Mitglied inaktiv
Hallo, Marion, wollte Dir nur sagen, dass ich bereits die ersten 60 Seiten von "Babygeflüster" durchhabe. Wir kontrollieren zu stark - das kann ich für mich nur unterschreiben. Es ist schon unfair, dass ich zeit meines Lebens ALLES kontrollieren und bestimmen konnte: Partnerwahl, Arbeitsplatzwahl, Wohnort-Wahl. Ich kann bestimmen, wie ich mich in der Öffentlichkeit gebe, wer meine Freunde sind, was ich an Hobbys praktiziere. Aber ich kann NICHT, absolut gar nicht bestimmen, wann ich mein Wunschbaby empfange und bekomme. Ich weiss nicht, ob ich so eine geeignete Kandidatin für all ihre Übungen bin, auch z. B. Hypnose gegenüber bin ich sehr skeptisch. Aber dass ich an mir arbeiten muss, um gelassener zu werden, ist schon klar. Auch interessant, wie viele Sprüche sie aufgreift, die hier im Forum schon gefallen sind. Dass wir alle uns nichts sehnlicher wünschen, als von einer Schwangerschaft ÜBERRASCHT zu werden. Unvorstellbar, wo wir unseren Zyklus doch so genau kennen und seit so langer Zeit in eine Norm zwängen wollen. Trotzdem ist auch so ein wirklich tolles Buch unter Vorbehalt zu lesen, finde ich. Denn wenn man zu sehr daran arbeitet, gelassen zu werden und den Bauch das alles regeln zu lassen, riskiert man vielleicht auch, auf eventuell nötige medizinische Hilfe zu verzichten... Als begleitendes Buch ist es aber wirklich sehr toll. Liebe Grüsse von Bettina
Hi, richtig, alleine diese Schiene zu fahren, finde ich auch etwas blauäugig. Ich hatte Dir ja schon geschrieben, daß manche Dinge etwas weit hergeholt sind. Ich glaube nicht, daß bei uns die Gefahr besteht, alle medizinische Hilfe über Bord zu werfen! Aber so einiges ist mir durch das lesen richtig bewußt geworden, u. a. auch der Kontrollzwang. Mir hats jedenfalls geholfen, ruhiger zu werden. LG, Marion
Huhu Ihr süßen Mäuse, also wenn ich das so lese, merke ich, was eigentlich das größte Problem für mich ist, dass es mit unserem Wunschkind bislang nicht geklappt hat!! Ich glaube wirklich, dass es damit zu tun hat, das erste Mal so richtig etwas aus der Hand zu geben und nicht planen zu können.. Ich hab schon als Teenager gewusst *sofern der richtige Partner da ist*, nicht zu spät Mama werden zu wollen! Das hat einerseits etwas damit zu tun, dass ich micht schwer mit dem Gedanken anfreunden kann, spät Mama zu werden, andererseits auch damit, dass ich irgendwann wieder leben möchte! Das soll jetzt nicht heissen, dass man mit Kindern nicht lebt, aber wir wünschen uns drei Kinder und bis die irgendwann aus dem gröbsten raus sind, so dass mein Mann und ich dann irgendwann auch mal wieder etwas allein machen können, wird es ja dauern. Ich gebe meine "Freiheit" für ein kleines Würmchen nur allzu gerne auf, aber irgendwann möchte man sich vielleicht auch wieder mehr auf sich konzentrieren (ich hoffe ihr versteht das jetzt richtig so wie ich das wirklich meine). Für mich war auch immer klar, dass es mit SS werden ganz schnell klappen wird und so und nun sitze ich da und muss dieses Heft komplett aus der Hand geben! Ich merke zum 1. Mal ganz hautnah, dass sich nicht alles planen lässt, was für mich nicht so einfach ist! Und um das ganze nicht ganz aus der Hand zu geben, versuchen wir halt durch Zyklusüberwachung doch irgendwie noch daran mitzuarbeiten... Allerdings frage ich mich wie man zu dem Gedanken übergehen sollte, dass es schon klappen wird und alles seinen Gang nimmt, wenn man schon sooo lange darauf wartet!!! Knuddels Michi