Mitglied inaktiv
Meine liebe Monika, ich habe mir eben noch mal in Ruhe Deinen FA-Bericht durchgelesen. Es ist alles so zermürbend! Ich habe die ewige Warterei so satt, und darin beziehe ich Euch alle direkt auch mit ein. Trotzdem war das Gespräch aber augenscheinlich sehr positiv, und Du bist in guten Händen. Von daher hoffe ich jetzt mit Dir, dass es schnell vorangeht und sich vor allem auch keine Zyste gebildet hat. Wird das denn nicht noch überprüft? Wie kann Dein FA davon ausgehen, dass sie von alleine weggeht - wenn sie sich denn gebildet hat? Ich habe mir ja so fest vorgenommen, diese Woche mit dem Adoptionsdossier loszulegen. Und irgendwie bekomme ich nun doch ganz schönes Muffensausen. Ich habe ja schon einiges zum Thema gelesen und habe nun einfach nur Angst - vor den Risiken, den Problemen, der ganzen Prozedur. Habt Du und Dein Mann Euch eigentlich ein zeitliches Limit gesetzt, wann Ihr das Thema angehen wollt? - Aber Ihr seid auch noch jünger als wir, oder? - Ach, ich weiss auch nicht. Ich habe gestern mal nach einem schönen Forum zum Thema Adoption gesucht, aber irgendwie nicht mal dazu die Kraft - wieder neue Leute kennenlernen und alles. Ich fühle mich momentan wirklich ein bisschen zwischen 2 Stühlen und habe auch Angst, dass mein Unterbewusstsein es als "aufgeben" verstehen würde, wenn ich mich jetzt voll auf die Adoption stürze. Oder dass mir die Leute vom Roten Kreuz sagen, wir sollten wieder verhüten, um uns auf die Adoption konzentrieren zu können - sowas in der Art hatte die Dame damals nämlich gesagt. Und ich will ja gar nicht aufgeben! Oh je, ist ganz schön konfus, oder? Aber so in etwa fühle ich mich momentan auch gerade. Und eigentlich wollte ich doch Dir ein nettes Mail schreiben und habe jetzt doch mein eigenes Herz ausgeschüttet... sorry. Bussi jedenfalls und alles Liebe von Bettina
hallo bettina! das mit dem warten ist echt so eine sache. da ich schon so lange warte (und du natürlich noch viel länger) müsste es doch eigentlich irgendwann einmal leichter werden, aber genau das gegenteil ist der fall. wenn ich denke, dass wir ein paar wochen auf den termin in der kiwu warten müssen, kriege ich echt die krise. und vor allem werden die ganzen untersuchungen auch nochmal gemacht - das dauert ja wieder ewig, bis man endlich was unternehmen kann. das mit der zyste klärt der fa noch ab, das wird im blut untersucht. am montag weiß ich dann mehr. irgendwie ist alles so schwierig zur zeit. der sommer kommt und mit ihm die babybäuche und kinderwagen. und wieder mal ist eine kollegin von mir schwanger. es ist ein "absolutes wunschkind", weil sie "sehr lange" darauf warten mussten - drei monate! ich hab mir gedacht, ich flippe aus!!!! manche leute haben aber auch sowas von keine ahnung. dazu kommt, dass das ihr zweites kind ist. offensichtlich gibt es frauen, für die es völlig selbstverständlich ist, gleich schwanger zu werden. was das thema adoption betrifft, so haben wir in letzter zeit nicht mehr wirklich darüber geredet. erstmal warten wir ab, was sich in der kiwu-klinik so tut. ich habe ja immer noch die hoffnung, dass uns einigermaßen schnell geholfen werden kann. trotzdem beschäftige ich mich sehr oft mit diesem thema, es lässt mich nicht ganz los. sollten wir ein erstes kind überhaupt selber zustande bringen, so weiß ich nicht, ob ich diese ganze prozedur ein zweites mal machen kann. es wäre natürlich auch eine option, das zweite kind zu adoptieren. mal sehen..... ich kann gut nachvollziehen, dass dir das thema angst bereitet. ich glaube, das würde mir auch so gehen. es ist halt schon eine immense verantwortung und die eintscheidung ein kind zu adoptieren wird, so denke ich, noch bewusster getroffen als die entscheidung, selber ein kind zu bekommen. und natürlich kann es risiken und probleme geben. ich denke mir aber, die gibt es auch bei einem leiblichen kind. denn auch da garantiert einem niemand, was man "bekommt". als "aufgeben" würde ich das aber nicht sehen. eher so, dass ihr halt mal das erste kind adoptiert. das heißt ja prinzipiell noch nicht, dass ihr kein leibliches bekommen werdet. ich habe zwar schon in foren gelesen, dass man zuerst mit dem eigenen kiwu abschließen soll, wenn man ein kind adoptiert, ich könnte mir das aber nicht vorstellen. was für eine adoption wäre das bei euch? eine auslandsado? auf jeden fall wäre das für das betreffende kind wie ein 6er im lotto, dich als mama zu bekommen! das wäre echt der glückstreffer seines lebens! ich wünsche euch ganz viel kraft für das dossier! habt ihr eigentlich schon einen plan, wie es "medizinisch" weiter gehen soll oder gönnst du deinem körper erstmal eine pause?? glg, monika