Mitglied inaktiv
Hallo ihr lieben! Tia, im Grunde müßte ich supi glücklich sein, aber meine Angst wird nur mehr! Ich habe vor 15 M einen süßen Sohn bekommen, in der 35.Woche. Es war eine sehr schwere Geburt, da diese eingeleitet wurde. Ich hatte zu hohen Blutdruck/Gestose (mehr aber auch nicht). Mein kleiner kam auf die SäuglingIntensivstation wg Anpassung-und Atemstörungen. Die Kompetenz der Klinik war ne katastrophe und von der Menschlichkeit ganz zu schweigen. Gestern hat mein Hausarzt Bluthochdruck (Blutdruck eigentlich ok, Puls nur etwas hoch, liegt immer bei 85) festgestellt. Nun muß ich Betablocker nehmen und er meinte das ich mit Sicherheit wieder eine Gestose in der nächsten Schwangerschaft bekomme. Was ist, wenns dieses Mal nicht so gut endet? Ich habe unter Gestose-Frauen.de so viel schreckliches gelesen (Totgeburt in der 39.Woche und s.w) Ich weiß nicht, was ich denken soll, geschweige machen soll! Lieber glücklich sein, mitdem was man hat oder das Risiko eingehen? Hat jemand das selbe bereits durchgemacht? Freu mich auf viele Antworten und Erlebnisberichte! Lieben Dank Krümel
Hallo Krümel, lass Dich mal ganz lieb in den Arm nehmen, ich kann Deine Ängste nachvollziehen. Ich hatte in meiner 1. Schwangerschaft auch eine erhebliche Gestose, 40 kg Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen und zu hohen Blutdruck. Damals hat mich dann meine FÄ auch 3 Wochen vor errechnetem ET in die Klinik geschickt zum einleiten, hatte aber doch Glück, da es am Abend bevor eingeleitet werden sollte, von alleine los ging. Mit meinem Gewicht stehe ich seither immer noch auf Kriegsfuss. Du was ich Dir jedoch sagen kann, ich bin seit drei Jahren mehr oder weniger in Kinderwunschbehandlung, war dort bei mehreren Ärzten, welche alle von meiner Gestose wissen, aber mich hat nie jemand wegen einem erneuten Gestose-Risiko nicht behandelt. Von daher denke ich, dass das Risiko nicht höher ist, als bei nicht vorbelasteten Schwangeren. An Deiner Stelle würde ich einfach nochmal zu einem anderen Arzt gehen und mir eine zweite Meinung holen. Liebe Grüße Karry
Hallo Krümel, Betablocker sind Hammermedikamente. Ich würde sie nur und ausschließlich dann nehmen, wenn der Blutdruck im wirklich gefährlichen Bereich liegt. Was Du beschreibst, klingt aber nicht so. Ich habe noch nie gehört, dass man Betablocker verschrieben bekommt, weil der Puls ein bissel hoch ist. Geh doch mal zu einem zweiten Arzt (am besten Internist) und lass das nochmal checken, ob das wirklich nötig ist. Viele Hausärzte greifen ruckzuck zum Rezeptblock, weil das so schön bequem ist. Betablocker sind aber nicht harmlos, sie wirken auch aufs Gehirn und aufs Nervensystem und verändern die Psyche (Neigung zu depressiven Stimmungen). Wenn der Blutdruck nicht lebensgefährlich (!) hoch ist, kann man ihn sehr gut mit natürlichen Methoden in den Griff bekommen. Das ist aber etwas mehr Mühe, als nur eine Pille zu schlucken. Es gibt z.B. viele blutdrucksenkende Kräutertinkturen und Tees, darüber gibt Dir ein guter Heilpraktiker Auskunft. Außerdem kannst Du eine Entspannungstechnik erlernen, das kostet Dich zehn Minuten täglich, die sich langfristig auszahlen. Mach bei der VHS oder einer Familienbildungsstätte einen Kurs in Autogenem Training oder in Meditation. Wenn Du täglich übst, wirst Du Deinen Blutdruck dauerhaft senken können und noch dazu Stress abbauen und gelassener werden. Natürlich sollte auch die Ernährung blutdruckfreundlich sein, also nicht zuviel Fett und auch kein Coffein enthalten. Viele naturheilkundliche Ansätze funktionieren bei Neigung zu Bluthochdruck supergut. Sowohl die Homöopathie, als auch die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und die Kräuterheilkunde haben hier eine Fülle von Möglichkeiten. Wenn Du Stressbekämpfung, Naturheilkunde und gelegentliche ärztliche Kontrolle kombinierst, dürfte einer Schwangerschaft nichts im Wege stehen. Es wäre sowieso sinnvoll, jetzt erst gar nicht mit Betablockern anzufangen, denn die dürftest Du in der Schwangerschaft ja sowieso nur im alleräußersten Notfall nehmen. Besser, Du hast schon zu Beginn der Schwangerschaft andere Möglichkeiten in petto und fängst jetzt schon damit an. Lass Dir einen guten Heilpraktiker oder naturheilkundlich orientierten Arzt empfehlen und mach einfach einen Termin. Es kostet evt. schon ein bissel Geld, aber beim Heilpraktiker ist nur die erste (lange) Sitzung teuer. Und mehr als eine schicke Jeans plus Bluse kostet das auch nicht, und das sollte einem die Gesundheit wert sein, oder nicht? Liebe Grüße, Astrid
Hallo krümel! Habe auch Probleme mit dem Puls. Mein Ruhepuls liegt oft bei 100. Habe auch ß-Blocker verschrieben bekommen. Genützt habe die wenig. Seit dem ich bei meiner Heilpraktikern bin habe ich viel über mich und meinen Körper gelernt. So auch zum Bsp. das mein Herzrasen auf Angst zurück zu führen ist. DAs Herz ist die Stimme vom Unterbewustsein. Je schneller es schlägt, desto mehr will es mir sagen. Habe dort schöne Übungen gelernt, die den Puls senken. Und wenn es wieder so weit ist, kann ich sie überall anwenden und es hilft wahrhaftig. Sie hat auch gesagt, dass die Beta-Blocker nur das Symtom und nicht die Ursache bekämpfen. Ich rate dir ganz ganz fest von diesen Medikamenten ab und garantiere dir dass es eine andere Lösung gibt. LG, Jule