Mitglied inaktiv
Hallo, wie sieht es bei Euch im Freundeskreis mit Kiwu etc aus? Bei uns ist der Kiwu so überhaupt noch nicht verbreitet - wir haben allerdings bisher auch noch mit niemandem darüber gesprochen. Der eine Teil des Freundeskreises ist eher so ne Party-Clique und der andere Teil Karrieretypen... Bis auf ein befreundetes Pärchen (aus Studienzeiten) sind wir auch die einzigen, die schon verheiratet sind. Die anderen denken noch nicht mal ansaztweise ans Heiraten Baby o.ä.! Irgendwie befürchte ich ja noch, dass sich dann evtl nach einer (hoffentlich baldigen) SS viel ändert an den Freundschaften, da die Interessen ja dann doch total unterschiedlich sind. Was habt Ihr da für Erfahrungen oder Gedanken??? Gruss von Boadie
Ist bei uns auch fast so, der Rest der Truppe hat zwar teilweise auch schon langjährige Partner aber ans heiraten usw. denken die auch noch nit so wirklich. Teilweise wohnen sie noch nit mal zusammen. Finds schon bisi komisch mit 27 bzw. 29 Jahren noch bei Mutti zu wohnen wo ich zumal schon ne 6-7 Jahre lange Beziehung hab. Und die wohnen grad mal 2 Orte aus einander ca. 6 km. Sehn sich 2x die Woche und am Wochenede und gut. Die andern sind in den letzen 8 Jahren wo ich sie kenne schon zig mal auseinander und zusammen usw, usw. Hab auch schon überlegt was wird wenn ich nu der einzige dazwischen mit nem kind bin. Aber ich denke meine 2 besten Freundinnen (eine davon studiert noch)werden mich schon nit "im Stich" lassen :-)
Bei mir ist eine Freundschaft daran zerbrochen, allerdings war meine Freundin schwanger und war auch schon ne ganze Zeit in Hamburg. Da war der Kontakt eh schon nit mehr soooo dolle. Dann kam die Lütte und meine Freundin meinte, ich wär ja die letzte gewesen, die die Kleine gesehen hätte. Wir hatten, aber ich hatte, als wir erfahren haben, dass die Lütte da ist (Do. geb.; Fr. erfahren), gleich gefragt, ob wir am Wochenende hinkommen können. Ihr Männe meinte, das wäre zu stressig, wir sollten warten, bis sie wieder aus dem KH raus (WE wären Eltern da und sie hätte Kaiserschnitt gehabt). Den Mo. drauf starb ihr Opa und ehe wir dann mit der Tür ins Haus fallen, hab ich mir gedacht, ich geb ihr ein wenig Zeit. Als sie dann 2 Wo. später zuhause war und die Beerdigung verdaut hatte (konnte leider nicht dabei sein, weil wir nit in HB waren), war erst wieder ein "Termin" im November frei (entbunden am 26.09.). Toll oder? So kanns also auch gehen. Und das hat sie mir ein Jahr später erst im Streit "vorgehalten" . Das tut mir unheimlich weh, zumal ich ihr zur Geburt einen Strauß nach Hause geschickt hatte (Mama und Baby-Strauß) und sie nachher der Meinung war, das käme von ihrem Mann.
Hi, ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit Baby, gerade in der Anfangszeit, gar nicht mehr soviel Zeit hat, um Freunde zu treffen. Die Interessen sind auch oft sehr verschieden. Ich habe noch zwei gute Freundinnen aus kinderlosen Zeiten, mit denen ich mich auch heute noch regelmäßig treffe. Einige Freundschaften sind auch einfach eingeschlafen, es fehlte halt die gemeinsame Basis. Aber mit Kind lernt man auch viele neue Leute kennen und es entwickeln sich daraus neue Freundschaften. So ist das halt im Leben. LG, SweetApple