Mitglied inaktiv
Hallo Heike! Ich finde immer mehr Leute, denen es ähnlich geht wie mir. Das ist doch verdammt hilfreich. Man fühlt sich gleich viel leichter und nicht mehr so allein auf weiter Wald und Flur. Danke also, für Deine Antwort :o) Mir hilft es machmal, daran zu denken, dass andere noch viel schlimmer dran sind. Von einer Bekannten arbeitete zb plötzlich die Plazenta nicht mehr. Da war sie schon im 7. Monat. Oh Mann,...sie mußte das tote Baby ganz normal gebähren und es begraben. Bei einer anderen gab es eine Rhesusverträglichkeit. Einzige Chance: Dem Ungeborenen eine Bluttransfusion zu verpassen. Das Baby ist trotzdem im 6. Monat im Mutterleib gestorben. So,.....und wenn ich mir so was vor augen halte, also, dann kann ich besser mit den frühen Fehlgeburten leben. Aber letztlich ändert das ja nicht an der Sehnsucht nach einem Baby. Aber es macht das bisher Erlebte erträglicher. Tja, und an der Psyche kann man vermutlich ohnehin nichts machen. Vielleicht ist der Gedanke um Kinder und Kinderkriegen bei Frauen auch wesentlich ausgeprägter als bei Männern (wobei ich das aber nicht beschwören möchte). Zumindest bei meinem Mann ist das aber so. Und überhaupt ist mein Mann eben bei weitem nicht so "gefühlsduselig" wie ich. Das ist eben auch ein Problem. Je mehr Fehlgeburten ich mitmache um so mehr bräuchte ich eigentlich sein Mitleiden und Mitfühlen. Aber das kommt nicht,...wird eher immer weniger. Und das wiederum läßt mich, wenn es mir ganz ganz mies geht, sogar zweifeln, ober er überhaupt der Richtige ist. Seufz!!! Ach männo, ich will auch einfach "ups-schwanger!" werden. :o( Würde mich über Deine Meinung dazu freuen. Alles Liebe Gabi