Mitglied inaktiv
Hallo alle zusammen, mit wachsendem Interesse habe ich immer mal wieder ins Forum geschaut. Die vielen verschiedenen Beiträge machen Mut. Um ehrlich zu sein, ich habe lange Mut gesammelt. Seit zwei Jahren probieren wir und es will sich kein Erfolg einstellen. Jetzt sind wir mürbe und wollen es mit "Unterstützung" versuchen. Dazu habe ich aber ´ne Menge Fragen an die Ladies, die Erfahrung mit Untersuchungen, Therapien etc. haben. - Wer hat schon mal eine Eileiterfunktionsdiagnostik (mit Ultrschall und Kontrastmittel) durchführen lassen und kann mir Tipps geben? - Wer hat schon eine Insemination ohne Hormonbehandlung hinter sich und würde mir ihre Eindrücke schildern? - Wie habt ihr eurem Arbeitgeber mit einbezogen (wegen Behandlungsplan etc.)? Wir haben uns auch schon mit den Fachärzten unterhalten, aber die sind immer so schrecklich pragmatisch. Als Betroffene hätte ich doch gern den Rat von Gleichen. Habt vielen Dank für eure Unterstützung. Herzliche Grüsse.........minimaus
Hallo Minimaus! Wie versuchen nun auch schon fast 2 Jahre vergeblich ein Kind zu bekommen. Da bei mir soweit alles in Ordnung ist, haben wir letzte Woche die erste Insemination ohne Hormonbehandlung durchgeführt. Ich mußte ab dem 10 Zyklustag zum Ultraschall, um das Wachstum des Follikels zu beobachten. Als dieser eine bestimmte Größe erreicht hat, wurde der Termin für die Insemination festgelegt. (War bei mir am 12.Tag.) Mein Freund mußte seine Spermienprobe abgeben und 3 Stunden später wurde inseminiert. Nach der Insemination hab ich die Spritze für die Auslösung des Eisprungs bekommen, der dann in den nächsten 24-48 Stunden stattfinden sollte. Nach meinem Gefühl muß das auch irgendwie geklappt haben. Ja, und nun beginnt die Wartezeit, die ich mir aber noch mit einer Woche Urlaub erleichtern will. Eigentlich wollte ich gerne vor der Insemination eine Stimulierung, da ich das Gefühl hätte, damit mehr zu erreichen. Meine Ärztin wollte es aber gerne erstmal so versuchen. Vielleicht haben wir ja Glück. Mein Arbeitgeber weiß nichts von meinen Plänen. Ich kann den Behandlungsablauf gut mit meiner Arbeitszeit vereinbaren, da ich Gleitzeit habe. Ansonsten stell ich mir das sehr schwierig vor, zumal die KIWU-Behandlungszentren nicht immer unmittelbar beim Wohn.-oder Arbeitsort liegen. Ich wünsch Dir jedenfalls Glück und ganz viel Erfolg bei der Behandlung. Alles Liebe. Karo
Ich kann dir dazu einige Infos geben, hab alles schon durch. Zu deiner 1. Frage: Die Eileiteruntersuchung wurde bei mir vor der 1. IUI gemacht, da damit ausgeschlossen werden will, dass die Eileiter evtl. verklebt oder nicht durchlässig sind, dann wäre die IUI nämlich sinnlos. Ich empfand diese Untersuchung als äuerst unangenehm. Es wird ein Katheder eingeführt, der dann aufgeblasen wird und die Kontrastflüssigkeit verteilt. Hab mich gefühlt als wäre ich von null auf hundert schwanger. Das hat tierisch gegen die Eierstöcke gedrückt. Danach war mir schlecht. Ich habe hinterher auch 1 Woche lang Blutungen gehabt. Zu Frage 2: Die IUI wird bei mir immer mit Hormonbehandlung gemacht. Also ich spritze mir vom 3.-10 ZT Fertinorm subkutan. Am 11. ZT ist US-Kontrolle, da ist mein Folli meist schon 20mm groß und ich bekomme gleich die HCG-Spritze (Eisprung). Am nächsten Tag (12. ZT) ist dann die IUI. Deshalb verstehe ich nicht, wieso bei minnimaus die HCG-Spritze erst nach der IUI gesetzt wird? Zu Frage 3: Mein Arbeitgeber weiß davon nichts. Meist nehme ich für die Behandlungen und Termine Urlaub, manchmal bekomme ich auch eine Krankschreibung (wenn ich zweimal hintereinander hinmuss, also 11.+12. ZT). LG Biene
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Liebe Minimaus! Die Eileiterdurchgängigkeitsprüfung habe ich Anfang diesen Jahres machen lassen, ich fand es nicht schlimm. Ich habe vorher eine Spritze zur Muskelentkrampfung bekommen, deshalb hatte ich danach etwas wacklige Beine (die waren halt auch entkrampft). Dann bekommt man eben so eine Art Ballon in die Gebärmutter, damit der Schlauch für das Kontrastmittel nicht rausrutscht. Auf dem Monitor konnte ich sehr schön sehen, wie die Flüssigkeit durchlief. Insgesamt hat das bei mir so ca. 5 Min. gedauert und wie gesagt: ich fand es easy. Hatte auch danach keine Probleme. Das ist aber bei jeder Frau unterschiedlich (siehe Biene !!). Meine IUI werden z.Zt. auch ohne Hormonbehandlung gemacht. Am 11. oder 12. ZT muß ich immer zur US-Kontrolle um zu sehen, wie groß der Folli ist und da wird der Termin für die IUI festgelegt. Nach der IUI bekomme ich auch immer noch eine ES-auslösende Spritze. Mein Chef weiß über die ganze Sache Bescheid, ich fand es fairer, ihm davon zu erzählen, da wir menschlich gesehen ein sehr sehr gutes Verhältnis haben. An meinen Krankenscheinen hätte er eh gesehen, wo ich war. Er hat sehr viel Verständnis und drückt mir immer die Daumen. Ich hoffe, es hat Dir ein bißchen geholfen! Heike