Mitglied inaktiv
seit ich zum ersten mal beim frauenarzt war, hat mir dieser und andere eingeredet, dass ich ganz schwer schwanger werden könnte: ich habe das PCO syndrom, müsse hormonspritzen bekommen, die bläschen wegkratzen lassen und bla, bla. irgendwann war ich überzeugt davon, dass das bei mir nicht funktionieren wird, war traurig darüber, aber nicht verzweifelt, weil kein akuter kinderwunsch bestanden hat. zudem wurde mir immer eingeredet, dass ich die pille nehmen müsse, um das PCO einzudämmen und ich hab mich immer behäbig, lustlos und unwohl damit gefühlt, ich denke außerdem, dass es einen zusammenhang zwischen frauen, die jahrzehnte die pille einnehmen und unfruchtbarkeit gibt. (wurde mir auch von meiner homöopathin bestätigt) und deshalb hab ich unter protest meines FA damit aufgehört und bin auf eine homöopathische kur umgestiegen, die erstmal die pille "austreiben" sollte und dann meine blutung wieder herbeizaubern soll *g*. ohne pille blieb die nämlich weg. lange rede, ich hab die homöopathischen mittel 3 monate genommen und dann blieb die regel wieder aus. nichts aussergewöhnliches für mich, damit hatte ich gerechnet. stattdessen hatte ich einen eigenartigen blutigen schleim in der slipeinlage, war leicht reizbar und mein bemühungen vor der hochzeit abzuspecken, schlugen auch fehl. wollte dann eine heilfastenwoche machen und da wurde mir gesagt, dass ich sicherheitshalber vorher einen SS Test machen solle - ja und der war dann positiv. ich bin aus allen wolken gefallen, ich hatte anfangs panische angst - kaum freude. mir wurde dermassen intensiv eingeredet, nicht auf normalem wege schwanger werden zu können, dass mich das gegenteil einfach nur schockiert hat und ich nur darauf gelauert habe, das baby wieder zu verlieren. mittlerweile bin ich in der 24. SSW, dem kleinen mädchen in mir gehts wunderbar und ich freu mich sehr darüber dass sich das leben seinen weg bahnt und das, wenn man überhaupt nicht damit rechnet! das war wohl das geheimnis, als es gezeugt wurde, hatten mein mann und ich gerade eine woche frei, wir waren entspannt, liebten uns am (uneinsehbaren) balkon, waren unbeschwert und genossen die augustsonne...ich denke, dass das die hauptursache war, ich war überhaupt nicht fixiert drauf, mit den gedanken ganz woanders und dann "schlug es ein". vielleicht spielte auch noch mit, dass man nach absetzen der pille, als PCO patient, noch einige zeit fruchtbarer ist als sonst UND dass ich mich mit den homöopathischen mitteln so wohl gefühlt habe. ich halte euch allen ganz fest die daumen, lasst euch nicht verrückt machen und seid zuversichtlich, dass ihr schwanger werden könnt! vielleicht probiert ihr es auch vorher mal mit pflanzlichen alternativen, bevor ihr hormonbomben schluckt oder sonst wie an euch rumwerken lasst. (schliesslich gehen da auch viele schwangerschaften schief, was weitere verkrampfung und traurigkeit mit sich bringt) ich wünsch euch ganz viel glück und sorry, dass es so lange geworden ist! ich hab übrigens auch den frauenarzt gewechselt und der jetzige baut nicht auf angst, sondern zuversicht.
Hallo - ich habe zwar kein Pco Problem, aber es ist schön eine solche Geschichte zu lesen. Und das mit dem Balkon wird meinen Mann besonders freuen *ggg* (unser Sohn entstand auch dort, im Urlaub). LG, rebeca