Mitglied inaktiv
Wenn ich hier so im Forum rumstöbere und die Beiträge der Frauen lese, die seit Monaten oder Jahren versuchen ein Kind zu bekommen und sich nur wünschen endlich einen positiven Test in Händen zu halten, wird mir wieder klar, daß die Angst und die Sorgen von Anfang an da sind und nie mehr aufhören. Zuerst will man nur schwanger werden, dann unbedingt die ersten (gefährlichen) 12 Wochen überstehen. Dann liest man, daß auch Frauen in der 14. SSW noch einen Abort hatten, man stellt fest, daß es eigentliche überhaupt keine Regeln gibt, an die man sich halten kann. Und selbst wenn das Kindchen gesund ist bleibt die Angst vorm "eigenen Versagen" (Plazentainsuffizienz, Zervixinsuffizienz) und zu guter Letzt die Angst vorm Schicksal z.B. Strangulieren mit der Nabelschnur. Ist das nicht ein endloses "Sich-Sorgen-Machen"?? Kerstin
Hallo Kerstin, ja, die Sorge hört nie auf. Denke nicht, daß sie nach der Geburt vorbei ist. Wie oft habe ich nachts auf das Atmen meiner Tochter gelauscht? Aus Angst, einen möglichen Atemstillstand zu überhören, schlief sie die ersten 5 Monate mit uns im Bett. Oder jetzt, wo sie anfängt zu laufen und desöfteren hinfällt, und dann vor lauter geschreie zwischenzeitlich nicht atmet und schlaff in meinem Arm hängt? Wie oft war ich dabei kurz vorm Herzinfarkt, weil ich solche Angst um sie hatte? Und die Sorgen werden ja immer doller, wenn ich da an möglichen Mißbrauch oder solche Dinge denke....*graus* Aber - das ist meine Meinung - es gibt wohl so etwas wie Schicksal. Und man kann eben vieles nicht beeinflussen, weder in der SS noch danach. Viele Grüße Nina
als ich im Ende Oktober meinen heißersehnten positiven Test nach nur 2 Zyklen in der Hand hielt kam gleich die nächste Angst angeflogen. Hoffentlich geht es gut. Dann bekam ich Blutungen und mußte liegen. Dann war die Angst noch viel viel größer. Leider ging es schief. Aber alle die die ersten 12 Wochen überstanden haben, haben auch weiterhin Angst. Vor der Geburt usw. usw. Ich glaube selbst wenn das Kind da ist hat man noch Angst. Es ist wirklich verrückt. Man müßte so einen Schalter am Kopf haben und den einfach auf "off" schalten können. Wir müssen halt das Beste draus machen. Weiterhin alles Liebe, Sabrina
Hallo, die Ängste hören nie auf, solange man Mutter wird/ist. Nach der Geburt wird es noch schlimmer! Atmet das Kind noch, entwickelt es sich gesund, passiert ihm auch nichts? Ich denke, es wird mit den Jahren nicht besser, wenn ich daran denke, was es so alles gibt, Entführung, Mißbrauch, Krankheiten, Unfälle... Und wenn ich daran denke, daß mein Sohn irgendwann nächtelang durch die Diskos zieht, Auto fährt, vielleicht an Drogen kommt, ich darf gar nicht weiter denken. Was man dagegen machen kann, weiß ich auch nicht. Gruß Sabine
... wenn es danach geht, hat man erst keine Sorgen mehr, wenn man im Grab liegt. Ich verstehe die Angst, hatte ich doch selbst erst eine Fehlgeburt. Die Trauer ist auch noch sehr groß, doch man muß versuchen nach vorne zu schauen. Mach´Dir nicht zuviele Sorgen, das hilft nämlich auch nichts. Das soll nicht böse gemeint sein :) Tina
Am Besten man kauft sich gleich einen Strick, oder? So klingt das für mich wenn ich diese Beiträge hier lese. Ich freu mich auf meine Zwillinge und die Zukunft mit ihnen. Vielleicht ist das der Grund, weshalb ich auch eine super Schwangerschaft habe?
Tja und dann gibts da noch die Frauen, deren DENKEN sich eh nur um Kinder dreht... kanns das sein ??? Ist nur ein Leben mit Kinder lebenswert ?? Gruss an alle !!!!!!!!
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