Elternforum Erster Kinderwunsch

mal was anderes! (was mich aber auch bedrückt)

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Hallo zusammen, ich muß damit anfangen das mein Papa vor gut 4 Jahren gestorben ist. Meine Mama war damals 49 Jahre alt! Sie hat es immer noch nicht verkraftet! Sie ist oft depressiv! Heute war es ihr sehr schwindelig und schlecht. Meine Schwester ist dann zu ihr gefahren (meine Mama wohnt alleine) und hat den Arzt geholt weil es echt schlimm war. Der meinte das es an den Depressionen liegen könnte. Wenn es morgen nicht besser ist, muß sie ins Krankenhaus. Das will sie natürlich nicht! Ich hab ihr auch mal vorgeschlagen mit ihr zusammen zum Psychologen zu gehen oder mal ein paar Tage wegzufahren, aber sie lehnt alles ab! Sie hat heute zu meiner Schwester gesagt, das sie lieber heute als morgen bei meinem Papa sein möchte! Ich hab solche Angst um meine Mama! Sie läßt sich einfach nicht helfen. Mal ist es wieder ganz gut und am nächsten Tag weint sie wieder! Ich weiß manchmal nicht mehr weiter, wie ich ihr denn noch helfen könnte! Ich arbeite im Durchschnitt 41,5 Std pro Woche (im Wechselschichtdienst) und bin so oft es geht bei ihr! Sie sagt auch immer das sie so froh ist das sie uns hat! Ich weiß dass das eigentlich nicht hier her gehört aber ich mußte es mir mal von der Seele schreiben! LG Kerstin


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hy du!!!! Ich kann es mir vorstellen wie sehr es dich fertig macht. gibt es da keine chanze das sie vorrübergehend bei dir oder deiner schwester ist? oder deine schwester zu irh geht auf eine zeit?? Meiner Oma hat geholfen das sie sich mit anderen getroffen hat. ICh weis zwar nicht inwiefern sowas bei euch möglich ist, bzw. ob es da verschiedene Treffpunkte gibt oder sowas. Keine ahnung leider. Ich glaub das ich dir damit jetzt nicht wirklich geholfen hab, aber ich hoffe das es dir doch ein bischen besser geht wenn du weist das es wen gibt der dich versteht. Bussal baba danie


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ich kann dich gut verstehen, meiner mum ging es auch 3 jahre sehr schlecht. sie hatte depressionen, selbstmordgedanken und panikattacken. bei ihr war der auslöser die wechseljahre. und natürlich weil sie auch kein leichtes leben hatte. geholfen hat ihr eine therapie, ein super hausarzt und wohl oder übel medikamente. auch autogenes training und viel reden. ABER-das reden sollte sie mit einer geschulten person machen, denn ihr könnt nicht helfen. man redet immer im kreis und findet keinen ausweg. mittlerweile geht es ihr wieder sehr gut, sie hat zwar ab und zu einen schlechten tag, den übersteht sie aber gut und das ohne medis.. wünsche dir viel kraft lg veron


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Danke für die lieben Worte! Nachher kommt der Hausarzt vorbei und dann werden wir mal sehen wie es weitergeht. Meine Schwester ist wieder bei ihr! Sie hat zwar 2 Kinder (12 und 3 Jahre)aber ist seit letzter Woche leider arbeitslos! Sie hat schon gesagt das es kein Problem für sie ist wenn´s nötig ist jeden Tag zu ihr zu fahren! Ich werde nächste Woche dann auch zu ihr fahren. Ich hab jetzt nämlich leider 4 mal Spätschicht bis 23 Uhr! Ich werde nochmal mit ihr reden das wir zusammen mal zum Psychologen gehen werden! (Ich hoffe ich kann sie überreden) Also nochmal vielen Dank! LG Kerstin


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Hey Kerstin, so wirklich helfen bzw einen Rat hab ich nicht. Mein Schwiegervater ist vor gut 2 Jahren gestorben. Danach ging es meiner Schwiegermama natürlich auch sehr schlecht. Geholfen hat ihr, dass sie das Nachbarkind (damals 1 Jahr alt) fast täglich ein paar Stunden betreuen durfte (hat sie auch vorher shcon gemacht). Sie geht mit der Kleinen zum Kinderturnen, spazieren, schwimmen, einkaufen usw. Natürlich stellt sie immer mal wieder fest, dass ihr der Mann fehlt. Aber sie hat es insgesamt gut verkraftet. Der große Bekanntenkreis ist auch sehr wichtig. Sie wird oft angerufen und zum kaffe eingeladen, zu spaziergängen mitgenommen usw. Nach deinen Schilderungen hab ich auch sofort an ärztliche Hilfe gedacht. Allerdings kann man sie dazu natürlich auch nicht zwingen. Würde es ihr denn helfen, wenn du bzw deine Schwester für eine Weile zu ihr zieht ? Treffen mit anderen "betroffenen" ist vielleicht auch hilfreich. Sorry, mehr fällt mir im Moment auch nicht ein. LG, Milkyway


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Hallo Kerstin! Meine Mutter hatte jahrelang sehr starke Depressionen. Wechseljahrsbedingt, ausgelöst aber durch den Tod eine sehr guten Freundin. Sie war irgendwann an dem Punkt, wo sie 2 Monate in der Klinik verbracht hat, in der "Depressionsstation", das war eigentlich der Anfang der Heilung. Sie hat natürlich auch Medikamente bekommen. Ich denke ab einem gewissen Zeitpunkt sollte man das nicht mehr ablehnen. Heute geht es ihr wieder gut, dafür bin ich jeden Tag dankbar. Bevor sie in die Klinik kam, war sie völlig am Ende und unfähig, noch irgendeine Entscheidung selbst zu treffen. Und selbstmordgefährdet. Gottseidank hat meine Schwester den Arzt kontaktiert, und der hat die Einweisung veranlaßt. Alles Gute Claudia