Mitglied inaktiv
Wie verändert sich der Zervixschleim während eines Zyklus? Der Zervixschleims kann glasklar durchsichtig sein, milchig-trüb bis hin zu weiß oder gelblich, mehr dünnflüssig, zäh oder fädenziehend. Zu Beginn des Zyklus, nach der Menstruation, ist die Scheide eher trocken und es tritt wenig Zervixschleim aus. Der Schleimpfropf, der den Gebärmutterhals zur Gebärmutter hin verschließt, ist zähflüssig und in der Regel für Spermien undurchlässig. Je näher die fruchtbare Phase kommt, um so mehr Schleim wird gebildet. Er wird zunehmend dünnflüssiger, glasklar und zieht in den hochfruchtbaren Tagen Fäden, wenn er zwischen zwei Fingern getestet wird (Spinnbarkeit). Während das Milieu der Scheide eher sauer ist, bietet der alkalische Zervixschleim den Samenzellen ein günstiges Klima zum Überleben und ermöglicht ihnen die Wanderung zur Eizelle. Je höher der Östrogenspiegel bis zum Eisprung ansteigt um so mehr Salz läßt sich im Zervixschleim (und im Speichel) nachweisen. Kurz vor dem Eisprung kristallisiert eben dieses Salz und ist im Mikroskop als kristallines Muster erkennbar. Gegen Ende des Zyklus wird der Schleim weißlich und klumpig, die Menge des Schleimes nimmt wieder ab.
Hallo Alissa! Für dieses Posting muß ich Dir nochmal extra danken! Ich oute mich nämlich hiermit als Zervixschleim- Beobachterin, bisher aber als relativ Unwissende... Jetzt hab ich was zum nachlesen! Vielen Dank Tanja