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Frage zu Clomifen-Stimulation / Überstimulation und vieles mehr

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Hallo, meine Frau hat in diesem Zyklus mit Clomifen angefangen. Die Gyn hat uns dann per US den genauen ES genannt und den "Startschuss" gegeben. Zwei Tage nach dem ES hatte meine Süße dann ein kräftiges Ziehen bzw. leichte Krämpfe im Unterleib, die nach einem Tag wieder weg waren. Weiß nicht, ob das jetzt Anzeichen für ne Überstimulation waren oder nicht. Die Gyn hat dann ein paare Tage später Blut abgenommen. Heute sollte meine Frau telefonisch nachfragen ob alles in Ordnung sei. Die Gyn meinte, der empfohlene Wert sei normal bei 10, der bei ihr wäre bei 26 und das wäre top. Wenn es in diesem Monat nicht geklappt hätte, dann würden wir es im kommenden Zyklus nochmal probieren. Was bedeutet dieser "Wert" ? Geht es da um den Hormonspiegel meiner Frau ? Die Gyn ist am Telefon immer in Hektik, deshalb konnte sie nicht näher nachfragen. Wenn es zu Anzeichen der Überstimulation kommt, muss man dann schon davon ausgehen , dass es diesen Monat nicht geklappt hat ? Naja, wir warten jetzt einfach mal die nächsten Tage ab und sehen was passiert. Wünsche einen schönen Nachmittag, bis dann, Dirk


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Ja wie gesagt, sorry ich kenn mich damit nicht aus, aber ich wünsche euch viel Glück!!!!!!! Immer Kopf hoch, es wird schon! Mfg Verena


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Hallo Dirk, bei Deiner Frau wurde wahrscheinlich der Progesteronwert kontrolliert. Bei dem Wert war zu 100% ein Eisprung und es kann sehr gut sein, daß ein Follikel befruchtet wurde, so daß der Wert weiter steigt. Der Wert ist auch gut für eine Einnistung. Aber bei einer Einnistung spielen viele Verschidene Faktoren eine Rolle. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Deine Frau eine Überstimmulation hat, denn dann hätte die Ärztin etwas sagen müssen. Z.B. wenn durch Clomifen sehr viele Follikel gebildet werden. Eine Überstimulation tritt meistens bei einer Künstlichen Befruchtung auf, da dabei sehr viele Follikel wie möglich "gezüchtet" werden. Wenn es eine Überstimulation wäre, wären die Schmerzen immer noch da und nicht so schnell weggegangen. Ich drück Euch die Daumen, daß es diesen Monat klappt!!!! *daumendrück* Liebe Grüße Steffi


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Hallo Dirk, habe auch schon Clomi genommen. Also, eine Überstimulation ist zwar nie ausgeschlossen, aber eigentlich selten, davon würde ich nicht ausgehen. Eine Überstimulation kann man im Ultraschall gut daran erkennen, dass die Eierstöcke stark vergrößert sind. Auch stimmt es, dass die Beschwerden dann nicht vorübergehender Natur wären. Ich selbst hatte unter Clomi auch gelegentlich ziehende Schmerzen in der Zyklusmitte (und nachweislich keine Überstimulation). Übrigens kann es sich - und das ist sehr wahrscheinlich - um den sogenannten Mittelschmerz gehandelt haben. Mir sagte meine Ärztin, man könne per Ultraschall niemals ganz genau sagen, wann der Eisprung sei. Es gibt lediglich Hinweise durch die Größe des reifenden Follikels. Da das Follikel aber eine gewisse Toleranz bei der Größe hat, ab der es tatsächlich springt, kann man den Eisprung auf maximal zwei Tage genau datieren, genauer wohl nicht wirklich. Zum Beispiel war ich am 12. Zyklustag, als meine Ärztin per Ultraschall guckte und sagte: heute, morgen oder übermorgen springt es! Deshalb glaube ich, dass auch bei Deiner Frau der Eisprung offenbar einen oder zwei Tage später als gedacht war. Das ist aber okay, die Spermien überleben ja bis zu 7 Tage in Muttermund und Eileitern, mindestens aber drei bis fünf Tage. Liebe Grüße und viel Glück! Astrid