Cat40
Hallo zusammen, ich bin 40 Jahre alt, wohne im Rhein-Main-Gebiet und bin aktuell in der 26. SSW (ET 14.02.2026). Ich bin sehr dankbar, dass es bisher gut läuft, vor zwei Jahren hatte ich leider einen Abgang in der 7. SSW. Aktuell habe ich eine Risikoschwangerschaft, nehme Medikamente zur Unterstützung der Plazenta ein und muss meinen Blutdruck genau beobachten, da er in der Praxis oft sehr hoch ist – Zuhause ist er normal. Ich darf momentan nicht mehr Auto fahren und habe Beschäftigungsverbot, weshalb ich sehr auf Unterstützung angewiesen bin. Außerdem wurde kürzlich ein gestörter Zuckerr festgestellt, den ich momentan noch selbst manage. Bin aktuell auf der Suche nach einem Diabetologen. Bisher habe ich leider kaum Unterstützung von meiner Hebamme oder Frauenärztin bekommen: Ich habe weder einen Geburtsvorbereitungskurs in Aussicht, noch Beckenboden- oder Atemübungen an die Hand bekommen – trotz mehrfacher Nachfrage. Meine Hebamme hat bisher nur Urinwerte kontrolliert, den Bauch abgetastet und die Herztöne überprüft. Mein Baby entwickelt sich gut 😍. Daher fühle ich mich mit meiner Risikoschwangerschaft und dem jetzt wahrscheinlich bestätigten Diabetes ganz alleine gelassen.😒 Auch die Klinikanmeldung ist noch nicht gemacht (laut Ärztin sollte es eine Level-1-Klinik sein; die von mir besichtigte, in der ich mich wohlgefühlt hätte, war leider Level 4). Gesundheitliche Entscheidungen und vieles andere organisiere ich momentan selbst. Mein Mann kann mich nur bedingt unterstützen – es ist unser erstes Baby und er tut, was er kann.🥰 Das meiste Wissen muss ich mir aus Büchern oder dem Internet aneignen, und Kurse oder Austausch mit anderen Schwangeren sind bisher nicht möglich gewesen.😔 Deshalb suche ich hier Gleichgesinnte🤗, um Erfahrungen auszutauschen, Tipps zu bekommen und sich gegenseitig ein wenig zu unterstützen. Ich freue mich auf eure Antworten und jeden Austausch, egal ob online oder persönlich. Meine aktuellen Fragen: Wie handhabt ihr Beckenbodenübungen in der Risikoschwangerschaft? Welche Online-Geburtsvorbereitungskurse könnt ihr mir empfehlen? Geht es euch ähnlich?
Hallo, meine Risiko-Schwangerschaft (mit 39) liegt schon eine Weile zurück, ein direkter Austausch ist daher nicht so gut möglich. Aber ich wollte dir trotzdem gern zwei Tipps geben: In der Schwangerschaft lieber keine Beckenbodenübungen machen. Das bringt erst anschließend wirklich etwas (zur Rückbildung). Im Gegenteil: In der Schwangerschaft lastet die Gebärmutter schwer auf dem Beckenboden, und manche Übungen können daher den Beckenboden eher noch weiter belasten und ausleiern. Auch für die Geburt sind solche Übungen nicht nötig. Wenn deine Hebamme keinen Geburtsvorbereitungskurs anbieten kann, bitte alle anderen Hebammen und Hebammenpraxen sowie Geburtshäuser (die bieten oft auch Kurse an, wenn man nicht dort entbindet) abtelefonieren – gnadenlos, rauf und runter, und zwar jetzt, es ist höchste Zeit. Irgendwann kriegt man einen Platz in einem Kurs. Ein Online-Angebot kann das nicht ersetzen. Denn den Austausch mit den anderen Frauen, die Begegnung, das Quatschen vor und nach dem Kurs – all das kann man online nicht imitieren, und es ist sehr wichtig. Es geht hier ja nicht nur um die Geburtstechnik, sondern um alles – auch um die Seele, die in der Schwangerschaft besonders viel Austausch und Zuwendung braucht, vor allem wenn der Mann wenig Zeit hat. LG
Hallo, erstmal herzlichen Glückwunsch! Woher kommt denn deine Risikoschwangerschaft? Nur vom Alter? 40 ist doch nichts mehr besonderes. Auch ASS für die Plazenta ist meist eher eine Vorsorgemaßnahme. Diabetes haben Viee. Auch eine FG ist leider nichts außergewöhnliches. Für mich liest sich deine Schwangerschaft ziemlich normal. Klar, man ist etwas vorsichtiger als bei einer 20 Jährigen ohne alles, aber soweit ist nichts besonders gefährlich/ riskant. Dazu passt auch das entspannte Verhalten von FA und Hebamme. Ich hatte selbst ab der 20. Woche Wehen und und und. Glaub mir, wenn es wirklich kritisch ist, dann gehst du mindestens 1 Mal pro Woche zum Arzt, eher sogar täglich (oder, mein Highlight: morgens FA, nachmittags KH). Arzt entspannt, heißt du kannst auch beruhigt und völlig entspannt sein. Was mir auffällt: such nicht nach online Angeboten. Such dir was vor Ort. So bekommst du Austausch mit anderen. Es gibt so viele Möglichkeiten: Geburtsvorbereitungskurs (schreib einfach mal die Hebammen in der Region an, KH bietet meist auch welche). Sportkurse (ja, du musst dich schonen, aber Yoga/ Entspannungskurse für Schwangere sind seeehr relaxt), Stillvorbereitungskurse sind auch immer super, Müttertreff im Familienzentrum... Du wirkst sehr verunsichert. Ich glaube, so ein echter Austausch würde dir extrem gut tun. Um zu sehen, dass vieles einfach völlig normal ist, dass es anderen auch so geht, um Tipps von schon Mamas zu sammeln... Hast du mal das Autofahren-Verbot hinterfragt? Von sowas habe ich noch nie gehört. Trotz 2 Hochrisikoschwangerschaften. Im Gegenteil, Auto ging immer. Wenn Wehen kamen, dann beim längeren Gehen. woran scheitert der Besuch beim Diabetologen? Einfach googeln und Termin ausmachen. Dafür brauchst du keine Überweisung. Atemübungen brauchst du nicht. BB Training wird inzwischen tatsächlich schon in der Schwangerschaft empfohlen. Da kann man aber viel falsch machen. Schau mal hier: https://www.ag-ggup.de/therapeutenliste-beckenboden/ Physio in der Nähe raussuchen. 2-4 Termine reichen locker. Ist eine Privatleistung, aber jeden Cent wert. Das Geld sparst du dir locker, wenn du dafür die Babysachen inkl KiWa gebraucht kaufst (was aus diversen Gründen viel sinnvoller ist als neukaufen). Lass dir auch gleich noch ein paar Übungen für nach der Geburt zeigen. Auch und bzgl Klinik: sorry, wenn ich es so deutlich sage, aber im Zweifel musst du dich da nicht wohlfühlen. Das ist kein Hotelurlaub. Deren Job ist im Zweifel, dich und dein Kind zu retten. Wenn du Wehen hast, sind Wandfarbe, Ausstattung, KS Rate und Geburtswanne egal. Das bekommst du eh nicht mehr mit. Was du dann brauchst, ist eine Begleitung, die schon mal eine Geburt erlebt hat oder beim Geburtsvorbereitungskurs dabei war. Und fähiges Personal. Level 1 Kliniken gibt es normal keine Auswahl (hier fährt man über 1h).Wenn du über Woche 37 kommst und bis dahin alles super gelaufen ist, kannst du ja trotzdem bei Wehenbeginn im Level 4 Haus anrufen und dorthin fahren. Aber wenn die Plazenta plötzlich Probleme machen sollte und das Kind als Frühchen geholt werden muss, dann seit ihr in Level 1 um Welten besser aufgehoben. Level 4 braucht man hier keine Anmeldung. Level 1 sollte man sich hier so früh wie möglich anmelden Alles Gute dir!
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