Mitglied inaktiv
Zum Thema Repro ist es für mich schwer, eine Eindeutige Meinung zu haben! Ich habe das Glück - trotz Endometriose am rechten Eileiter - auf natürlichem Weg schwanger geworden zu sein, d.h. ich musste mich nicht für den einen oder anderen Weg entscheiden. Eine sehr gute Freundin von mir kann allerdings aufgrund der schlechten Spermienqualität ihres Mannes nur durch ICSI schwanger werden. Allerdings haben die beiden jetzt den 12. (oder 13.) erfolglosen Versuch hinter sich, seit 2 Jahren lassen sie all diese körperlichen und seelischen ANstrengungen über sich ergehen und sind jetzt an dem Punkt, wo Sie meiner Meinung nach nicht mehr aufhören können. Sie WOLLEN den Erfolg - ein Baby - jetzt mit aller Macht, schließlich soll das alles ja nicht völlig umsonst gewesen sein! Und das ist eben ein Problem, mit jedem erfolglosen Versuch verändert sich meine Freundin mehr, manchmal erkenne ich Sie nicht wieder. Vielleicht hat sie einen verantwortungslosen Arzt, denn der hat Ihr von Anfang an versichert, daß es AUF JEDEN FALL IRGENDWANN klappen wird, daran hält sie sich fest. ABer wie kann sich der Mann so sicher sein? Manchmal frage ich mich, wo das enden soll, im finanziellen, köprperlichen oder psychischen Ruin? Das meine ich mit Fluch oder Segen, in sehr vielen Fällen, wo es nach ein paar Versuchen zur Schwangerschaft kommt, ist es sicherlich ein Segen, diese Möglichkeiten zu haben. In Fällen wie dem meiner Freundin -denke ich- ist es ein Fluch! Deshalb ist es für Flo sicherlich das beste, ihre Einstellung so zu behalten. Wie auch immer, ich wünsche Euch allen, das sich Euer KIWU erfüllen mag - egal auf welche Art und Weise! LG Pam
was ich meinte. Klar, gibt es eine geringe Prozentzahl, bei denen es dann auch wirklich flott klappt. Und wie ich in den zwei "Postings" ja geschrieben habe, für diese Frauen freue ich mich auch. Ich finde es gut, denn dann wissen sie, sie sind den für sich richtigen Weg gegangen. Aber genau wie du schreibst, kann es auch ins Gegenteil ausufern. Meiner pers. Meinung nach, wird die Repro leicht verharmlost. Und es ist aber doch ein erheblich Eingriff in den Körper, z. B. runterregulieren usw.. Und jetzt deine Freundin als Beispiel genommen, hätte sie nicht die Jahre anstelle diese Tortouren über sich ergehen zu lassen besser das Leben geniessen können? Warum so fixiert sein auf ein Baby? Man kann doch nicht sein eigenes Glück an ein Kind hängen, oder? Ist nicht jeder Mensch seines Glückes eigner Schmied? Und dann die Sache, die als "egoistisch" aufgefasst wird, nämlich die mit dem man ist ja auch selber in Liebe gezeugt und gewachsen, ist man also nicht genausoviel wert wie ein Baby? Was macht den Unterschied? Würdet ihr wollen, daß eure Kinder einmal die selbe Tortour hinter sich bringen wie z. B. eben diese Freundin? Und wir sind doch alle Kinder, sind alle gleichviel wert, keiner weniger oder mehr. Jedes Paar muß seinen Weg finden, daß ist der Satz, den ich immer wieder sage. Und ich habe auch sehr viel Verständnis für Frauen die sich eben z. B. für die Repro entscheiden. Darum gehe ich auch ja nicht näher auf das aggressive Posting von Ela ein. Ich habe verständnis für die Frauen und ihren Situationen. Nur bitte, man sollte in einem Forum immer alle Meinungen gelten lassen, denn es soll ein Ort sein, an dem eben genau dies gefragt ist, "viele Meinungen". Und noch was zu dem Gedöns, was die Frauen angeblich machen, die die Flucht ergreifen, ich glaube dies ist ein Aufschrei, den ich selber auch schon gemacht habe, um zu zeigen "ich würde mich sogerne Austauschen, nur wie soll ein Austausch möglich sein, wenn man sich nicht frei äussern darf?" Liebe Frauen die gehen wollt, bleibt bitte hier, lasst uns gemeinsam unsere Erfahrungen austauschen und dann einen Weg finden, der für uns geeignet erscheint. Und wenn wir unseren eigenen Weg gefunden haben, jede für sich, dann lasst uns uns gemeinsam bei den Händen nehmen und unterstützen. Damit ist uns allen viel mehr geholfen, als Aggressionen abzufeuern, und andere Mitmenschen zu beleidigen. In dem Sinne alles Liebe flo