Mitglied inaktiv
Hallo ihr, hallo Florentine, ich wollt Dich mit meinem Posting nicht angreifen, aber ich wollt auch mal meine Meinung dazu sagen, denn ich und auch viele der Frauen hier, die ich kennengelernt habe, können sich glücklich schätzen, daß die Medizin in diesem Bereich grosse Fortschritte gemacht haben. Liebe Florentine, ich hab nix gegen die Homöpathie und als Einstieg, bzw. für Frauen welche die Geduld hier für aufbringen oder auch die Repromedizin aus irgendwelchen Gründen ablehnen, ist das bestimmt auch eine gute Sache. Aber sieh doch auch mal die andere Seite der Medaille. Mein Mann und ich versuchen seit 27 Monaten ein Baby zu bekommen, ich hab hier viele Frauen kennengelernt, die genauso lang warten, und teilweise noch länger, manche sogar 6 Jahre. Die körperlichen Probleme hab ich weiter unten schon aufgezählt, woran es bei vielen von uns liegt. Glaub mir, gerade wir, die so lange üben, greifen nach jedem Strohhalm den es gibt. Wäre die Homöopathie wirklich so gut für unsere Probleme, würde jede von liebend gerne auf Hormontherapien und weiterführende Behandlungen verzichten und nur Sepia, Möpf und Co schlucken, in der Hoffnung das langersehnte Baby irgendwann im Arm zu halten. Aber es gibt nun mal Sachen wo man per Homöopathie nicht weiterkommt. Und bei diesen Dingen bin ich persönlich sehr froh, daß es Kiwu-Praxen gibt. Und zu den Risiken, alles im Leben ist mit Risiken verbunden. Das kann man pessimistisch sehen oder optimistisch. Ich denke die Wahrscheinlichkeit durch einen Autounfall zu sterben ist weitaus höher als die Wahrscheinlichkeit durch Hormontherapien zu sterben. Und trotzdem setzten sich die meisten von uns Tag für Tag hinters Steuer. Zu Deinem Argument, das viele noch jung sind und man ja bis Mitte dreissig warten könnte. Irgendwo dreht es sich doch hier nicht um einen Schrank auf den ich spare, damit ich ihn mir in fünf Jahren mal leisten kann. Hier geht es doch um Lebensplanung. Ich geh jetzt von meinem Beispiel und meiner Geschichte aus. Mein kleiner Sohn wird im Mai fünf Jahre alt. Wir haben uns immer einen geringen Altersunterschied gewünscht, dieser Traum ist, dadurch, daß wir mittlerweile 27 Monate üben ausgeträumt. Man macht soviel Abstriche durch den Kiwu, aber man nimmt das doch gerne auf sich. Und irgendwo hat man doch den Traum, als stinknormale Familie zu leben, zu sehen wie die Kinder gross werden, sie zu unterstützen, irgendwann sehen wie sie aus dem Haus gehen und sich dann über ihre Besuche zu freuen. Nur wann soll das alles stattfinden? Florentine, bei vielen von uns funktioniert es eben nicht, den Kopf abzuschalten, mit homöopathischen Mitteln rumprobieren und auf das grosse Wunder zu warten. Bitte seh doch diese Seite auch mal. Und da find ich es echt schade, daß hier dann die Kiwu-Praxen so runter gemacht werden. Viele Grüße Karry
dann hättest du auch gelesen, daß ich Repro durchaus schätze. Und zwar, genau für die Frauen, für die auch du es für gut hälst, Frauen, die jahrelangen KiWu haben, und schon älter sind. Ich denke man sollte aber keinem Menschen egal um was es geht Informationen vorenthalten, und diese Info war ganz öffentlich in Biggis Forum zu lesen, und ich halte es für wichtig, Frauen auch auf sowas aufmerksam zu machen. Klar gibt es auch super KiWu Kliniken, nur leider stellt das nicht unbedingt die Regel dar. Lese doch auch mal das Gedicht, ich finde es ist so schön, und passt so gut zu unserem Wunsch. Also, keiner will hier jemanen angreifen o. gar umstimmen, alle sagen ihre Meinung, und letztlich teilen wir zwei die Meinung. Ist doch schön. LG Flo
Liebe Florentine ! Ich muß Dir sagen, daß Karry mit ihren Worten aber recht hat. Und ich finde es nicht so toll, wenn Du hier diese Beiträge erwähnst, wo von Todesfällen durch Kiwu-Therapie berichtet wird. Für die Frauen, die sich für eine Kiwu-Behandlung entscheiden ist die Sache schon schwer genug. Bevor so eine Behandlung begonnen wird, klärt der FA über die Risiken auf. Natürlich birgt eine solche Therapie auch Gefahren in sich, aber das sind Einzelfälle. Es ist nunmal ein Eingriff am Körper der Frau, aber Gefahren lauern doch bei jeder Behandlung. Ich habe auch mit pflanzlichen Mitteln und Clomifen begonnen, die mir aber leider nichts brachten. Nun stehe ich vor meiner ersten IVF, weil ich auf anderem Weg kein Kind bekommen kann. Deine Behauptung was die Qualität der Kiwu-Praxen anbelangt, muß ich Dir Recht geben. Aber ich denke, daß es in jeder Branche leider schwarze Schafe gibt, die sich auf anderer Kosten eine goldene Nase verdienen wollen. Und das ist ziemlich traurig. Die Götter in Weiß gibt es leider nicht mehr überall. Tschau Susi
Hallo Ihr alle miteinander, Jetzt muss ich mich zu diesem Thema auchnoch einmal zu Wort melden. Ich habe die Beiträge von Florentine und Karry gelesen und mitverfolgt. Leider auch die Diskussion um das Thema KIWU-Medizin. Ich muss hier aber ganz entschieden Karry Recht geben. Sie hat ganz klar gemacht, dass es für bestimmte Fälle keine andere Möglichkeit gibt anders zu handeln als die Wege der "gängigen" KIWU-Medizin. Es gibt wie Auch in dem Artikel von Biggi´s Kinderwunschseite auch negative Begleiterscheinungen. Aber ich muss sagen, dass wenn ich die Homöpathie ohne eine vorherige Einschätzung eines Homöpathen anwende auch dort erhebliche Nebenwirkungen auftreten, da die Mittel der Homöpathie ganz genau auf den jeweiligen Körper der Frau/ des Mannes abgestellt sein müssen. Also ist auch die Homöpathie nicht ohne Nebenwirkungen und man sollte nicht einfach mal so ein Mittel nehmen. Es gibt z.B. für Sepia bestimmte Kriterien. Auch wenn das Mittel von Biggi ganz entschieden befürwortet wird, hier muss vorher eine Analyse durch einen Homöpathen erfolgen, bevor man es einsetzt. Soviel zum Thema Homöpathie. Was Florentines Meinung zu der gängigen KIWU-Praxis angeht, kann ich nur sagen, dass sie für dich sicherlich o.k. sein kann bzw. ist. Aber wie Karry schon sagt, ich selber habe zum Beispiel auch keine andere Chance als durch eine ICSI-Behandlung SS zu werden. Wir haben vor 2 Jahren unsere beiden Zwillinge bekommenund wünschen uns nichts sehnlicher als ein drittes Kind und auch bei uns sollte der Altersunterschied nicht allzugross sein. Ich kenne auch sehr viele junge Paare, die sich für die KIWU_Behandlung entscheiden, auch wenn sie vielleicht erst Mitte 20 sind. Aber wenn es keine andere Möglichkeit gibt, dann geht man diesen WEg um irgendwann evtl sein WUnschkind in den Armen zu halten. Auch wenn dort evtl. Nebenwirkungen zu erwarten sind. Aber eine gute Klinik klärt auf und macht nicht einfach irgedetwas, genau wie ein guter Homöpath. Auch gibt es im Internet die Möglichkeit sich über die Praxen zu informieren und sich mit Petienten der gleichen Praxis auszutauschen. Hier denke ich gibt es die Möglichkeit die sog. schwarzen Schafe auszusortieren und sich entsprechend zu orientieren. Ich will sicherlich niemanden kritisieren, aber ich wollte auch klarstellen, dass sowohl die Homöpathie als auch die KWIU-Behandlung nur unter guter Beobachtung eines Homöpathen oder eines guten Arztes durchgeführt werden kann und auch sollte. Liebe Grüße ELke