Mitglied inaktiv
wie macht ihr das, wenn der FA eine ss feststellt...lasst ihr euch freistellen von der arbeit oder geht ihr bis zum schluss ??? ich meine, ich will jetzt nicht als faul dastehen, aber ich würde mich schon gerne von anfang an freistellen lassen....wie seht ihr das ??? nicole
Hallo, ich hänge nicht gerade an meinen Job und würde mich sofort freistellen lassen. Schon alleine, weil ich bei mir sehr viel einer sehr bösen Chefin ausgesetzt bin. Das möchte ich doch keinem ungeborenen Kind antun. Gruß Schlumpie
ich meine klar wenn ne Schwanger ein "wehwehchen" hat... wird man schnell mal krank geschrieben! Aber so ganz 9 Monate zu Hause? Darf das sein? Klar wenn man in der Röntgenabteilung arbeitet ists vielleicht weniger gut, oder aber im Gen-Labor! Aber ich meine so wie ich am Schreibtisch... was soll denn da passieren, ausser, dass ich mir mal den Finger tacker oder so?! Mir wäre das glaube viel zu langweilig den ganzen Tag zu hause! Hier bin ich wenigstens unter Menschen... also ich würde versuchen bis zum Schluss durchzuhalten... und mit einigen "Wehwehchen" kann man doch noch ein wenig "Urlaub" rausholen, oder?!
hihi, geht mir genauso...hänge auch nicht gerade an meinem job, mach ihn, weil ich ihn machen muss...hab mir schon überlegt was anderes zu machen, aber da ja jetzt ein würmchen kommen soll, will ich mich doch ein wenig in sicherheit wiegen und mit dem wechsel warten... sagst du dem FA was sache ist, oder wie willst du das anstellen. ich meine so eine freistellung wird sicher nicht als routine gemacht... nicole
jaja, das stimmt schon. aber mein FA hat mich bei der letzen SS gleich freigestellt, weil er gemeint hat, die mutterbänder sind zu schwach. wäre mir aber gar nicht aufgefallen. also, ich glaube langweilig würde mir nicht werden. ein haus das viel pflege bedarf, ein garten in dem immer was zu tun ist, .... hmmm....war ja nur mal so interesse halber :o) nicole
war auch sicher nicht böse gemeint!!! :-)
Hallo Wish, also einfach mal neuen Monate krank schreiben, das macht kein Arzt ohne triftigen Grund! Ich kenne die andere Seite und glaube mir, das ist auch nicht so toll. Mit Beginn der 7.SSW hat bei mir die Übelkeit angefangen, aber so stark, dass ich bis zu 20 Mal am Tag brechen musste. Mein FA hat mich dann erst mal krank geschrieben, weil an Arbeit gar nicht mehr zu denken war. Nach sechs Wochen (die Übelkeit war immer noch nicht besser), hat er mich dann berufsunfähig für den Rest der Schwangerschaft geschrieben, da das mit der Übelkeit in absehbare Zeit nicht besser wurde. Ich bin nun in der 14. SSW und die Übelkeit ist nur minimal besser geworden. Ich habe ein bis zwei gute Tage die Woche, an denen ich mich einigermassen fit fühle. Ich habe jetzt nicht so den supertollen Job gehabt, aber ganz ehrlich, ich vermisse die Arbeit. Die ersten Wochen zu Hause fand ich noch toll, aber so nach 6 Wochen bin ich echt depressiv geworden, denn mir ist wirklich die Decke auf den Kopf gefallen. Also, wenn kein wirklicher medizinscher Grund vorliegt (wie bei mir), ist arbeiten gehen nur zu empfehlen, denn glaube mir 24h nur an die SChwangerschaft zu denken ist alles andere als schön! Grüssle Simone
Hallo, nun, mir wurde auch zu oft gesagt, dass Schwangerschaft keine Krankheit ist und ich hab mich öfter letztes Jahr zur Arbeit geschleppt, auch wenns mir nicht so gut ging, weil, was sollte ich denn zuhaus, da kennen mich auch alle...heute würde ich das nicht mehr machen. Ich sag jetzt nicht, dass Finn´s Tod damit zusammen hing, dass ich nicht zuhaus geblieben bin, aber hätte ich mich doch etwas mehr geschont, wer weiß... Auf jeden Fall werde ich bei der nächsten SS, so es je nochmals eine geben wird, bei dem kleinsten Anzeichen zuhaus bleiben, nochmal werde ich das Leben meines Kindes nicht mehr gefährden. Und auf das blöde Gerede der Kollegen, von wegen, die ist ja schwanger krank oder faul etc. würde ich Null-Komma-Nix geben! Lieben Gruß, Carrie
Also mir stellt sich die Frage zum Glück nicht mehr, da ich noch in Elternzeit bin. Meine Tochter wird in kürze 2 Jahre und ich werde die vollen drei Jahre in Anspruch nehmen. In der SS mit meiner Tochter war es so, dass mir ab der 7. SSW den ganzen Tagen übel war und da hat der Arzt mich so 2,5 Wochen krank geschrieben. Da ich mich nur ab und zu mal übergeben musste, hat er mich dann wieder arbeiten lassen, obwohl mir bis zur einschl. 16. SSW ganztags übel war. Das Arbeiten gehen viel mir in dieser Zeit schon recht schwer. Meine Arbeit hat mir keinen Spass gemacht und war echt stressig. Ich bin dann noch mit kleinen Unterbrechungen bis zur 27. SSW arbeiten gegangen. In der 27.SSW kam ich für fast 2 Wochen in`s KH, da mein bescheuerter Frauenarzt meinte, dass das Baby nicht mehr wachsen würde. Danach habe ich mich weiter krank schreiben lassen, da ich mir zu dem ganzen Stress und den Sorgen um das Baby nicht auch noch die stressige Arbeit geben wollte. Ich finde, dass jede Frau für sich selber entscheiden muss, ob sie noch arbeiten gehen kann oder nicht. Wenn der Druck auf der Arbeit zu groß ist und man wirklich viel Stress dort hat, dann kann das dem Baby auch schaden. Dann finde ich es für angebracht, wenn man sich krank schreiben lässt. Viele Grüße Ramona
....... ich bin der Meinung, dass frau ruhig arbeiten gehen kann, sofern der Job es erlaubt bzw. keine gesundheitliche Indikation vorliegt. Ich habe eine SS hinter mir und fand es völlig OK, bis zum Beginn des Mutterschutzes zu arbeiten, wobei ich sagen muss, dass mir mein Job auch immer Spaß gemacht hat. Es hat weder mir noch meinem Sohn geschadet, ganz im Gegenteil, so hatte ich nicht die Gelegenheit, permanent in mich hinein zu horchen und mir über irgendwelche Dinge sorgen zu machen, die aber gar keinen Anlass zur Sorge gegeben hätten. Mein FA war so nett, mich alle 2 - 3 Wochen zur Untersuchung zu bestellen, weil ich ein überängstlicher Typ bin, hat jedes Mal einen Schall gemacht und mir die Sicherheit gegeben, dass alles OK ist. Das hat mir auch geholfen und im Nachhinein würde ich alles wieder genauso machen - vielleicht auch lockerer im Hinblick auf Arztbesuche, weil die erste SS einfach gut verlaufen ist. Natürlich muss es jeder für sich entscheiden, aber ich würde es auch dem Arbeitgeber gegenüber als unfair empfinden, mir ohne Anlass einen gelben Schein zu holen......... Nicht böse sein, ist nur MEINE Meinung. LG Martina34
Ich habe bei meinem sohn bis zum Schluß gearbeitet. Ich denke das jeder selber für sich entscheiden sollte. LG Adri
Naja, wen jemand Beschwerden hat, größere oder kleinere, soll der Arzt sie meinetwegen krank schreiben oder ein Beschäftigungsverbot ausstellen. Wobei auch das soone Sache ist, denn dann muss man die BElastungen, die einen von der Arbeit abhalten ja auch zuhause vermeiden (schwachen Mutterbändern tut es bestimmt nicht gut, wenn man den Garten umgräbt, oder???). Aber (falls ich was falsch verstanden habe, entschuldigt bitte) sich hier bevor die SS überhaupt eingetreten ist, schon zu wünschen, dass man dann nicht zur Arbeit muss, finde ich ziemlich drückebergermäßig! Ich will hier keinen anpöbeln, aber wer nach der Meinung fragt, kriegt sie eben auch zu hören...