Mitglied inaktiv
Hallo ihr Lieben, brauche mal wieder euren Rat/eure Meinungen/eure Infos... Mein neuer FA rät mir als allererstes (also bevor wir irgendwie mit Hormonen loslegen) zu einer Bauchspiegelung. Und zwar die richtige mit Narkose und Bauchschnitt. Er meint, dass die Methode (die auch oft verwendet wird), die Eileiter nur zu schallen (das ist dann keine OP, sondern wird auf dem Stuhl vagnial gemacht) nicht viel bringt - und die Bauchspiegelung die einzige wahre Methode ist, genau festzustellen, ob die Eileiter ok sind oder eben nicht. Wenn jemand von euch das schon hinter sich hat, nach wieviel ÜZ habt ihr das denn gemacht? Musstet ihr ins Krankenhaus oder wurde das ambulant gemacht? Ist man hinterher wieder schnell fit? Schmerzt das hinterher? Wann darf man dann wieder los legen? Musstet ihr was bezahlen? Wie ging es danach weiter? Vieeele Fragen - ich danke euch schonmal. (Die Fragen habe ich dem FA noch alle nicht gestellt, da ich sehr überrumpelt war und nun beim nächsten Besuch alles klären soll...) Liebe Grüße aus dem Schwesterforum Vera
Hallo, meine süsse Vera, hier gibt es in der Tat einige Bauchspieglerinnen, und ich gehöre auch dazu! Ich werde also auf Deine einzelnen Fragen nachfolgend antworten. Da ich aber, wie Du weisst, in Luxemburg wohne und hier behandelt werde, sind einige Angaben von denen, die eine BS in Deutschland gemacht haben, abweichend. Aber einen Erfahrungsbericht kann ich Dir trotzdem liefern: Wenn jemand von euch das schon hinter sich hat, nach wieviel ÜZ habt ihr das denn gemacht? nach ziemlich genau 2 Jahren erfolglosen Übens Musstet ihr ins Krankenhaus oder wurde das ambulant gemacht? Ich musste am Tag zuvor ins Krankenhaus. Dort wurde ich rasiert (urg), musste mich abends und morgens ganz gründlich waschen, und um 7.30 h lag ich schon auf dem OP-Tisch. Die haben das hier vorgezogen, dass ich schon am Abend ins KH komme, damit es dann morgens ganz schnell geht. Ich weiss aber, dass alle anderen hier ambulant behandelt wurden - morgen hin, nachmittags wieder zuhause. Ich wurde zudem mit sooo hammervielen Beruhigungsmitteln vollgepumpft, das fand ich nicht so prima. Und nach der OP habe ich noch ewig lange die Kanüle im Arm gehabt für den Fall, dass ich mich aufgrund der Narkose übergeben muss und sie mich künstlich ernähren müssen... völliger Quatsch. Ich bin vor Hunger fast gestorben und habe mir um 15.30 h ein paar Zwieback erbettelt. Nach dem Abendessen bin ich dann nach Hause, auf eigenen Wunsch. Abends hatte ich noch ein paar Schmerzen, aber nichts dramatisches. Ich bin schnell eingeschlafen und habe bis 10 h durchgeschlafen (wohl noch die Nachwirkungen der Narkose). Ich wurde an einem Dienstag operiert und war bis einschliesslich Freitag krankgeschrieben. Mir ging es aber schon am Mittowch wieder supergut. Es war auch allerschönstes Herbstwetter, so dass ich gut davon profitiert habe... :-) Ist man hinterher wieder schnell fit? hat sich ja schon beanwortet, also *fit* im Sinne von Sport habe ich so 1,5 Wochen später gemacht. Aber gut ging es mir schon am Tag danach wieder. Schmerzt das hinterher? Wie gesagt, ein bisschen noch am selben Tag, dann nicht mehr. Wann darf man dann wieder los legen? Man soll im Monat der BS wohl nicht schwanger werden wegen des Risikos einer EL-Schwangerschaft. Meist ist es auch eh noch etwas heikel mit dem dicken Pflaster und der Druckempfindlichkeit am Bauch. Aber ansonsten - loslegen, wie's bekommt. :-) Musstet ihr was bezahlen? Mir wurde praktisch fast alles zurückerstattet (lux. Krankenkasse, wie gesagt) Wie ging es danach weiter? Nach der Hoffnung, nun endlich schwanger zu werden - es wurde nichts gefunden, aber es heisst, dass bei einer BS alles ordentlich durchgespült wird und die Chancen steigen, schwanger zu werden), haben wir dann 2 Monate später mit der ersten Clomi-Behandlung begonnen. Wie Du weisst, bisher immer noch ohne Erfolg. In diesem Zyklus geht es dann an die erste Insemination. Die EL-Durchlässigkeitsprüfung, von der Du sprichst, habe ich übrigens auch gemacht. Die ist in der Tat weniger komplett als die BS, aber auch weniger umständlich (keine Narkose!). Ich hoffe, ich konnte Dir schon einen guten Eindruck vermitteln, was Dich da erwartet. Ich denke, es ist eine gute Möglichkeit, Gewissheit zu erlangen. Toi,toi, toi wünscht Bettina
Hallo Vera, also ich habe es hinter mir und zwar nach ca. 8 ÜZ. Will mal versuchen dir deine Fragen zu beantworten und von meiner Erfahrung berichten. Also bei mir wurde es ambulant gemacht. Es war wie schon gesagt eine richtige 1,5 Std OP. In der auch gleich die Eileiter durchgespült wurde. Du bekommst eine Narkose und merkst gar nix (ist ja klar bei Narkose). Danach hatte ich auch Schmerzen aber das war er so ein Wundschmerz der Auszuhalten ist. Mit einem bauchschnitt wird das heut zu Tage nicht mehr gemacht sonder Labroskopisch, das heißt mit den drei Punkten. Ähnlich wie beim Bilddarm nur das sie hier noch durch die Scheide was reinführen. frage mich aber bitte nicht was. Ich glaube das Zeug zum durchspülen der Eileiter. Ich lag dann so zwei Tag ziehmlich flach den jeder Schritt war mir zu viel. Und sitzen ist auch nicht so angenehm. Aber das denke ich ist bei jeden unterschiedlich. Los legen durfte ich nach zwei Wochen wieder vorher hatte ich auch keine Lust da es noch ziehmlich lange nach blutet. Was ganz normal ist. Bezahlenmusst du dafür nix, es sei den du bist Privatpat. Ja wie es weiter ging? Gute Frage ich hatte meine BS im August 05 und bis jetzt ist noch nix weiter passiert. Das liegt sicher daran das siche mein FA nicht wirklich darum kümmert. Die BS habe ich nur "bekommen" weil ich Schmerzen hatte. So ich denke das wars erstmal. Falls du noch ne Frage hast nur zu. Wir sind gern Hilfsbereit hier. Lg Jeannette
Kleiner Hoffnungsschimmer an Dich: Bauschspiegelung im Oktober 05... Durchgespült...jetzt in der 14. Woche schwanger... Ich drücke die Daumen!
...dir also spätestens am freitag mehr sagen. muss 7h im kh sein und dann ist vor mir ein kaiserschnitt und dann wohl ich. meine fa sagte, kann am späten nachmittag wieder heim. also, daumen drücken jada achso, wir üben vergebens seit sept. 2003, und bisher ist auch bei beiden alles tiptop in ordnung. mal sehen...
Hallo, hatte schon zwei Bauchspiegelungen. Man kann sie stationär oder ambulant machen. Nicht alle Kliniken bieten die ambulante Variante an, da musst Du Dich bei Deinem Gyn vorher erkundigen. Ich hatte einmal die stationäre, einmal die ambulante OP. Ich muss sagen, dass ich es auf jeden Fall nur noch ambulant machen lassen würde. Man geht morgens hin und am Nachmittag nach Hause, das ist wunderbar und keine große Sache. Es ist unsinnig, deshalb zwei oder drei Tage im Krankenhaus zu bleiben und sich totzulangweilen. Hinterher tut es ein wenig weh, so ähnlich, als ob man ziemlich stark seine Regel hätte. Man kann dann ein Schmerzmittel bekommen, dann ist das Thema rasch erledigt. Es blutet ein paar Tage und gut. Die Narben sind so winzig, dass man sie später nicht mehr erkennen kann. Es wird ein Schnitt im Nabel gemacht, und zwei im unteren Schamhaarbereich (vorher muss man sich rasieren). Diese Schnitte sind nicht mal einen Zentimeter breit, deshalb verheilen sie fast narbenlos. Wenn die BS nur wegen Kinderwunsch gemacht wird, kann es sein, dass man sich an den Kosten beteiligen muss. Wenn sie auch medizinische Gründe hat (weil man Beschwerden hat), trägt das die Krankenkasse. Manchmal können Ärzte die Überweisung so drechseln, dass medizinische Gründe im Vordergrund stehen. Bei mir stand "Verdacht auf Endometriose", weil ich so fiese Regelschmerzen und Endometriose in der Vorgeschichte hatte. Das geht natürlich nicht immer, es muss schon Anhaltspunkte geben. Nach einer Bauchspiegelung dauert es oft sechs Wochen und mehr, bis man die Regel wieder hat. Man darf aber direkt wieder losüben, sobald das der Fall ist. Liebe Grüße, Hexe