Mitglied inaktiv
Hallo ihr Lieben, ich möchte nicht unbedingt Tabletten mit Folsäure nehmen sondern die Folsäure mit normalen Lebensmitteln zu mir nehmen. Was hat den viel Folsäure. Wisst ihr das zufällig? Ich weiss schon bei Cornflakes, Rosenkohl, Brokkoli usw. ist Folsäure enthalten. Wisst ihr noch mehr? Gruss Michaela (Frechmaus81)
hallo frechmaus, also, um eine ausreichende versorgung mit folsäure herzustellen, musst du die tabletten nehmen... da führt kein weg dran vorbei, aber es ist ja auch nichts schlimmes, sondern eher wie vitamin c oder magnesium... mein arzt in der kiwu rät dringend zur folsäure, wir haben dir ja auch schon gesagt, das die folsäure sehr wichtig gegen nen offenen rücken ist... nur ein beispiel: unser nachbarskind hat eine "kleine" beule am rücken, weil die mama am anfang nichts von der ss ahnte und nicht genug folsäure genommen hat.... ich habs auch nicht so mit regelmässiger tabletteneinnahme, aber die folsäure liegt auf dem tisch und morgens beim kaffee nehm ich sie immer... dicker knuddäl fran
Rote Paprika hat auch viel Folsäure... Aber es ist schon so wie francis das sagt. Diese Mengen kannst Du mit Lebensmitteln gar nicht aufnehmen. Folsäuretabletten sind außerdem unbedenklich: alles was zuviel ist wird wieder ausgeschieden. Ansonsten kannst Du sicher googlen: einfach foläuregehalt lebensmittel eingeben. lg, rebeca
Hallo, ich bin auch der Meinung dass du eine ausreichende Versorgung mit Folsäure bei Kinderwunsch nicht mit den gängigen Lebensmittel hinbekommen wirst. Warum willst du keine Tabletten nehmen? Hat das einen bestimmten Grund? Es gibt x verschiedene Präparate die auch nicht teuer sind. Ich hab anfangs Brausetabletten getrunken für 80 Cent die Monatspackung. Folsäure ist gaaanz wichtig und ich finde da sollte sichergestellt werden dass man die empfohlene Tagesmenge auch immer regelmäßig einnimmt :) Du kannst dir keineswegs damit schaden, sondern hast noch den Vorteil dass dein Vitaminhaushalt weitestgehend abgedeckt ist (je nach dem welches Präparat zu nimmst) lG
Hätte gedacht, dass ich so die Tabletten umgehe. Aber wenn das nicht ausreicht, werde ich dem Kind zuliebe auch Tabletten nehmen. Hatte gehofft ich komm drumrum!!! Frechmaus81
was die aus der RuB-Redaktion dazu schreiben. Also, schön Folsäure schlucken, gelle? Liebe Grüsse von Bettina Von etwa 1000 Babys kommt eines mit einer schweren Fehlbildung auf die Welt, einer "Spina bifida", auch als "offener Rücken" bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Störung während der Entwicklung der Wirbelsäule. Diese ist jedoch nur eine von mehreren bekannten Störungen, die man unter dem Oberbegriff "Neuralrohrdefekte" zusammenfasst - Fehlbildungen im Bereich des Rückenmarks und des Gehirns. Die Forschung ist sich heute weitgehend sicher, dass als maßgeblicher Risikofaktor für diese Defekte eine Minderversorgung der werdenden Mutter mit Folsäure gilt. Die Folsäure ist ein B-Vitamin, mit dessen zusätzlicher Einnahme das Risiko problemlos und ganz entscheidend gesenkt werden kann. Eine Studie von Prof. Dr. med. Hasford in München über die Einnahme von Präparaten während der Schwangerschaft ergab überraschend, dass lediglich 20 % der Frauen Folsäure einnahmen. Magnesium dagegen nahmen 70%, Jod 59% und zusätzliche Eisenpräparate 50% ein. Nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt der normale Tagesbedarf von Folsäure bei etwa 150 Mikrogramm. Bei schwangeren Frauen verdoppelt er sich auf etwa 300 Mikrogramm. Besonders reich an Folsäure sind Spinat, Brokkoli, Rosen- und Blumenkohl, Eigelb, Endivien, Spargel, Weizenkeime und Vollkorngetreide. Unter den Obstsorten sind Apfelsinen, Bananen und Mangos führend im Gehalt. Die medizinischen Fachgesellschaften für Gynäkologie und Geburtshilfe, Humangenetik, Kinderheilkunde und Neuropädiatrie sprechen sich jedoch dafür aus, dass Frauen mit Kinderwunsch täglich zusätzlich 0,4 mg Folsäure als Präparat einnehmen. Entscheidend ist der Zeitraum der ersten Wochen, da sich Neuralrohrdefekte schon in der zweiten bis dritten Schwangerschaftswoche bilden können. Unbedingt zu Empfehlen ist eine Einnahme schon ab dem Zeitpunkt einer geplanten Schwangerschaft, z.B. ab dem Absetzen der Pille.