Mitglied inaktiv
Hallo zusammen, ich habe nächste Woche meinen ersten Akupunktur Termin zur Kiwu Unterstützung, kann mir von Euch jemand sagen, ob es weh tut, wiedas allemein so ist und wie man sich anschließend fühlt. vielen Dank an Euch und noch einen schönen Abend. Jean
hallo, ich hatte unterstützend zu einer hormonbehandlung (4 mal erfolglos) beim 5. mal eine akupunktur, dann hat es aber mit dem kinderwunsch geklappt, nun sind unsere drillinge schon 5 einhalb, mach dir keine sorgen entspann dich ganz toll und es tut auch garnich weh... kannst dich ja melden, ich beantw. dir gerne noch paar fragen bis dann und alles gute Annett
Akupunktur in der Kinderwunsch-Behandlung Die Akupunktur ist eine mittlerweile auch in der westlichen Medizin etablierte Methode, welche bei der Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen einen festen Platz einnimmt. Für die Kinderwunschbehandlung gilt dies nicht, obwohl einige interessante Studien zu diesem Thema erstellt wurden, welche einen möglichen positiven Einfluss der Akupunktur auf die weibliche und männliche Fruchtbarkeit nachzuweisen versuchten. Auch wenn der theoretische Hintergrund der Akupunktur ein völlig anderer ist als bei der westlich orientierten Medizin und sich daher oft dem naturwissenschaftlichen Verständnis westlicher Ärzte entzieht, so gibt es doch Hinweise darauf, daß die Wirkung der Akupunktur zum Teil durch körpereigene Opiate vermittelt wird, welche im zentralen Nervensystem entstehen, vor allem Beta-Endorphine spielen hierbei eine große Rolle. Es ist bekannt, daß diese Neuropeptide den Hormonhaushalt beeinflussen können, indem sie die Ausschüttung von GnRH aus dem Zwischenhirn und den Einfluss dieses Hormons auf den weiblichen Zyklus steuern können. Das mehr als 2.000 Jahre alte chinesische Heilverfahren könnte dadurch den Menstruationzyklus der Frau positiv beeinflussen und damit für einen regelmäßigeren Eisprung sorgen. Ein zweiter möglicher Wirkmechanismus besteht in der Verbesserung der Durchblutung der Gebärmutter durch Beeinflussung des autonomen Nervensystems (Hemmung des Sympathikus), was ebenfalls die Chance auf eine Schwangerschaft erhöhen kann. In der einzigen kontrollierten Studie wurden 160 Patientinnen untersucht , von denen bei der Hälfte im Rahmen einer IVF-Behandlung eine Akupunktur vor und nach dem Transfer durchgeführt wurde. In Verbindung mit einer Akupunktur traten bei 42,5% der IVF-Behandlungen eine Schwangerschaft ein und nur bei 26,3% der Kontrollgruppe. In einer Literaturübersicht fanden Chang et al. ebenfalls zahlreiche Studien, welche mögliche Vorteile der begleitenden Akupunktur bei der Kinderwunschbehandlung aufzeigten, jedoch fehlen kontrollierte Studien mit ausreichend hohen Fallzahlen, um den positiven Effekt statistisch eindeutig belegen zu können. Bei eingeschränkter männlicher Fruchtbarkeit ist ebenfalls ein positiver Einfluß der Akupunktur möglich. In einer prospektiven und kontrollierten Stuedie untersuchte eine israelische Arbeitsgruppe Spermiogramme von 16 Männern vor und mehrmals einen Monat nach einer 5-wöchigen Akupunkturbehandlung. Es konnte dabei eine signifikante Verbesserung der Vitalität und der Beweglichkeit im Vergleich zu einer Kontrollgruppe erreicht werden. Jedoch ist die Zahl der untersuchten Männer zu klein und der Abstand zur Behandlung zu kurz, um eine zuverlässige Aussage zu bekommen. Und schließlich ist eine Verbesserung der wichtigen Spermienparameter zwar erfreulich, aber letztlich unbedeutend, wenn die Zahl der Schwangerschaften bei den Partnerinnen der behandelten Männer nicht auch deutlich höher ist, was jedoch nicht untersucht wurde. Zusammenfassend ergeben sich viele Hinweise darauf, daß die Akupunktur in der Behandlung der Unfruchtbarkeit hilfreich sein kann, jedoch fehlen Beweise dafür, welche nur durch prospektive und kontrollierte Studien mit großen Fallzahlen erreicht werden könnten. Gegenwärtig spricht viel dafür, die Methode auszuprobieren, wenn kompetente und erfahrene Behandler zur Verfügung stehen. weiteres folgt!
Lage: Die Fußreflexzone für die Eierstöcke befindet sich unterhalb des Knöchels am Außenfuß. Linker Eierstock, linker Fuß Rechter Eierstock rechter Fuß. Beginn der Massage: Vom ersten Tag der Regel, bzw. mit Beginn der ersten Spritze (1. Spritzentag) Dauer: Täglich ein paar Minuten bis zu Eisprung, bzw. zur ES-auslösenden Spritze (HCG). 5 Minuten morgens und abends jeweils sind ausreichend Wie: Mit dem Daumen kräftig drückend in "ausstreichenden" Bewegungen Es kann schon mal ein bißchen weh tun, vor allem am folgenden Tag, dann muß man erst sanft anfangen zu massieren und allmählich den Druck steigern. Hilfsmittel: Etwas Creme auf die Fußreflexzone. Der Daumen gleitet leichter und wird nicht so "gebremst" Anmerkung: Ob die Massage nach dem ES bzw. der Follikelpunktion eine Auswirkung auf die LH-Produktion hat, ist unbekannt. Bei IVF-Kandidatinnen wird wegen der Überstimulationsgefahr abraten weiter zu massieren. Allen anderen "Nicht-IVF-Kandidatinnen" ist es selbst überlassen nach dem ES weiterzumassieren, schaden wird's nicht und ich könnte mir vorstellen, daß sich die Massage positiv auf den Gelbkörper auswirkt +++
Echte Kamille ( Chamomilla recutita ) Der zweite gebräuchliche Gattungsname Matricaria ist vom latainischen mater (Mutter) abgeleitet und bringt die Anwendung bei Zyklusstörungen und Erkrankungen im Wochenbett zum Ausdruck. Als Heilmittel fand die Kamille bereits bei den Ärzten der Antike als auch im Mittelalter und der Gegenwart hohe Wertschätzung. Die nordischen Völker verglichen die Kamille ihrer gelben Blütenscheibe wegen mit dem Sonnengott Baldur und sahen sie als heilig und Fruchtbarkeitssymbol an. Die Kamille wirkt als Tee entkrampfend und entzündungslindernd. Für den letztere Zweck wird die Kamille auch äußerlich aufgetragen oder als Bäder verwendet. Der entkrampfenden Wirkung wird eine Verbesserung der Durchblutung der weiblichen Organe zugeschrieben. Falsches Einkorn (Chaemlirium Lutheum) Diese Pflanze ist heimisch in Nordamerika östlich des Mississippi und wird dort schon lange von den Indianern zur Behandlung von Frauenleiden verwendet. Den enthaltenen Steroidsaponinen und Glykosiden schreibt man eine regulierende Wirkung auf den Zyklus der Frau zu. Es wird jedoch auch bei Potenzstörungen des Mannes eingesetzt. In der Frauenheilkunde kommt es zur Behandlung von Regelanomalien, Endometriose, Gebärmutterinfektionen, Eierstockzysten in Betracht, speziell bei der Kinderwunsch-Behandlung soll es die Bildung der Follikel unterstützen und wird zur Behandlung der durch Fehlfunktionen der Eierstöcke bedingten Sterilität eingesetzt. In Deutschland wird es auch als "Helonias" bezeichnet und ist in Tropfenform erhältlich. Wilder Yams ( Dioscorea Villosa) Die Wilde Yamswurzel (Hauptlieferant: Mexiko) enthält größere Mengen Diosgenin, einer Substanz, welche dem Gelbkörperhormon ähnlich ist und in verschiedenen Publikationen auch als "natürliches" Progesteron bezeichnet wird. Bei aller Wertschätzung der Naturheilkunde ist dies sicherlich Unsinn. Die Quelle des Stoffs ist möglicherweise natürlich, aber er unterscheidet sich ganz erheblich von dem Gelbkörperhormon, welches im Körper der Frau produziert wird. Bis in die 70er Jahre des letzen Jahrhunderts hinein, wurde aus diesem Stoff ovulationshemmende Medikamente hergestellt, die Wirkung darf also nicht unterschätzt werden. Es existieren daher auch sehr unterschiedliche Auffassungen, inwieweit eine Anwendung bei Kinderwunsch und einer möglichen Schwangerschaft zulässig ist. Unbestritten ist der Einsatz des Phytohormons bei Wechseljahresbeschwerden. Meines Erachtens ist wegen der Wirkungsweise der Substanz von einer Einahme in der Schwangerschaft abzuraten. Zur Stabilisierung des Zyklus oder beim prämenstruellen Syndrom ist die Behandlung ab dem 14. Tag des Zyklus bis zur Periode sinnvoll. Das entspricht im Prinzip also der Anwendung der schulmedizinischen Gelbkörperhormonpräparate, wie z. B. Utrogest, wobei dieses aber den Vorteil hat, wirklich dem "natürlichen Progesteron" zu entsprechen, auch wenn es synthetisch hergestellt wurde. Die Wurzel selbst ist in Europa nur schwer erhältlich, es gibt jedoch hochkonzentrierte Extrakte in Dragee-Form Gewöhnlicher Frauenmantel (Alchemilla vulgaris L.) Der Frauenmantel ist seit langer Zeit eine Pflanze, der man eine hervorragende Wirkung bei "Frauenleiden" zuschreibt. Der Name geht wahrscheinlich auf die Form der Blätter zurück, die an Frauenkleider vergangener Zeiten erinnern. Auffällig ist bei der Pflanze, die nach heutiger Betrachtungsweise eher einem umgeklapten Regenschirm entspricht, die Flüssigkeitsansammlungen in den blättern zur Morgenstunde. Dies ist nicht eine reine Ansammlung von Tauwasser, sondern wird von der Pflanze selbst "ausgeschwitzt". Generell sagt man dem "Frauenkraut" nach, die Durchblutung des Beckens zu verbessern. Dadurch soll es zu einer Straffung des Gewebes im Unterleib kommen. Auch eine bruststraffende Wirkung wird ihm zugeschrieben, wenn mit Frauenmantelsaft getränkte Umschläge auf die Brust aufgebracht werden. Des weiteren wird der Tee zur Behandlung von Durchfallerkrankungen und äußerlich wegen seines hohen Gerbstoffgehaltes zur Wundpflege empfohlen (letzteres oft auch in Kombination mit Salbei). Von Hebammene wird er zur Vorbeeitung auf das Wochenbett vor der Geburt empfohlen, jedoch wird in den meisten Publikationen darauf hingewiesen, daß die Anwendung in der Schwangerschaft unterbleiben sollte. Im Zusammenhang mit dem Kinderwunsch gibt es folgende interessante Überlieferungen und Anwendungsgebiete: Wecheljahresbeschwerden unregelmäßiger Zyklus Speziell Behandlung von Zyklusstörungen im Zusammenhang mit Übergewicht (z. B. PCO-Sndrom) Speziell bei Kinderwunsch-Behandlungen zur Verbesserung der Durchblutung des Beckens zur Förderung der Reifung der Eibläschen und des Aufbaus der Gebärmutterschleimhaut Anwendung: Als Tee ca. 3 Teelöffel Frauenmantelkraut pro Tasse (schmeckt sehr streng aufgrund der Gerbsäuren) mit einem Viertelliter Wasser übergießen und ca. 10 min ziehen lassen. Es gibt auch fertige Teebeutel zu kaufen. Mehr als eine Kanne/Tag oder 4-5 Tassen sollte frau nicht zu sich nehmen, denn: Auch Naturheilmittel sind Medikamente!! Also nie gemäß dem Motto "viel hilft viel" verfahren!
Hallo! Ich hatte letztes Jahr Geburtsvorbereitende Akkupunktur und ich hatte eine ganz tolle Geburt. Im Kreißsaal hab ich nur 1,5 Stunden gebraucht! Ich bin überzeugt, dass Akkupunktur hilft. Die Nadeln tun gar nicht weh! Ein mal hat ein bißchen gekribbeln und ein anderes mal hatte ich einen kleinen blauen Fleck. Alles Gute! IRIS
Hallo Jean!!! Also ich bin von Akkupunktur begeistert, war schon für meine Migräne und vertauung habe mit beiden eine ruhe. War jetzt 2x Akkupuntieren für unseren Kinderwunsch (und für meinen Zyklus)sind jetzt am warten ob es schon geklappt hat! es tut auch überhaupt nicht weh ich empfinde es als sehr angenehm und entspannend. Die Dauernadeln im Ohr sind manchmal beim liegen unangenehm, kann man aber selber hinaus nehmen. Haben ca. 10-14Tage eine nachwirkung. Kurz gesagt ist sehr empfehlenswert. Wünsche euch viel Glück.