Mitglied inaktiv
Hallo, im Oktober letzten Jahres wurde bei mir (per Labaroskopie) der rechte, verklebte Eileiter wiederhergestellt, der linke blieb undurchlaessig. Nun bin ich in der 6. Woche schwanger, und gestern wurde eine Eileiterschwangerschaft festgestellt (seltsamerweise links!?). Die Aerzte im Krankenhaus haben mir jetzt drei Behandlungsmethoden aufgezeigt: 1. OP: Entfernen der Eileiterschwangerschaft, Erhaltung des Eileiter 2. OP: Entfernen der Eileiterschwangerschaft und des Eileiters (der ja anscheinend sowieso nicht funktionstuechtig ist) 3. eine Medikamentmethode, die die "Schwangerschaft entfernt" (so haben sie es gesagt): es wird ein Medikament gespritzt (evtl. mehrmals), dass auch bei Chemotherapien/Rheuma eingesetzt wird; soll angeblich nur geringe Nebenwirkungen haben. Spontan hat mir die Methode ohne OP zugesagt, jetzt bin ich aber doch unsicher wegen Nebenwirkungen oder auch der Dauer (bis zu 4 Wochen, bis alles "ueberstanden" ist). Bitte, ich brauche Rat!! Bis Montag morgen muss ich mich entscheiden ! Wer hat Erfahrung speziell mit dieser Medikament-Methode? Danke Sabine P.S. wundert euch bitte nicht ueber den sachlichen Ton, ich fuehle was ganz anderes, lasse es nur noch nicht raus...
Hallo Sabine! Meine Eileiterschwangerschaft wurde vor 2 Jahren durch eine OP entfernt. Der Eileiter ist dabei auch entfernt worden. Es ist logisch, daß die ESS bei Dir auf der linken Seite sitzt, denn nach der Befruchtung(im rechten Eileiter) ist der Embryo auf der Suche nach einem Platz zum Einnisten im Uterus leider in den verklebten Eileiter gekommen und konnte dann nicht mehr "zurück" befördert werden. Bei einer OP mit Entfernung des Eileiters würdest Du dieses Risiko für den nächsten Versuch gleich ausschließen.Die Op selbst ist nicht so schlimm und Du bist nach ca einer Woche wieder zu Hause und hast das körperliche dann überstanden. Mir wurde die Medikamentenmethode gar nicht angeboten, aber ich hätte mich, glaube ich, trotzdem für die OP entschieden. Ich wünsche Dir alles Gute und fühle mit Dir in dieser besch.... Situation. Noch etwas zum Mut machen:Ich bin ziemlich genau ein Jahr nach der ESS-OP Mutter einer Tochter geworden. Liebe Grüße Tina
Hallo sabine, es handelt sich dabei um das Medikament Methrodextrat (kurz MTX). Eine Bekannte von mir mußte es auch gespritzt bekommen, weil sich die Eizelle auch im Eileiter festgesetzt hat, bzw. am Übergang zwischen Eileiter und Gebärmutter. Sie hat mehrere Spritzen bekommen, lag einige Wochen im KH und mußte noch wochenlang zur HCG- und US-Nachuntersuchung. Sie hatte vorher auch schon eine EU, bei der aber der Eileiter erhalten blieb. Ich würde mich spontan für die MTX-Methode entscheiden, so hast Du keine OP. Ich wünsche Dir viel Glück!!!! Nina B.
Hallo Sabine, bei mir wurde auch einmal Metothrexat angewendet. (Mein HCG-Wert war ziemlich niedrig). Trotzdem mußte ich später doch op. werden, da der Wert - obwohl schon niedrig - nicht sank. Vielleicht funktioniert die Methode nur bei ganz niedrigen Werten (?) (keine Ahnung!). Es wäre natürlich schön, wenn Du an einer OP vorbeikämst; bei dem Med. mußt Du allerdings einige Zeit warten, bis Du wieder schwanger werden darst (was Du wahrscheinlich ohnehin tust). Noch VIEL schöner wäre es, wenn sich bald ein Kleines an der richtigen Stelle in der Gebärmutter bequem macht! Ich drücke die Daumen! Helene
Hallo zusammen, dank fuer eure Tips und Aufmunterungen: der Wert war schon sehr hoch, bin am Sonntag im KH gekommen, abends OP, Eileiter raus und schon (MI) bin ich wieder daheim... Lief alles ziemlich einfach ab, nur mein Kopf findet noch nicht so richtig seine Ruhe. Ach was, wird schon das naechste Mal klappen. Nochmals Danke und liebe Gruesse Sabine.
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