Mitglied inaktiv
hallo ihr lieben die heutige frage ist für eine liebe freundin von mir. sie möchte in ca. einem jahr hinter die kinder-planung, das heisst mit üben anfangen. sie hat probleme mit der schilddrüse, ich weiss jetzt aber nicht, ob eine über- oder eine unterfunktion. ich habe doch mal gelesen, dass das auch beim SS werden probleme geben kann, ist das so richtig? und hat das auch einen zusammenhang mit dem PCO ? danke für eure antworten liebe grüsse aus der CH gaby
Hallo Gabi, diese Frage habe ich neulich Dr. Bluni gestellt weil ich auch eine Schilddrüsenunterfunktion habe. PCO kann bei einer Schilddrüsenstörung auch vorkommen! Hier seine Antwort, ich hoffe dir geholfen zu haben: Hier muss man kurz die pathophysiologischen Zusammenhänge dieses hormonellen Regelkreislaufes erläutern: wie alle hormonproduzierenden Organe unterliegt auch die Schilddrüse ähnlichen Mechanismen ihrer Steuerung. Ihr übergeordnetes Zentrum, welches ein "schilddrüsenstimulierendes Hormon" (TSH) produziert, liegt im Zwischenhirn. Hier wird auch das Steuerhormon GnRH gebildet wird, dass für die Eierstockfunktion große Bedeutung hat. In einem solchen System gibt also das Zielorgan einer solchen Stimulation (hier die Schilddrüse) durch das Hormon, welches sie produziert ein Feedback an das übergeordnete Zentrum (Zwischenhirn), welches die Stimulation danach ausrichtet und anpaßt. Bei einer Schilddrüsenfunktionsstörung, wie Z.B. einer Unterfunktion bemerkt die "Zentrale (=Zwischenhirn)", daß z. B. wegen eines Jodmangels, die Werte niedrig sind und schüttet mehr von dem stimulierenden Hormon aus. Dieses schilddrüsenstimulierende Hormon hat aber den nachteiligen Effekt, auch die Prolaktinsekretion (milchbildendes Hormone) zu fördern . Auch dieses Hormon wird in der Hirnanhangsdrüse gebildet. Üblicherweise wird es vermehrt in in der Stillzeit gebildet und unterstützt dabei die Milchproduktion. Hier tritt dann während der Stillzeit nur sehr selten ein Eisprung auf (wobei Stillen jedoch keine sichere Verhütung ist). Das Prolaktin stört das Zwisschenhirn bei der Ausschüttung des Steuerhormons GnRH und somit findet auch keine regelrechte Produktion des eierstockstimulierenden Hormons FSH und des eisprungauslösenden Hormons LH im Zwischenhirn stattt. Unter diesen Umständen wird die Eizellreifung entsprechend negativ beeinträchtigt.
hallo sabine super, vielen lieben dank, werde die antwort gleich weiterleiten...!! danke und gruss gaby