Mitglied inaktiv
Hallo zusammen, eben schrieb Tina über ihre Silvestererfahrung mit ihrer schwangeren Schwägerin. Bei mir liegt die Sache etwas anders, aber ich kann verstehen, wie Sch.. sie sich gefühlt haben muß. Ich habe vor 2 Jahren ein Kind verloren (FG), worunter ich bis heute noch leide. Es ist zwar etwas besser, aber "vergessen" kann man das sicherlich nie. Eigentlich komme ich auch gut damit klar, wenn andere schwanger werden, bzw. Kinder bekommen. Allerdings gibt es da eine Ausnahme. Im entfernten Bekanntenkreis gibt es ein Kind, dass genau den Geburtstermin hatte, den mein Kind auch gehabt hätte. D.h. den Gedanken "es wäre jetzt so und so alt, könnte schon krabbeln / laufen / sprechen", etc. kann ich sonst ganz gut wegstecken, aber wenn ich dieses (im übrigen sehr niedliche) Kind sehe, dann wird es mir direkt vor Augen gehalten, wie mein Kind wäre, wenn es nicht gestorben wäre. Silvester waren wir auf einer Feier und ihr könnt Euch sicherlich denken, wer noch dort war... Ich meine, ich kann die Leute gut leiden, das Kind ist total süß, aber ich habe mich total mies gefühlt und wollte am liebsten nach Hause fahren. Ich habe dann auch zum Sekt gegriffen und dann ging es etwas besser. Vielen Dank fürs Zulesen, Tanja
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Ich kann Dich so gut verstehen. Ich hatte im Dezember eine Fehlgeburt, kurz vor Weihnachten. Habe mir jetzt auch Silvester eine Flasche Sekt geschnappt und dann war ich wiedermal ziemlich deprimiert. Obwohl ich gott sei dank schon einen kleinen Schlawiner habe. Aber Kopf hoch. Auch bei uns wird es wieder klappen. Nur nicht den Mut verlieren. dana
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