Mitglied inaktiv
Habe ich in einem Aerzt-Softwareprogramm gefunden- vielleicht interessiert ja einen mal ganz genau warum wieso weshalb. Ich wusste einiges davon eh schon, war aber trotzdem sehr interessant. Liebe Gruesse, Eure susi Zyklusstörungen Die erste Menstruation tritt etwa mit 12-13 Jahren auf. Die letzte Menstruation (Menopause) kommt meist zwischen dem 48. und 52. Lebensjahr. Während der Schwangerschaft und meist auch während der Stillzeit findet keine Monatsblutung statt. Ein Zyklus, der Zeitraum vom ersten Tag der letzten Menstruation bis zum letzten Tag vor der nächsten Menstruation, dauert ungefähr 29 Tage. Bei diesen Daten gibt es jedoch große individuelle Schwankungen. Wenn sich bei einer Frau nach einiger Zeit die Regel eingependelt hat, bleiben Dauer und Stärke der Blutung und Abstand zwischen den einzelnen Blutungen mehr oder weniger konstant. Durch verschiedene Ursachen kann es jedoch zu folgenden Störungen kommen: Zu lange Zyklen (mehr als 30 Tage) oder völliges Ausbleiben der Regel. Zu kurze Zyklen (weniger als 22 Tage) oder Zwischenblutungen (meistens schwache, dunkle Schmierblutungen). Zu starke (mehr als 6 Tampons pro Tag) oder zu lange (mehr als 7 Tage) Blutungen. Zu kurze oder zu leichte Blutungen. Sehr schwache Blutungen sind nur selten Zeichen einer Krankheit. Anders ist es bei zu starken/zu langen Blutungen, diese sind meistens organischer bzw. krankhafter Ursache. Der starke Blutverlust kann zu Schwächegefühl, Schwindel und Kreislaufbeschwerden führen. Nach dem Eisprung bereitet sich die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vor. Es hat keine Befruchtung stattgefunden, die Gebärmutterschleimhaut und die unbefruchtete Eizelle abgestoßen (= Menstruation). Nach der Menstruation, vor dem Eisprung, ist die Gebärmutterschleimhaut glatt und wenig ausgeprägt. Häufigste Ursachen Psychische Belastung wie Streß, Kummer, Partnerschaftsprobleme. Körperliche Belastungen, z.B. Leistungssport, Fehlernährung, Diäten usw. Hormonstörungen. Fehlbildungen oder Erkrankungen der Geschlechtsorgane. Fehlfunktion der Hormonsteuerungsorgane im Gehirn (z.B. bei Mädchen, deren erste Periode ausbleibt). Durch die Einnahme der Antibabypille kann es zu einer sehr schwachen Monatsblutung kommen. Nach Absetzen der Pille kann vorübergehend die Regel ausbleiben. Außerdem kann die Antibabypille Zwischenblutungen hervorrufen. Im Rahmen einer Frühschwangerschaft können sehr schwache Blutungen auftreten. Bei fehlendem oder sehr "frühem" Eisprung kann der Zyklus verkürzt sein. Arzneimittel, z.B. bestimmte Psychopharmaka oder Krebstherapeutika, können zum Ausbleiben der Menstruation führen. Schilddrüsenerkrankungen oder Diabetes können zum Ausbleiben der Regel führen. Entzündungen, Erkrankungen, Geschwüre, Tumore der Gebärmutter oder Gebärmuttermuskelschwäche nach mehreren Geburten können zu übermäßig starken Blutungen führen. Das Tragen einer Spirale kann zu übermäßigen Blutungen führen. Auch blutgerinnungshemmende Arzneimittel führen zu verstärkten Blutungen. Was Sie tun können: Für ausgewogene, gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung sorgen. Führen eines Zykluskalenders, in dem Beginn, Dauer und Stärke der Menstruation eingetragen werden, kann hilfreich sein. Außerdem kann zur Überprüfung, ob und wann ein Eisprung (Verhütung) stattfindet, die morgendliche Temperatur gemessen und aufgezeichnet werden. Diese Daten können auch Ihrem Arzt helfen. Regelmäßige Einnahme von pflanzlichen oder homöopathischen Mitteln (z.B. Pulsatilla oder Mönchspfeffer) gegen Zyklusstörungen. Achtung, einige dieser Mittel dürfen nicht in der Schwangerschaft eingenommen werden, da sie abtreibende Wirkung haben können. Moorganzbäder oder -sitzbäder stabilisieren das seelische und körperliche Wohlbefinden und auch die hormonellen Kreisläufe. Wann Sie zum Arzt müssen Wenn die Menstruation plötzlich ausbleibt. Wenn die Menstruation sich stark in Menge und Dauer verändert. Wenn die erste Menstruation ausbleibt. Wenn Zwischenblutungen auftreten. Wenn die Blutungen sehr stark sind. Wenn in der Schwangerschaft oder während der Wechseljahre plötzlich Blutungen auftreten. Was Ihr Arzt tun kann Feststellen der Ursache für die Zyklusstörung und entsprechende Therapie. Der Arzt entscheidet über eine Behandlung der Zyklusstörungen, z.B. bei starken Blutungen oder Kinderwunsch. Mit Ausnahme von zu starken Blutungen, die zu hohen Blutverlusten führen können, müssen Zyklusstörungen nicht unbedingt behandelt werden. Eine Behandlung ist jedoch erforderlich, wenn ein Kinderwunsch besteht oder wenn z.B. für die Verhütung ein regelmäßiger Zyklus gewünscht wird. Vorbeugung: Körperlichen und psychischen Streß vermeiden.
Hallo Tammy-Sue, Du hast Dir ja eine Menge Arbeit gemacht.Dein Bericht war ganz interessant.Hast Du auch etwas über Hormonstörungen parat?