Mitglied inaktiv
Also: Meine Mutter (biologisch) hat meine Zweitmutter kennengelernt, kurz nachdem sie sich von meinem Vater (biologisch) getrennt hatte. Da sie aber immer noch gut mit ihm befreundet war, hat sie sich dann trotz Trennung ein Kind von ihm "gewünscht". Den Wunsch hat er ihr erfüllt und das Ergebnis war dann ich. Ich habe jedoch sehr selten mit ihm zu tun, da er in den Vereinigten Staaten lebt, und ich nur ab und an Zeit hatte dorthin zu fliegen. Vielleicht studiere ich aber dort und werde dann sicher mehr mit ihm zu tun haben. Er ist mir sehr sympathisch, aber ich habe keine Beziehung zu ihm wie zu einem Vater sondern eben wie zu einem sehr guten Freund meiner Mutter. Ich glaube aber, soweit ich meine Mütter richtig verstanden habe, gab es "KÜNSTLICHE Befruchtung", wenn auch nicht so hightechmäßig auch schon früher. Es war halt nur tausendmal heimlicher als heute. Hat das Deine Fragen beantwortet? Ach ja, apropos schwule Eltern: Ich habe eine Bekannte, deren Vater sich erst in "hohem" Alter als schwul geoutet hat und zu seinem Freund zog. Meine Freundin war damals 10 und wollte unbedingt bei dem Vater samt Lover bleiben und das Jugendamt hat sie wählen lassen. Da sitzen eben zum Glück nicht solche Typen wie Ingrid, sondern moderne Menschen. Ciao, Marie
...vielen Dank für deine Geschichte. Ich habe gefragt, weil ich eben auch das starke Vermuten habe, dass es schon immer irgendwie vorgekommen ist, wenn auch heimlicher. Wer unbedingt Kinder will, findet meist auch Mittel und Wege... Ich bin sehr froh, dass es inzwischen auch weniger heimlich geht und sogar mehr und mehr zum Alltag gehört (auf alle Fälle in den Niederlanden, wo ich lebe, aber nicht nur hier). Nochmal Danke und viele Grüße Lisy