Mitglied inaktiv
Das war ja interessant. Dieses Paar hat alles versucht und nachdem sie die Hoffnung aufgaben....wurde sie schwanger. Das zeigt uns doch allen wie verkrampft wir doch sind. Wie wir uns da rein steigern und uns verrückt machen. Es ist nicht einfach, aber ich werde versuchen das in Zukunft auch etwas lockerer zu sehen.
Hallo Jacky, ich habe ihn gesehen. Fazit ist wohl: Loslassen üben! Unten ist übrigens auch schon ein kurzer Austausch darüber. Gruß Ira
Wie übt man das (loslassen bzw. weniger verkrampft zu sein)? Der Wunsch nach einem Baby kann man doch nicht verdrängen. Der ist einfach da. Und was heisst "verkrampft"?
GV haben, dann sind wir beide verkrampft...nicht so locker wie vor dem Kinderwunsch.
Das ist ein gute Frage! Ich glaube, daß hängt sehr viel mit unserer Vorstellung von einem glücklichen Leben ab. Ich bin davon überzeugt, daß Kinder glücklich machen können und ein Leben sehr bereichern. Ich wollte schon als Kind später mal eine Familie haben. Dadurch, daß wir darin so viel Glück sehen, passiert es leicht, daß wir glauben, nur so glücklich werden zu können. Und da ist glaube ich der springende Punkt: Wir müssen darüber nachdenken, ob ein Leben ohne Kinder, wenn es dann nun mal nicht klappt, nicht auch zum Glück führen kann. Da ist zum einen die Liebe, die ich gerne weiterschenken möchte. Wenn wir uns umschauen: Es gibt genügend Menschen, die Liebe brauchen. Zum anderen gibt es auch einen gewissen gesellschaftlichen Druck: Paare ohne Kinder werden oft weniger anerkannt. Familien mit Kinder und Familien ohne Kinder bilden manchmal unterschiedliche Welten. Hier ist bestimmt auch ein Bewußtmachen der UNGEWOLLTEN Kinderlosigkeit bei Familien notwendig. Vielleicht kann man sich auch in dem ein oder anderen Fall um Kinder benachbarter Familien oder um Nichten und Neffen kümmern. Damit werden mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Wir sollten uns vielleicht öfter darüber bewußt werden, wir sehr Glück von uns selber und von unseren Vorstellungen abhängt. Wenn wir es zu sehr vom Schwangerwerden abhängig machen, machen wir uns in gewisserweise auch selbst unglücklich. Ablenkung und Dinge genießen, die man mit Kindern nicht (mehr) machen kann, können uns vielleicht weiterhelfen. Das Loslassen ist ein langer Prozess, der mir auch sehr schwer fällt. Aber ich glaube schon, daß es helfen kann. Liebe Grüße Ira
Hallo Jacky, ich habe gestern auch diesen Beitrag gesehen, er war wirklich sehr gut... Mit dem Kinderwunsch abzuschliessen und dann doch schwanger zu werden, passiert ja ziemlich häufig. Aber ich denke, sich so einfach damit abzufinden, nie eigene Kinder zu bekommen, ist doch sehr schwierig. Im Hinterkopf werden bestimmt immer die "fruchtbaren Tage - es könnte heute geklappt haben" auftauchen. Ich habe selber einen Sohn von 8 Jahren und das zweite Kind lässt schon fast 2 Jahre auf sich warten.... Liebe Grüsse, Kathi P.S.: Danke für Deinen Beitrag zu Ante
Huhu, das war ja öde. Keine neuen Infos (jedenfalls nicht für Leute, die sich mit dem Thema schon mal beschäftigt haben) und keine Informationen über alternative Methoden.Ich bin nach einem miesen Spermiogramm meines Mannes und nach Heilpraktikerbehandlung (Mann und Frau) nach drei Monaten schwanger geworden. Darüber in dem Bericht kein Wort. viele Grüße von Astrid
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