Mitglied inaktiv
Bin etwas ratlos, da ich kein großer Fleischesser war, hatte ich früher kaum Fleisch zubereitet, jetzt bin ich verheiratet und mein Mann ißt gerne Braten, also hab ich ihn immer mit ner Fixtüte gemacht und er war hinterher immer total trocken (hab auch meistens Lachsbraten genommen da mein Mann kein Fett mag) ! Hat jemand von Euch vielleicht ein besseres "Rezept" für mich, bin für jede Antwort dankbar! LG
Mir sind Braten leider auch immer trocken geworden, jetzt mache ich sie im Bratschlauch (gibt es von Toppits) und damit wird der Braten herrlich zart und saftig. Ich würze den Braten normal, gebe ein wenig Brühe in den Schlauch, manchmal auch noch Zwiebeln und anderes Gemüse. Dann lass ich ihn dort bei 180 Grad braten, den Sud schütte ich dann später ab und bereite daraus die Soße zu ! LG Anja
Ich würze den, brate an. Dann Zwiebeln, Möhren etc. dazu. Anschwitzen. Dann gieße ich mit dunklem Bier auf. Allerdings ist es bei dir auch vom Fleisch her nicht so einfach. Versuch mal nen Nackenbraten.
hallo, ich kauf bei schweinebraten ganz gerne das nüsschen. ist fettfrei und wird zart. braten würze ich mit salz, cayennepfeffer und senf. im bräter scharf anbraten und dann wurzelgemüse dazu (porre, möhren, sellerie) mit brühe aufgiessen und blubbern lassen. meist ca. 1,5 stunden. nach der hälfte der zeit wende ich einmal den braten in dem sud. wenn der braten fertig ist, kannst du die brühe mit dem gemüse pürieren, nachwürzen und evtl. leicht andicken. lg pothi
Für 4 Portionen 1,5 kg Schweinebraten 4 große Zwiebeln 1 Apfel 1 Liter Brühe 150 ml Bier, helles Salz und Pfeffer Kümmel Majoran Backofen auf 185 C° vorheizen. Das Fleisch waschen und trockentupfen. Jetzt das Fleisch rundherum würzen, zuerst mit Kümmel, dann mit Pfeffer, Salz und zum Schluss eine Schicht Majoran drüber. Das Fleisch in den Bräter geben. Jetzt die Zwiebeln schälen, vierteln und gleichmäßig um den Braten herum verteilen. Ein kleiner Trick: Bevor man alles in den Ofen gibt, nimmt man sich ein Stück Zwiebel, presst sie fest an den Rand vom Bräter und streift einmal rundherum (natürlich auf der Innenseite). Das bewirkt, dass man später eine braunere Soße hinbekommt. Das Ganze kommt jetzt für 30 min in den Ofen, mittlere Schiene. In der Zwischenzeit wird die Brühe zum Kochen gebracht und danach auf der kleinsten Stufe warmgehalten. Die ersten 30 min sind um und wir holen den Bräter kurz aus dem Ofen. Jetzt geben wir ca. 2 Schöpflöffel Brühe in den Bräter, nehmen uns einen Pinsel und lösen damit die braunen Stellen von den Zwiebeln ab. Darauf achten, dass man den Rand gleichmäßig erwischt, auch wenn dieser evtl. noch nicht braun ist. Über den Braten an sich wird keine Soße geschüttet. Nochmals mit Salz, Pfeffer, etwas Kümmel und Majoran nachwürzen. Den Bräter wieder ab in den Ofen und den Wecker wieder auf 30 min. stellen. In der Zwischenzeit wird der Apfel geschält und geviertelt, so das der Stumpf zurück bleibt. Die vier Apfelteile kommen jetzt mit in den Topf mit der Brühe. Die nächsten 30 min sind um, der Bräter wird wieder aus dem Ofen geholt, 2 Schöpflöffel Brühe dazugegeben und abgepinselt. Jetzt kommen die vier Apfelstücke aus der Brühe dazu, am besten in jede Ecke eins legen. Das Ganze wieder ab in den Ofen und Wecker wieder auf 30 min stellen. Danach den Bräter wieder rausholen, 2 Schöpflöffel Brühe dazu, abpinseln und für weiter 30 min. in den Ofen Das Ganze wird solange wiederholt, bis der Braten dunkel braun ist. Das dauert ca. 2,5 Std. Die letzten 30 Min werden normal die Kartoffelknödel vorbereitet, damit schmeckt es am besten. Wer chemisch richtig kochen will, würzt ca. 10 min. bevor der Braten fertig ist nochmal mit Kümmel nach. So hat der Kümmel noch seine Wirkstoffe und hilft beim Fett verbrennen. Ca. 5 min bevor der Braten herausgeholt wird, gibt man einen kräftigen Schluck Bier darüber. Wenn der Braten fertig ist, den Bräter herausholen, Fleisch abtropfen lassen und auf ein Schneidebrett legen. Den Bräter nochmals abpinseln und den Inhalt durch ein feines Sieb in einen Topf gießen und kräftig pürieren. Jeweils 2 Kartoffelknödel auf jeden Teller geben und in der Mitte aufreißen, nicht schneiden. Die Fleischscheiben drumherum legen und Soße darübergießen. Und nicht vergessen, die Herdplatte mit der Brühe jetzt abzuschalten Anmerkung: Die 2 Schöpflöffel Brühe mit der übergossen wird, ist nur ein Richtwert. Es sollte soviel sein, dass in den 30 min. Schritten immer etwas mehr übrig bleibt als verdunstet. Die Soße wird immer nur so braun wie die Zwiebeln, darum erst mit dem Aufgießen anfangen, wenn die Zwiebeln anfangen braun zu werden.