Mitglied inaktiv
Hallo!
Ich habe die Tage Rosinenbrötchen gebacken. Das war mein erster Versuch mit Hefe. Es hat auch alles super geklappt. Der Teig ist schön aufgegangen und so. Aber irgendwie haben mir die Rosinenbrötchen trotzdem nicht so richtig gut geschmeckt.
Ich habe sie nach folgendem Rezept (hier aus dem Forum) zubereitet:
1 kg Mehl
150 g Zucker
1 EL Salz (oh ich glaube das habe ich vergessen
)
1 Würfel Hefe
500 ml lauwarme Milch
150 g weiche Butter
2 Eier
Rosinen
Habe es gut (10 Min.) mit der Hand geknetet. Habe den Teig zweimal gehen lassen. Einmal als Teig und einmal als ich die Brötchen geformt habe.
Und dann habe ich sie bei 200 ° gebacken.
Aber irgendwie waren die Brötchen so "schwer" und "hart". Gar nicht so fluffig wie ich das vom Bäcker kenne.
Was kann man da machen? Kann man da überhaupt was machen?
Vielleicht etwas mehr Milch?
Außerdem hätten die für meinen Geschmack etwas süßer sein können. Kann ich einfach die Zuckermenge auf 200 g erhöhen?
Vielen Dank schon mal
von einer absoluten Hefe-Anfängerin
hallo, ist der teig denn auch richtig aufgegangen, hast du ihn an einem warmen ort gehen lassen? die zuckermenge kannst du erhöhen, kein problem. evtl. beim nächsten mal weniger mehl und milch nehmen, aber trotzdem einen würfel hefe. dann wird der teig fluffiger. claudi
Oh vielen Dank für die schnelle Antwort!!!!!! Ich weiß ja nicht wie ein Teig aussieht der "richtig" aufgegangen ist. Aber aufgegangen ist er auf jeden Fall. Ich habe in im Backofen bei 50 ° stehen gehabt. Er ist auch höher geworden und der Teig ansich war auch locker. Also ich wollte heute Abend wieder Rosinenbrötchen backen. Für den Kiga. Ich wollte dann 1,5 kg Mehl, 275 g Zucker 1 1/2 EL Salz und 2 (!) Würfel Hefe, 750 ml lauwarme Milch, 225 g weiche Butter und drei Eier nehmen. Meinst Du das kommt so hin mit den Mengen? Oder sind 2 Würfel Hefe zuviel? Dann kann ich ja gleich los zum einkaufen! LG
ich finde, die mengen passen. winke claudi
Ich glaube das 50 Grad vielleicht etwas zu warm sind!Lieber etwas länger stehen lassen, wenn der Teig langsamer aufgeht wird er feinporiger. Ich stell ihn einfach in der Nähe der Heizung und warte, das er doppelt so gross ist, kann auch mal eine Stunde sein. Die Menge Mehl und Hefe passen super! Viel Spass beim Backen ( Und wenn du das Salz vergessen hast, dann schmecken die sicher nicht)
wenn man Kuchenteig macht. Weniger Hefe würd ich nie nehmen. Und ich habe mir inzwischen komplett abgewöhnt, den Teig erst in der Schüssel und dann nochmal auf dem Blech gehen zu lassen. Ich knete den Teig (mit den Knethaken gehts schneller und wird schöner) - mind. 5 - 8 min, bis er sich allein vom Schüsselrand löst und glatt ist wie ein Babypopo. Lieber etwas länger kneten - das Mehl braucht Zeit, um die Klebeeigenschaften zu entfalten. Anschließend gleich die Teiglinge formen, aufs Blech legen, mit Geschirrtuch abdecken und langsam gehen lassen. 50 Grad im Ofen ist definitiv zu heiß!! Dann lieber etwas längere Gehzeit einplanen - wenn die Teiglinge etwa doppelt so groß sind, dann abbacken. Wenn ich Buchteln, Pfannkuchen mache, dann wiege ich immer 50 g-Stücken ab (so sind auch alle gleich gar) und die sind erst so ca. 5 cm im Durchmesser und nach dem Aufgehen ca. 10 cm. Beim Abbacken: Herd zuerst auf ca. 200 Grad heizen, Bleche rein, ca. 5 min backen und dann auf 180 Grad zurückdrehen. Durch die zuerst hohe Hitze schließen sich die Poren in der Kruste schneller, die Feuchtigkeit innen bleibt erhalten, dann bei 180 Grad fertiggaren. Sollte man allg. bei Hefeteig so machen.