Mitglied inaktiv
Also haltet mich jetzt bitte nicht für ganz bekloppt aber nachdem ich mich einigermaßen gefangen hab nach dem negativ spukt ja das Thema Adoption in meinem Kopf herum! Wobei das ja eigentlich ja noch lange (mind. 4 Jahre) nicht spruchreif ist aber ich hab da einen Gedanken der mir den ganzen tag heute keine ruhe lässt! Also angenommen wir müssen wirklich adoptieren will ich ja gern ein kleines baby! Aber ich würd ja gern stillen! Nicht nur weil sich "mutter und Kind" näher fühlen auch wengen den wichtigen stoffen die in der mumilch enthalten sind! glaubt ihr da kann man was machen dass frauen die adoptieren stillen können! ich mein dass man vielleicht irgendein hormon erhöt welches die milch produktion steigert! Sorry für diese doofe frage aber wäre echt itneressant so was zu wissen OB es überhaupt möglich ist! klar wenn nicht kann man nix machen und es geht auch anders aber wenns gehen würd wäre das doch für kind und mutter spitze! epddwnb SORRY bin echt komplette kirre! *g* lg enie
Ist gar nicht bekloppt! Mit Akkupunktur lässt sich die Milchbildung unterstützen. Und wichtig ist, das Baby immer-immer wieder anzulegen. Dann wird nach einigen Tagen auch Milch einschießen. Aber es wird wohl nicht genug werden, um das Kind zu ernähren. Für eine Zwischenmahlzeit oder zur Beruhigung und auch für die Mutter-Kind-Bindung ist es aber allemal geeignet. In der Antike gab es viele Adoptivmütter, die ihr Baby so mehr an sich gebunden haben! Leider ist halt viel vom Alten Wissen verloren gegangen... LG Simone
ICH SAG NUR WOW hätte ich jetzt nicht gedacht dass so was wirklich funktioniert!!!! müsst ihr durchlesen! lg enie Marimar und ihr Mann beschlossen ein Baby zu adoptieren, da es ihnen leider nicht moeglich war, eigene Kinder zu haben. Marimar hoerte eines Tages zufaellig, dass Adopivmuetter ihre Babys stillen koennen, worueber sie sehr erstaunt war, und begann, sich intensiv mit diesem Thema zu befassen. Ihre englischsprachige Homepage "Preparing to Nurse Our Baby: Learning about Adoptive Nursing" ist eine gute Informationsquelle; man findet dort ausser einer Kurzbeschreibung der verschiedenen Hilfsmittel viele Tipps und wichtige Links zu anderen, englischen Seiten im Internet die sich mit diesem Thema befassen und ausserdem Buchtipps. Um andere, zukuenftige Adoptivmuetter auf die wunderschoene Moeglichkeit aufmerksam zu machen, dass sie ihre Babys stillen koennen (es ist zwar meistens nicht moeglich so viel Milchproduktion einzuleiten, um das Baby voll zu stillen, aber es ist ja alleine schon ein Vorteil, wenn ein Teil ihrer Ernaehrung aus Muttermilch besteht, und ein sehr wichtiger Aspekt beim Stillen eines Adoptivkindes ist, dass es die Mutter-Kind-Bindung enorm unterstuetzt) und um ihre persoenliche Erfahrung weiterzugeben, beschloss Marimar, ihre Erlebnisse in Tagebuchform niederzuschreiben. Als ich von ihrer Initiative erfuhr, dachte ich, dass das auch fuer deutschsprachige Eltern sehr hilfreich waere und machte Marimar den Vorschlag, dass ich parallel mit ihr das Tagebuch auf meiner Stillseite wiedergebe, also jede neue Tagebucheintragung von englisch auf deutsch uebersetze. Ich weiss noch nicht ob es mir gelingen wird, mit ihr Schritt zu halten, da ich ganztags arbeite, Familie und Haushalt zu versorgen habe, eine Mailingliste moderiere und ich ab und zu auch an meiner Homepage weiterbasteln muss. Ich werde tun, was ich kann. Nun ist es soweit! Marimar und ihr Mann erfuhren am 8.1.2000, dass sie von der biologischen Mutter der kleinen Nicole, die am 7.1. um 9:30 Uhr zur Welt kam, ausgewaehlt wurden und am 10.1.2000 kam ihre kleine Tochter nach Hause. Marimar hatte schon vor einigen Monaten begonnen zu pumpen, um die Milchproduktion einzuleiten. Am Beginn pumpte sie ca. 3-4 Mal am Tag je 20 Minuten, spaeter, als der Termin der moeglichen Adoption naeher heranrueckte alle 2-3 Stunden je 10 Minuten. Ausserdem nahm sie Bockshornklee- und Benediktenkraut (auch Benediktendistel / Benediktenkraut / Heiddistel / Kardobenediktenkraut), zwei Kapseln dreimal taeglich. Diese Kraeuter helfen, die Milchproduktion zu steigern. Nicole wird inzwischen schon von Marimar gestillt, und zwar bekommt sie Flaschenmilch durch ein Brusternaehrungsset. Sie trinkt perfekt an der Brust, und dadurch regt sie die Milchbildung an. Ausserdem wird Marimar zwischen den Stillmahlzeiten weiterhin pumpen, um den Prozess der Milchbildung zu beschleunigen. Marimar wird uns mit ihren Tagebucheintragungen am Laufenden halten und wir werden erfahren, wie es weitergeht.
So viel ich weiß, ist das schon möglich. Ich hatte bei beiden Kindern viel zu wenig Milch und habe mich intensiv mit dem Thema "Anregung der Milchbildung" beschäftigt, habe sogar auch mit einem Brusternährungsset gestillt. Meine Stillberaterin hat mir auch von dieser Variante erzählt, daß sogar eine Adoptivmutter die Milchbildung in Gang bringen kann. Voll Stillen ist wohl nicht machbar, aber eben mit Unterstützung wie durch Verwendung eines Brusternährungssets. Ich würde durchaus empfehlen das ggf. zu versuchen, vorausgesetzt, man macht sich keinen Streß. Ich habe mich da leider viel zu sehr hineingesteigert, und die Abfolge von Pumpen, stillen und Fläschchen geben bzw. Brusternährungsset kostet sehr viel Kraft, und ohne erfahrene Hilfe wird es wohl nicht klappen. Aber Teilstillen, um die Nähe zum Baby intensiver zu genießen, das ist einen Versuch wert! Ich war übrigens damals die einzige Fläschchenmutti in der Stillgruppe... Also meine Empfehlung: soweit versuchen, wie es mehr Positives bringt als Streß verursacht. LG Claudia
DAZU KANN ICH AUCH WAT SAGEN *gg* fragt mal im stillforum nach oder gebt mal oben in die suchleiste RELAKTIEREN ein....es scheint zu funktionieren, ich habe auch schon von mamas gelesen die ihre kinder erst abgestillt und dann relaktiert hatten nach einigen wochen!! lg silvi