Mitglied inaktiv
hatte ja unten schonmal gepostet, aber jetzt ist mir eingefallen. also ich muss ja auch bald clomi nehmen wegen pco und da ist mir eingefallen, dass er zu mir gesagt hat, dass die chancen mit clomi so sind wie ohne und es deshalb genauso lange dauern kann schwanger zu werden. er hat mir keine zeitliche begrenzung gesagt und meinte nur erstmal 6 monate, dann pause (und nochmal 6 monate?).so hättest du dann in ruhe noch mehr zeit es zu versuchen, wenn du das willst. Nur so eine idee... ich übe ja nicht so lange wie du, aber ich merke dass jetzt wo ich die pille für einen monat nehmen muss, plötzlich so eine last von mir abfällt... tausend grüsse nach luxenburg aline
sorry, wieder die falsche zeile erwischt
Hallo, liebe Aline, das war sehr lieb, was Du geschrieben hast über die Adoption. Becky hat weiter unten ja schon etwas über die Gefühle geschrieben, die man eigenen Kindern gegenüber entwickelt - dass das erst nach und nach kommt und nicht *Knall auf Fall* mit der Geburt. Eine ehemalige Kollegin von mir hat so etwas ähnliches auch schon gesagt. Sie selber hat 4 Jahre auf ihr erstes Kind gewartet, das sie letztlich per IVF bekommen hat. Genauso wie das 2. ein paar Jahre danach. Sie sagte, früher wäre es für sie un-vor-stell-bar gewesen, ein Kind zu adoptieren. Sie hatte sich nicht vorstellen können, dass sie ein adoptiertes Kind genauso lieben könnte. Letztlich ist sie zu demselben Schluss wie Becky gekommen. Sie sagt, die Liebe zu ihren Kindern hat sich erst nach und nach entwickelt, und sie ist der festen Überzeugung, dass es bei adoptierten Kindern ganz genauso wäre. An Angelina Jolie denke ich übrigens auch öfter in der letzten Zeit (obwohl ich ihr immer noch böse bin, weil ich Jennifer Aniston lieber mag.. hihi... da hatten wir mal mit "Danny und Max" drüber gesprochen auch hier im Forum). Und mein Mann hat mir von einem Kollegen erzählt, der erst kürzlich ein Kind adoptiert hat. Ich glaube übrigens, dass gerade dessen Geschichte meinem Mann noch einmal einen Ruck gegeben hat. Also, kurz und gut, ich freunde mich immer mehr mit dem Gedanken an, auch wenn das Gefühl nach wie vor sehr merkwürdig ist und ich vor allen weiteren Schritten ein wenig Angst habe. In jedem Fall halte ich Euch auch diesbezüglich auf dem laufenden, und da es hier ja kein Unterforum "Adoption" gibt, fühle ich mich auch weiterhin hier zugehörig, denn auch ein adoptiertes Kind ist ja ein Wunschkind, gelle!!!! Was Deine Bemerkung bzw. die Deines FA bzgl. Clomi anbelangt, habe ich hier im Forum bisher immer nur gegenteiliges gehört, d. h. eine Clomi-Behandlung sollte eigentlich nicht länger als ich glaube maximal 6 Monate dauern, meist kürzer. Ich glaube, alles andere wäre gefährlich wegen einer eventuellen Zystenbildung oder so. Vielleicht kann das ja noch mal jemand anders besser erklären. Du solltest Dich aber auf jeden Fall auch noch mal beim FA informieren. Das ist absolut keine "Dauerbehandlung" und auch eine ganz schöne Belastung für den Körper. Und ich habe auch irgendwo gelesen, dass, wenn die Schwangerschaft sich nicht in den ersten Monaten der Clomi-Behandlung einstellt, die Chancen dann wieder geringer werden, damit schwanger zu werden. Aber wie gesagt, das ist nur hier angelesenes Wissen, ich kann Dir das leider nicht medizinisch bestätigen. Aber meine FÄ will aus genau diesem Grund mit der Behandlung dann auch erst mal aussetzen. Ein dickes Bussi für Dich von Bettina P. S. Wenn Du Clomi aufgrund von PCO nehmen sollst, ist das auf jeden Fall die richtige Behandlung. Und es gibt hier auch genügend Beispiele, in denen es dann mit einer Schwangerschaft geklappt hat. Und nur, weil ich - bisher - noch nicht schwanger geworden bin damit, soll das weder Dich noch sonstwen hier entmutigen. Und es stimmt ja, dass ich noch mitten im 3. Zyklus stecke und es durchaus auch sein kann, dass es diesmal klappt. Bussi!!!
Danke für deine Antwort. Du kannst dir also sicher sein, dass du AUF JEDEN FALL ein baby haben wirst (ich würd ja ein farbiges nehmen wenn ich das mal so sagen darf, weil die sind einfach obersüß) und das sit doch ein entspannendes gefühl!!!! Trotzdem habe ich aus irgendeinem grund das gefühl dass es bei dir noch klappt. weiß auch nicht wieso. aber ich glaube entzwischen wirklich dass man versuchen sollte sich zu entspannen und das schicksal übernimmt dann schon die planung für einen, wenn du weißt was ich meine. (ich schwinge immer kluge reden und halte mich dann selber nicht dran :0)) also meine daumen sind gedrückt! lg aline
Hey, Aline, ich kenn das, ich kann auch immer ganz prima trösten, aber wenn es daran geht, dass ich mich SELBER trösten soll, bin ich nur noch ein heulendes Etwas... Wir werden ja sehen, ob ich schwanger werde, sobald ich *entspannter* an die Sache rangehe. Ich weiss halt nur noch nicht, wie ich das bewerkstelligen soll mit dem entspannter werden. Zwar denke ich ernsthaft an die Adoption, hoffe aber immer noch auch auf eine natürliche Schwangerschaft. Ich bin also absolut noch nicht *frei im Kopf*. Na, wir werden ja sehen. Bussi von Bettina
Hallo, du adoptionswillige Süsse, ich füge hier mal eine Mail ein, die ich im letzten Sommer gepostet habe, die hilft dir ganz bestimmt. Hallo, Ihr Lieben, war schon eeewig (Jahre) nicht mehr hier, aber jetzt schreibe ich noch mal, um denen, die so verzweifelt sind wie ich damals war, MUT zu machen. Habe 1999 geheiratet (mit 30) und dachte dann, jetzt wirst du sicher ganz schnell schwanger - naiv. Nachdem es bald ein Jahr nicht klappte, wir zum Urologen, das Ergebnis: Sperma ganz schlecht, Grund nicht erkennbar. Wir also 3 Ins. gemacht - erfolglos. Eine IVF - erfolglos. Es stellte sich heraus: mein Mann hatte Hodenkrebs. Also ein Jahr um ihn gekämpft und gewonnen. Dann drei weitere ICSI-Versuche und einen, den wir selber bezahlt haben. Alles ergebnislos. Ich bin in tiefen Frust gefallen, Vorstufe zu Depressionen. Wir also wieder zur Uniklinik, dort sagte man, wegen der vielen Versuche seien die Eierstöcke ausgelaugt und das wird schon der Sache entgegenstehen. Ich also noch verzweifelter. Wir zum Jugendamt und haben "nur mal so" einen Adoptionsantrag gestellt, die Unterlagen zusammen gesucht und alles was dazu gehört. Aber wir waren nicht sicher. Eigentlich eollten wir ja ein eigenenes Kind. Und, wer weiß schon, was das für ein Kind ist? Naja, plözlich stand die Frau vom Jugendamt vor der Tür und teilte mit, es sei ein kleines Mädchen geboren - Interesse? Wir waren total überrumpelt und ich habe, vorsichtshalber, erst mal geweint ;-) Und jetzt? Die Kleine wird bald ein Jahr alt und ist die süsseste Maus, die man sich vorstellen kann. Und die Liebe ist so groß wie bei einem eigenen KInd. Also: nur Mut, wenn es bei euch nicht oder nicht gleich klappt. Oft findet sich eine Lösung, mit der man man irgendwie gar nicht rechnet. Liebe Grüsse, Nici