.
LG
Lass deinen Gefühlen freien Lauf... Jeder Mensch empfindet anders. Ich weiß, wie es dir geht. Wir waren einige Zeit gemeinsam auf Reise. Seit einigen Wochen lese ich still hier mit. Nach 3 Jahren weiteren Kinderwunsches wollten wir abschließen mit dem Thema. Aber wie? Diese Gefühle lassen sich nicht ausschalten wie ein Licht, nicht in die Ecke stellen wie ein Buch. Sie sind da, real, und manchmal einfach nur Mist und nicht zu gebrauchen. Ich schwankte letztes Jahr und Anfang dieses Jahr zwischen abhaken und bereuen. Meine Gyn kam mit dem altbekannten spruch: seien sie doch froh, sie haben 2 gesunde Kinder. Oder Naja sie sind ja auch nicht mehr die jüngste. Ich habs versucht anzunehmen, aber jeden Monat kam dieser Wunsch wieder hoch gekrochen und jeder verpasste Monat machte mich verrückt. Wir haben nun unsere Untersuchungen durch. Mit viel nerven, nachhaken, anstoßen. Und trotzdem passiert.... Nichts... Einfach gar nichts. Und so langsam fangen bei mir die ersten Symptome an, die menopause steht schon vor der Tür und wartet auf ihren Auftritt. Wir haben 8 Jahre Kinderwunsch gehabt, bevor die große auf die welt kam, die zweite hinterher und das Fenster ist wieder geschlossen, seit 4,5 Jahren. Also sollte es so sein. Aber ich mag mich nicht damit abfinden. Mich mit dem Gedanken abfinden, es nicht nochmal versucht zu haben. Und dann kommen die Tage an denen ich denke, dass es reine Zeitverschwendung ist, es mein Leben nicht lebens- und liebenswert macht. Und trotzdem ist er da, dieser Wunsch, lässt uns nicht los und treibt uns Monat für Monat durch die Gefühlsachterbahn. Einen Kinderwunsch kann man nicht abstellen, stornieren, retournieren. Wir können nur versuchen, bestmöglich damit umzugehen. Fühl dich gedrückt und verstanden. Versuche dennoch dich mit dir selbst zu versöhnen. Die Zukunft steht in den Sternen, wer weiß was noch kommt.
Lass deinen Gefühlen freien Lauf...
Jeder Mensch empfindet anders. Ich weiß, wie es dir geht. Wir waren einige Zeit gemeinsam auf Reise.
Seit einigen Wochen lese ich wieder still hier mit. Nach 3 Jahren weiteren Kinderwunsches wollten wir abschließen mit dem Thema. Aber wie?
Diese Gefühle lassen sich nicht ausschalten wie ein Licht, nicht in die Ecke stellen wie ein Buch. Sie sind da, real, und manchmal einfach nur Mist und nicht zu gebrauchen.
Ich schwankte letztes Jahr und Anfang dieses Jahr zwischen abhaken und bereuen. Meine Gyn kam mit dem altbekannten spruch: seien sie doch froh, sie haben 2 gesunde Kinder. Oder
Naja sie sind ja auch nicht mehr die jüngste.
Ich habs versucht anzunehmen, aber jeden Monat kam dieser Wunsch wieder hoch gekrochen und jeder verpasste Monat machte mich verrückt.
Wir haben nun unsere Untersuchungen durch. Mit viel nerven, nachhaken, anstoßen. Und trotzdem passiert.... Nichts... Einfach gar nichts. Und so langsam fangen bei mir die ersten Symptome an, die menopause steht schon vor der Tür und wartet auf ihren Auftritt.
Wir haben 8 Jahre Kinderwunsch gehabt, bevor die große auf die welt kam, die zweite hinterher und das Fenster ist wieder geschlossen, seit 4,5 Jahren.
Also sollte es so sein.
Aber ich mag mich nicht damit abfinden.
Mich mit dem Gedanken abfinden, es nicht nochmal versucht zu haben.
Und dann kommen die Tage an denen ich denke, dass es reine Zeitverschwendung ist, es mein Leben nicht lebens- und liebenswert macht. Und trotzdem ist er da, dieser Wunsch, lässt uns nicht los und treibt uns Monat für Monat durch die Gefühlsachterbahn.
Einen Kinderwunsch kann man nicht abstellen, stornieren, retournieren. Wir können nur versuchen, bestmöglich damit umzugehen.
Fühl dich gedrückt und verstanden. Versuche dennoch dich mit dir selbst zu versöhnen. Die Zukunft steht in den Sternen, wer weiß was noch kommt.
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