Mitglied inaktiv
Viele Frauen und Männer trifft es vollkommen unerwartet, dass eine erwünschte Schwangerschaft auf sich warten lässt. Jahre lang haben sie möglicherweise peinlich auf Verhütung geachtet, vielleicht noch nach dem richtigen Partner Ausschau gehalten oder die Familiengründung aus beruflichen Gründen aufgeschoben. Wenn nach dem Absetzen der Verhütung die immer stärker werdende Sehnsucht nach einer Schwangerschaft Monat für Monat beim Einsetzen der Menstruation enttäuscht wird, geraten viele Paare – besonders Frauen – leicht in einen Teufelskreis. Mit jeder unerwünschten Monatsblutung wächst der tiefe Wunsch nach einem Baby und verstärkt sich die Verzweiflung über den Misserfolg. Zugleich erhalten Frauen mit Kinderwunsch von ihrer Umgebung den immer wiederkehrenden Rat, sich nicht auf den Kinderwunsch zu versteifen, da eine Fixierung auf den Wunsch, schwanger zu werden, die Chancen noch verschlechtere. Dieser sicher gut gemeinte Ratschlag stürzt jedoch die betroffenen Frauen in noch größere innere Not, da es ihnen nicht möglich ist, den Kinderwunsch einfach auf Kommando weniger werden zu lassen und da sie nun auch noch befürchten müssen, durch die Stärke ihres Wunsches seiner Erfüllung sogar entgegenzuwirken. Aber ist überhaupt etwas dran an der weit verbreiteten Vorstellung, dass psychische Faktoren wie zum Beispiel Stress das Ausbleiben einer Schwangerschaft mitverursachen können? Und wenn dem so wäre, gibt es für Frauen mit starkem Kinderwunsch Möglichkeiten, die Anspannung abzubauen und sich weniger auf den Kinderwunsch zu versteifen? LG,dani
... Immerhin warte ich jetzt auch schon 10 ÜZ auf ein positives Ergebnis und mit jedem Besuch der Roten Pest bin ich mehr und mehr davon überzeugt, dass bei mir oder meinem Partner wahrscheinlich eine Störung vorliegt. Und das macht mich echt fertig. Ich habe Angst vor den ganzen Prozederen wie künstlicher Befruchtung, und was es da halt so für Vorbereitungen gibt. Ich möchte, dass es "natürlich" hinhaut und ich mich locker darüber freuen kann, nicht darauf versteift sein. Und jetzt meine momentaner Ausweg: ich habe einen neuen Job begonnen. Mache mir bewußt, wie gut es mir/uns doch geht und dass wir einen schönen gemeinsamen Herbst und Winter vor uns haben, in dem wir alles machen können, wozu wir Lust haben. Im Sommer machen wir einen Traumurlaub - sollte es bis dahin noch nicht geschnaggelt haben - etc. Zwar ist der Wunsch nach einem Baby nach wie vor da. Aber die Verzweiflung ist gedämpft und ich bin wieder lockerer. Habe wieder viel lieber Sex, ohne den "Befruchtungs-Hintergedanken". Also, auch wenn es uns allen schwer fällt: ruhig bleiben!! LG Christiane
Hallo Christiane, hab mal so ne Frage neben bei- habt ihr schon ein SG also ein Spermiogramm machen lassen? Ich immerhin würde des "gewissheit" bringen! Wünsche dir für deine Zukunft und im Job viel Glück!!! Liebe Grüße daniela
ALso ich frag mich ganz im Ernst, inwiefern das eigentlich überhaupt stimmt, dass Stress oder wenn man sich auf den Kinderwunsch "versteift" - ob das überhaupt Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit haben kann bzw. FG auslöst. Schließlich gibt es so viele Mütter, die aufgrund ihrer persönlichen, z.B. finanziellen oder familiären Situation eigentlich gar nicht mehr schwanger werden wollen/wollten und nur heulen in der Schwangerschaft, weil sie gar nicht wissen wie sie es schaffen sollen, und solche gebären oft genug gesundeste Kinder! Also werde ich mein schlechtes Gewissen von wegen "auf den Kinderwunsch versteifen/sich unter Druck setzen" etc. einfach über Bord werfen und glaube ganz fest daran, dass es bald klappt. So. ;-) Grüße, eure Suse