Elternforum Erster Kinderwunsch

Neues von der Front: Insulinresistent

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Mitglied inaktiv

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So, hab nun endlich was neues. ZUSAMMENFASSUNG: Ich (jetzt 25) habe noch nie ganz von alleine eine Periode gehabt, wünschen uns aber seit über 4 Jahren Kinder. Meine letzte Gyn nahm nach Bluttesten, Ultraschalls und Ausschabung an, ich hätte einfach PCO. Therapie: Cortison. Nutzen: keiner Mein jetztiger Gyn (seit 3 Jahren) versuchte es auch mit Cortison und dann bis diesen Sommer mit der Pille. Sprach aber noch nicht ausdrücklich von PCO. Im Oktober beim Bluttest: Meine Nebennierenrinde funzt nicht. Vor Zwei Wochen dann der OGTT: Ich bin Insulinresistent. Jetzt will er mich am Samstag sehen und dann besprechen wir, wie es weiter geht. Ist das feststellen der Insulinresistenz jetzt gut oder schlecht? Hat jemand damitz schon Erfahrung? Ist es gut (und erfolgreich) therapierbar?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf diesen Beitrag

Morgen! Insulinresistenz heisst, dass du PCO wegen dem Blutzuckerspiegel hast... Ich habe das auch und werde nun seit gut 2 1/2 Monaten erfolgreich dagegen therapiert. Du hast also noch mal Glück gehabt, denn diese Art von PCO ist therapierbar... Hier ist ein kleiner Auszug zu einem Text über PCO: Bei Insulinresistenz: Insulinsenkende Medikamente Es gibt Hinweise darauf, dass eine Störung im Zuckerstoffwechsel ein Grund für die Entstehung des PCO sein könnte. Bei der sogenannten Insulinresistenz kommt es zu einem Insulinüberschuss, welcher zur Störungen der Eierstocksfunktion führt. Solche Zusammenhänge entstehen bei übergewichtigen Patientinnen häufiger als bei schlanken Frauen. Die Therapie kann in der Verabreichung insulinsenkender Medikamente bestehen. Metformin: Der Einfluß des Insulin-Sensitizer Metformin auf das PCO-Syndrom wurde von mehreren internationalen Studiengruppen untersucht. Bei dem Medikament Metformin gibt es schon vielversprechende Erfolge in der Behandlung des PCO-Syndroms zu verzeichnen. Metformin konnte eine Verbesserung der Insulinresistenz, eine Senkung des Testosteron- und LH-Spiegels, einer signifikanten Abnahme des LH/FSH-Quotienten, eine Erhöhung der SHBG-Synthese, eine Verminderung der Androgene und eine Regulierung des Menstruationszyklus bewirken. Zudem zeigt sich ein günstiger Effekt auf gewichtsreduzierende Maßnahmen. Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen und bei weiteren Fragen schreib mir einfach eine Mail. Alles Liebe Ines