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Psychischer Einfluß ?

Psychischer Einfluß ?

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Hallo zusammen ! Heute habe ich eine konkrete Frage, bei der Ihr mir vielleicht helfen könnt ?!: Wie hoch schätzt Ihr den psychischen Einfluß auf das "Schwanger-werden" ein ? Ich habe hier einige Beiträge gelesen, die mein Gefühl im Prinzip bestätigen: je mehr Aufwand man betreibt und sich Streß macht, umso länger wartet man auf die Schwangerschaft. Einige Frauen haben berichtet, daß sie nach etlichen Jahren und vielen Bemühungen etc. den Wunsch und die Hoffnung aufgegeben haben und siehe da, ein, zwei Monate später waren sie schwanger. Sind das nur die berühmten "Einzelfälle und Ausnahmen" oder ist da was dran ? Viele Grüße Marcus


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Hallo Marcus, also ich glaube ja nicht so sehr an das Versteifen als probates Verhütungsmittel. Natürlich sollte man sich nicht völlig in den Wunsch reinsteigern, weil es darum herum ja auch noch genug zu leben gibt, aber ich denke, dass die intensive Beschäftigung mit dem Thema allein, nicht ausreicht um eine Schwangerschaft zu verhindern. Dazu habe ich dir einen Link beigefügt, den ich neulich selbst erst hier gfunden habe. Ist ganz interessant. Grüße Lisy Psyche und Kindewunsch


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Eine Freundin von mir hat es über zehn Jahre versucht, schwanger zu werden, ohne Erfolg. Da sie hyperaktiv ist, hat sie versucht, Stress abzubauen und ihre Stelle auf 3/4 reduziert. Sie und ihr Mann hatten sich schon mit der Kinderlosigkeit abgefunden, da hat es plötzlich geklappt. Beim Zweiten hat es 5 Zyklen gedauert, bis sie wieder schwanger war, sogar nach der Pille, mit der sie nach der ersten Geburt verhütet hat. Sicher kein Einzelfall!! Ich selbst wurde gleich im ersten Zyklus ungeplant schwanger, einen Tag vor dem Eisprung GV, ohne Orgasmus und sonstige Tricks, leider anschl. Fehlgeburt. Die Psyche kann man nicht einfach links liegen lassen, darf sie aber auch nicht überbewerten! Gruß Monika


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Hallo Marcus! Mir haben auch alle gesagt, versteif Dich nicht drauf, sonst klappt es nie. Wir haben dann einfach mal beschlossen die Pille abzusetzen und uns nicht weiter darum zu kümmern. Da es mir im Job dann nicht mehr so gefiel, ich aber keine Motivation hatte, was anderes zu suchen (meine Perspektive sehe ich jetzt eher im Windeln wechseln), haben wir beschlossen, das Ganze mal ganz gezielt anzugehen. Ich habe angefangen Temperatur zu messen, mich mit diesem Thema intensiv auseinander zu setzen anhand von Literatur, Kosmobiologischer Empfängnisplanung etc., mein Mann und ich haben beide Vitaminpräparate genommen, die uns meine Naturheilärztin empfohlen hat und siehe da, im 2. Zyklus hats geklappt. Ich glaube, es muss für die einzelne Person stimmen. Ich bin jemand, der sich sehr intensiv mit etwas auseinander setzen muss und mein Mann ist ein total durchorganisierter Typ. Für uns war es so eindeutig der richtige Weg. Ich hoffe, Du findest auch den richtigen Weg für Dich. Susi (6. SSW)


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Frage: Was waren das für Vitaminpräparate, die Euch Eure Ärztin verschrieben hat???? Grüsse Cathi


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Hallo Marcus, ich würde es aus eigener Erfahrung bejahen, es allerdings etwas konkreter fassen wollen. Nicht der Streß des ständigen Wechsels von Warten und Enttäuschung ist das "Gift", sondern der Leistungsdruck, den manche (entsprechend veranlagte) Menschen sich machen. Man möchte etwas erreichen, erzwingen und blockiert damit, daß etwas "geschehen" kann. Das hängt, glaube ich, viel mit der in unserer Gesellschaft als selbstverständlich geforderten Lebensplanung zusammen. Bei manchen Leuten scheint es ja auch zu klappen: in welchem Alter soll das erste Kind kommen, nach wieviel Jahren Abstand das zweite usw. Die Umwelt reagiert entsprechend ("Nun seht mal zu, Ihr werdet ja nicht jünger!", "Wann bekommt X denn nun endlich ein Geschwisterchen?") und verstärkt den Druck. In dem Moment, wo man wirklich einsieht und fühlt: Ich kann es nicht erzwingen!, lösen sich Blockaden. Bei mir war es auch so. Ich hatte mehrere Jahre auf ein Kind gewartet. Ich kann mich noch gut an den Frühlingsmorgen erinnern, wo endlich die Erkenntnis von mir Besitz ergriff, daß dieses Kind nichts war, worauf ich durch mein Warten und meine Bemühungen einen Anspruch hatte; daß ich es mir nicht "erarbeiten" konnte, sondern nur bereit sein, es als ein Geschenk zu empfangen. Im darauf folgenden Sommer wurde ich schwanger. Dir und Deiner Frau viel Glück, Ulrike


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das ist der beste beitrag zu diesem thema, den ich bisher im forum gelesen habe. viele gruesse, n.