Mitglied inaktiv
Hallo, ich muß doch mal was loswerden zu dieser ganzen Panikmache, was die ICSI angeht. Man hört und liest immer, wie gefährlich das ist, Überstimu, Krebsrisiko und, und, und... Natürlich sollte man die Risiken kennen und abwägen. Aber bitte, Rauchen fördert auch Krebs, ebenso sämtliche Lebensmittel, jede Kopfschmerztablette hat einen fünfseitigen Beipackzettel, und ganz zu schweigen davon, daß man sowieso mit einem Bein im Grab steht, sobald sich heutzutage in den Straßenverkehr wagt. Ich habe natürlich auch Angst, daß ich mit den ganzen Hormonen irgendwelche Krankheiten heraufbeschwöre, und will nicht die Augen vor den Risiken verschließen. Aber vielleicht muß man sich doch nicht ganz so viel einreden (lassen). Man hört wirklich immer nur das negative! Dieser blöde Bericht von gestern abend hat sein übriges getan. Ich fühle mich immer mehr eingeschüchtert, auch wenn mich das letztendlich nicht davon abhält, die ICSI zu machen. LG, Marion
hallo marion! seit gestern fühle ich mich auch wirklich eingeschüchtert. ich fürchte, ich bin ein ziemliches sensibelchen und als ich gesehen habe, wie es in einer kiwu klinik so abläuft, bekam ich fast einen anflug von panik. ich kann nicht sagen, was es konkret war, denn alle haben sich eh von ihrer besten seite gezeigt, aber irgendwie war mir mulmig zumute. wegen den risiken hast du schon recht. ich habe aber wirklich angst vor einer üs. habe da schon so viele horrorgeschichten gehört, dass ich mir das wirklich ersparen möchte. glg, monika
Hallo Marion, ich kann dir da nur beipflichten. Ich selbst bin auch nicht gerade begeistert, dass ich im Sommer Hormone (Clomi) schlucken muß. Aber wenn es nicht anders geht, muß es halt sein. Ich würde mich auch von einer IVF oder ICSI nicht abhalten lassen, bloß weil es was weiß ich alles für erhöhte Risiken hervorruft. Ich informiere mich zwar, damnit ich es weiß, mache mir dann aber nicht allzu viele Gedanken darüber. Dann müßte ich mir bei jeder Aspirin, Antibiotikum usw Sorgen machen. Meine bessere Hälfte lebt mit einem Spenderorgan. Er nimmt tagl. keine AHnung wieviele Tabletten (die sind lebensnotwendig, schon klar). Aber er erfreut sich bester Gesundheit trotz Hammer-Medi. Und wenn ich nachdenke, wieviel Antibiotikum usw schon durch meine Blutbahn gelaufen ist - ohweh ohweh. Ich will damit nur sagen, dass man sich einfach nicht verrückt machen sollte. Wie sagtest du so schön, man hört immer nur die negativen Dinge. Ganz genau. Man kann es ja mal umdrehen. Dann ist ein wesentlich höherer Anteil der Frauen weiterhin kerngesund nach ICSI. Lass dich nicht entmutigen LG, Milkyway
Da gebe ich dir vollkommen recht. Alles hat auch seine negativen Seiten, aber wer weiss ob wir nicht später alle mal Krebs oder eine andere Krankheit bekommen(die Zahlen steigen ja leider unaufhörlich) und wenn ich die Wahl hätte, würde ich trotz des Risikos eine künstliche Befruchtung machen lassen. Alles ist heutzutage Krebserregend, dann möchte ich doch lieber ein Kind haben und damit das Krebsrisiko steigern.
Hi! man darf bei den ganzen Studien auch nicht vergessen, vor allem was die Krebsforschung angeht, daß einfach mehr gefunden wird als früher. Früher starben die Menschen einfach, da hat keiner nach dem Grund gefragt. Heute findet man sehr viel, die Medizin wird immer besser und die Menschen älter - und damit auch kränker. Das sollte man sich ab und an immer wieder vor Augen führen. Klar KANN die ICSI Risiken birgen, aber ohne Schwangerschaft ists für den weiblichen Körper ja angeblich auch nicht risikolos. Zumindest sagt man, daß eine SS die Frau durchaus vor z.B. einer Total-OP schützen kann. Also brav die Vor- und Nachteile abwägen. aber ich weiß, meine Süßen, das macht Ihr sowieso!! GLG, Melanie