Alexa1978
Ich habe mir gestern die Aufzeichnung von "Wir retten Ihren Urlaub" auf RTLnow angesehen und war - wieder einmal - einfach nur schockiert. Ob die Beitrage nun gefaked oder aufgebauscht wurden, spielt keine Rolle, denn die Schicksale dahinter gibt es Jahr für Jahr nun leider ja tatsächlich. Schlimm finde ich, dass viele Urlauber/Familien dann vor Ort meist ohne finanzielle Mittel dastehen und sich voll und ganz auf das Wohlwollen des Hotels/der Reiseleitung (Reiseveranstalter) verlassen müssen. Ich kenne jetzt zwar nicht die Gegebenheiten in der Türkei, aber ich hätte meine Koffer gepackt, rückwärts das Hotel verlassen und mich schleunigst nach einer neuen Bleibe oder einen Rückflug gekümmert! Das Ganze wahrscheinlich mit finanziellem Schaden, denn ich gehe davon aus, dass mir vor Ort keine Reiseleitung ein entsprechendes Beschwerdeschreiben gegengezeichnet hätte, welches ich dann im Heimatland hätte einreichen und klagen können. Schlimm.
also, wenn mir bzw. unserer Familie sowas passieren wurde, ich würde da erstmal ein Fass aufmachen, das sich gewaschen hat.. aber sollten alle Stricke reißen, könnte wir ohne Probleme zurückfliegen bzw. umbuchen.. möchte jetzt niht nickelig werden.. ABER was will man den erwarten von 3*TürkeiAI?!? Nicht viel bezahlen, aber den super Luxusurlaub..klar soll es sauber sein, aber abstriche muß man doch machen.. wir hatten doch letzte Tage hier das Thema.. ein vernünfitger Urlaub kostet nunmal.. wir waren z.B. im letzten jahr mit den Kidnern AI 4* auf Mallorca.. mit Neckermann Family.. im App. wir haben 4200Euro bezahlt.. klar, hätte uns dort u.U. auchpassieren können, das es eine Katastrophe ist.. aber die Wahrscheinlichkeit ist doch echt geringer.. es ist nunmal naiv zu denken, bei einem Türkeiurlaub im 3*Sterne Hotel in den Ferien für nene "Appel und nen EI" ist alles tipi topi.. da muß man schon abstriche machen..
ich habe mir ein einziges mal so ein fiasko erlaubt und seinerzeit den teuersten urlaub meines lebens verbracht, weil ich mir vor ort ein anderes hotel gesucht habe und nicht noch mehr zeit und nerven verschwenden wollte und auf eine lösung der reiseleitung zu warten. sumsebiene hat recht, ich war damals so doof, an hc zu glauben und daß 3* auch in spanien ausreichend sind ( obwohl ich das schon 1999 ohne hc erlebt habe, da waren wir aber zu zweit, haben halt woanders gegessen und waren eh nur auf der spur ). passierte mir einmal und nie wieder. seitdem nur noch das, was ich kenne.
Hi, wir wurden vor zwei Jahren "Opfer" der Aschewolke. Da waren wir gerade in Sydney. Der Urlaub hätte insg. 4 Wochen dauern sollen. Als wir regulär zurückfliegen wollten, hat man uns am Flughafen abgewiesen. Das mit der Aschewolke haben wir während dem Urlaub gar nicht so richtig mitbekommen, dementsprechend überrascht waren wir!!! In unser altes Hotel konnten wir nicht mehr zurück, weil es ausgebucht war. Und so haben wir kurzerhand ein Zimmer in einem Billigmotel immer tageweise gebucht, da wir ja nicht wussten, wie lange der Flugraum noch gesperrt sein wird. Ja, und dann mussten wir in Australien mit unseren deutschen Handys immer mit der australischen Fluggesellschaft telefonieren, wann wir denn heimfliegen können. Die Handykosten alleine beliefen sich dann auch auf 250 €!!! Nach 10 weiteren Tagen ergatterten wir dann einen Sitzplatz im Flieger. Also kamen noch 10 Nächte Zusatzkosten im Motel dazu. Insg. waren wir dann 6 Wochen in Australien. Ganz zu schweigen von 12 zusätzlichen Urlaubstagen, die wir nehmen mussten!!!!!!! Wir bekamen nichts erstattet, da der Vulkanausbruch höhere Gewalt war. Am Schlimmstren war die Ungewissheit. Es ist kein schönes Gefühl, am anderen Ende der Welt zu sitzen und nicht zu wissen, wie es weitergeht!!! Ich Nachhinein hätte uns aber nicht besseres passieren können! Wir hatten nochmal 10 Tage in Sydney uns sehr verständnisvolle Arbeitgeber!
Ja, und ohne diese finanzielle Sicherheit würde ich mit Kind auch nicht wegfliegen. Es kann auch trotz adac passieren dass man wegen eines medizinischen Notfalls in Vorkasse gehen muss, grad mit Kindern. Passiert ist es uns aber zum Glück noch nicht.
Ganz einfach: ich bin mittlerweile so alt *g*, dass mein Sicherheitsbedürfnis relativ groß ist. Ich buche nur so, dass ich abgesichert bin. Wenn wir fliegen, grundsätzlich 4* und TUI/Thomas Cook/Alltours mit entsprechenden Versicherungen/Rückholklauseln etc. pp... Wenn wir fahren, ins europäische Ausland, was ich kenne und deren Sprache ich wenigstens spreche (Spanisch, Französisch) oder zumindest verstehe (Italienisch). Jetzt waren wir in London und ich habe so lange mir Beschreibungen zu Hotels und den Katastrophen, die einen dort erwarten können, studiert, bis ich das Hotel hatte, was alle mein Anforderungen an einen Urlaub erfüllen konnte und was vom Preis her noch *ächz* ging, gefunden hatte. Unbekanntes haben wir vor 3 Jahren auf Empfehlung einer mir gut bekannten Person gebucht und es war der Hit. Hätte ich nur so vom Angucken nicht gemacht, aber Erzählungen, Beschreibungen versprachen Bestes und so war es auch dann. Also nein, würde mir nicht passieren. Als wir noch kein Kind hatten, haben wir einmal last-minute so einen Türkei-Urlaub für kleines Geld in einer 5*****-Sterne-Bude gebucht. Von außen und in der Hotelhalle Luxus pur. Das Zimmer und das Bad hatte wirklich Absteigepur-Charakter und vom Essen wurde uns beim Angucken schon schlecht. Wir hatten das Glück, dass eine Kollegin dort zur gleichen Zeit war und ihre Eltern dort ihr Ferienhaus haben (Deutsch-Türken). Dort haben wir dann eine Woche nett und ausgesprochen gut türkisch gegessen *schmatz*. Wäre das nicht gewesen *weia*... Aber da war'sch auch jünger und dööfer *g*, heute passiert mir das nicht mehr. Lieber gar keinen Urlaub. LG Andrea
Also damit sind wir einmal und nie wieder geflogen/gefahren. Ne, am Besten gar nicht mehr irgendwie Pauschal sondern frei und individuell
wir nehmen die auch nichtmehr wobei ich sagen muss kolant sind die alle nichtmehr und Reiseleiter vor Ort vertuschen gerne und unterschreiben nichtsmehr da schenken die sich alle nichts Phönix kann ich auch nicht empfehlen tolles Hotel aber RL ... frag nicht und Reklamationen werden ignoriert, die lesen nichtmal durch WAS GENAU nicht stimmte dagmar
Wir buchen eigentlich nur Unterkünfte/Fluggesellschaften, wo wir sicher sein können, dass die Qualität stimmt. Dazu studiere ich ohne Ende die Kritiken auf Tripadvisor/booking.com und holidaycheck. Wenn man da ein bisschen zwischen den Zeilen liest, weiß man sehr genau, was einen erwartet. Auch wenn man das Preis-/Leistungsverhältnis betrachtet, kann man abschätzen, ob die Qualität stimmt oder nicht. 5* AI für 499.- in den Sommerferien ist einfach zu schön um wahr zu sein. Sowohl Fluggesellschaft als auch Hotelier haben zumindest Fixkosten und verdienen wollen die auch noch was. Da kann man sich ganz leicht ausrechnen, ob der Preis realistisch ist oder nicht. Auf diese Art und Weise haben wir böse Überraschungen bisher vermieden, und sollte doch mal etwas schief gehen, haben wir das nötige Kleingeld um jederzeit umbuchen oder nach Hause fliegen zu können. Silvia
Kommt drauf an, was man unter "Urlaubsfiasko" versteht. Klar, gegen eine Aschewolke und die folgekosten kommt man nicht an. Aber was Hotel, Essen etc angeht bin ich längst nicht so anspruchsvoll wie ich hier oft lese bzw wie es im fernsehen dargestellt wird. ich fahre doch nicht in den urlaub um ein super hotelzimmer und ein 5 Sterne-Essen zu haben. ich hab daheim ne schöne Wohnung und kochen kann ich auch. Verhungern wird man in den 2 wochen schon nicht und schlafen kann ich zur not am Boden. Da bin ich nicht anspruchsvoll. Deswegen fahr ich auch am liebsten Campen... Viel wichtiger ist mir die Umgebung, die Leute, die Kultur, der Abstand zu daheim, die freiheit der andere tagesablauf usw. Nie im leben würde ich tausende von Euro für Luxuszimmer und Essen ausgeben. Stellt man da schon wenig oder keine Ansprüche kann man auch in kein Fiasko geraten. Und ja..ich könnte mir so ein "Fiasko" leisten...dazu wirds aber nie kommen. Es hängt immer damit zusammen, ob man sich aufregen will und etwas also sooo schrecklich betrachtet und was man dann aus der situation macht. Lg reni
...genau so sehe ich das auch. All inklusive mit Clubanlage käme für uns nicht in Frage, da wir was vom Land und den Leuten sehen wollen. Wir sind im Urlaub kleine Vagabunden, die jeden Tag woanders sind. Entweder wir haben eine zentrale Ferienwohnung und gestalten unsere Ausflüge sternförmig (am Abend auf dem Weg zurück zur Ferienwohnung kommen wir immer an einem anderen Strand vorbei) oder wir mieten am Urlaubsort ein Wohnmobil und tingeln von Ort zu Ort. Luxus brauche ich nicht unbedingt, gemütlich und sauber sollte meine Unterkunft trotzdem sein. Ich bin auch kein Freund von Stylen und Aufbrezeln im Urlaub. Das muss ich daheim das ganze Jahr ;-) Am liebsten ist mir ein leckeres einfaches selbstgemachtes Essen mit einer Flasche Wein auf der Terrasse der Ferienwohnung (manchmal sogar schon im Schlafanzug *lol*) Trotzdem wäre ich für Notfälle gewappnet und stünde nicht ohne Rücklagen da.
Ich denke auch, wenn man das nötige Kleingeld parat hat, dann wird man immer irgendwo ein nettes Zimmer/Appartement finden, vorallem wenn man sich über seinen Urlaubsort im Vorfeld vielleicht schon ein wenig genauer informiert hat. In der Hauptsaision wird`s vielleicht ein bisschen schwieriger, da einiges bereits ausgebucht sein wird.
2010 haben wir direkt beim Vermieter (Griechenland) gebucht. Wir hatten eine Reservierungsbestätigung, die Internetseite und die Kontaktdaten vom Vermieter. Damit kamen wir samstags um 23:30 Uhr auf Kreta an und hofften, dass uns unser vorbestelltes Taxi auch abholen würde um uns zur richtigen Adresse zu bringen
Ich kenne aber in meinem Umfeld viele - vorallem junge - Leute, die sparen das ganze Jahr hart für ihren Urlaub (AI) und reisen dann mit nur wenig Taschengeld an. Das Konto zu Hause ist meist leer und wenige Verwandte oder Freunde könnten im Notfall aushelfen.
Mir hat es schon gereicht, als meine EC- und CC-Karten augenscheinlich nicht funktioniert hatten und wir nur wenig Bargeld für die ersten Tage mit hatten
Ist ein bescheidenes Gefühl im Ausland ohne Geld dazustehen. Wir kamen dann aber schließlich doch noch zu unserem Geld.
Finanzielle Probleme würde erstmal die Kreditkarte oder EC-Karte auffangen. Und auf dem Sparkonto ist auch immer genug Geld für Notfälle. Wir bevorzugen eh Urlaube in D oder USA (wo zur Not Familie und Freunde helfen könnten, persönlich oder über Western Union etc.). Da weiß ich wenigstens, was mich erwartet. Momentan ein möglicher Hurricane. Mal schauen, bisher hatten wir noch nie einen richtig schlimmen.
Für mich ist das größte fianzielle Risiko eine Erkrankung oder einen Unfall im Ausland. Bis zu einem gewissen Grad könnten wir das "so" auffangen, dann müssten wir "das regeln" (es ließe sich aber gut regeln). Ansonsten sind wir eh recht "weltoffen" und "abgehärtet" und es dauert schon eine gewisse Zeit, bis wir uns "beschweren". Das letzte Mal "pauschal mit HP" haben wir 2000 gebucht ( davor hatte ich auch nur einmal HP pauschal allein gebucht). AI hatten wir noch nie (sehe da auch keinen Sinn drin). Wir buchen eh individuell. Und natürlich müssen wir für die Selbstbeteidigung für den Mietwagen Rücklagen haben.
Keine Ahnung um was fuer Fiaskos es hier geht. Aber wir reisen immer mit mindestens 2 verschiedenen Kredit- und Bankkarten in der Tasche. Mein Mann ist auch beruflich in aller Welt viel unterwegs und klar kommt es da schon vor, dass da was nicht nach Plan laeuft, ein Schneesturm den Flug absagt und dann natuerlich alle Anschlussfluege auch weg sind etc etc ... Ich bin auch mal allein eine extra Woche in Lima, Peru, festgesessen wegen obskurer Passprobleme. Problematisch wurde es, dass ich meinen Pass abgeben musste und damit auch meine Kreditkarten nicht mehr nutzbar waren. Aber zum Glueck hatte ich ins Hotel schon eingecheckt bevor ich den Pass an der Botschaft abgeben musste. Spanisch kann ich auch nicht ... Und dann wird man eben kreativ. Handy hatte ich nicht, aber es gibt auch Internetcafes und da mein email Konto ueber gmail laeuft, konnte ich problemlos kommunizieren. Die Bankkarte musste herhalten um Bargeld vom Automaten zu ziehen. Der Flug musste umgebucht werden, aber zum Glueck bekommt man Einzelsitze manchmal doch noch etwas leichter, selbst in letzter Minute. Kostet natuerlich, aber zumindest ging das telefonisch (Ortsgespraech) mit Kreditkarte und da hatte ich dann ja auch schon meinen Pass zurueck. Der Spass hat mich letztlich einen - ungeplanten - Tausender gekostet. Dann muss man eben beim naechsten Urlaub wieder Abstriche machen. Wirkliche Katastrophen waeren fuer mich Ungluecksfaelle, wo die Gesundheit der Reisenden auf dem Spiel steht. Da sollte man sich auf jeden Fall versichern und aufpassen, dass die Versicherung Rueckfuehrung in die Heimat einschliesst, damit man nicht wochenlang in einem fragwuerdigen Krankenhaus am Ende der Welt liegt ... Gruss Beatrix