Mitglied inaktiv
hallo! danke für eure antworten. @buuutzey - ja ich komme aus kärnten. woher bist du??? meine fa hat in übereinstimmung mit meiner hausärztin (diese ist auch speziell auf homöopatie geschult) übereinstimmend folgende therapie vorgeschlagen: ich spritze jetz 3 x die woche compositum ovarium heel, zusätzlich mönchspfeffer und nestreinigungstee. ansonsten muss ich noch auf meinen eisenspiegel achten, und nehme auch schon mal folsäure. jetzt heißt es mal fünf wochen abwarten und schauen, ob ich auf die therapie anspreche. natürlich hat auch meine fa gesagt, dass ich jederzeit - auch während der behandlung - schwanger werden kann. aber im moment denke ich immer an die verdammten zysten und hoffe, dass ich im jänner nicht zur op muss, um diese zu entfernen. bei mir stimmt lediglich der hormonhaushalt nicht und ich habe eben diese zysten. andere erscheinungen des pco hab ich nicht - übergewicht, insulinresistenz, behaarung, etc. deshalb hab ich auch nicht an dieses krankheitsbild gedacht. aber es ist offensichtlich doch nicht so wenig verbreitet wie ich dachte. ich bin schön froh, dass es dieses forum gibt, um sich mit euch allen austauschen zu können. vielleicht möchtest du mir ja über deine behandlung erzählen. einstweilen liebe grüße! evelyn
Morgen Evelyn! Na das ist doch ein Zufall, denn ich bin auch aus Kärnten! *g* Nun zu meiner Geschichte: Seit gestern Abend weiß ich nun ganz fix, dass ich PCO habe. Auf den Ultraschallbildern sind ganz deutlich die vielen "alten" Eizellen - also die Zysten zu sehen. Mein FA hat mir gestern dann noch Blut abgenommen, und am Donnerstag erfahr ich dann das Ergebnis vom Hormonstatus. Ich habe eigentlich auch nicht die typischen anderen Anzeichen von PCO, d.h. ich habe keinen Haarausfall, starke Behaarung etc. Das einzige was bei mir auf PCO hindeutet ist, dass ich in den letzten vier Jahren wo ich die Pille genommen habe, etwas zugelegt habe an Gewicht. (aktuell rund 78kg auf 170cm verteilt, aber sehr gut verteilt :-) ) Nun hat mir mein Frauenarzt erstmal ein Rezept für 3 Monate ausgestellt über Glycophage, das ist ein Medikament zur Blutzuckersenkung. Wenn dann nächste Woche mit den Hormonen alles ok ist, fang ich damit an. Mit dieser Therapieform packen wir das Übel direkt an der Wurzel und tun damit dem Körper was Gutes, denn alle PCO'lerinnen mit zuviel auf den Rippen haben auch einen erhöhten Blutzucker und diesen senken wir jetzt dann auf einen normalen Wert. Dies hat auch noch zur Folge, dass man die Kilos zuviel wieder abnimmt, weil de Stoffwechsel wieder normal läuft. Aber ich kann dir sagen, du bist definitiv nicht alleine mit dem Problem, denn sehr viele Frauen leiden an PCO. Aber PCO ist auch kein endgültiges Urteil, man kann trotz PCO schwanger werden. Ich persönlich habe mich in dieser Woche mit diesem Thema ausgesöhnt, und stehe dem ganzen recht neutral gegenüber obwohl ich gestern auch noch erfahren habe, dass ich vermutlich mit der letzten Mens einen Abgang hatte (was ich sowieso vermutet hatte). Bitte halte mich jetzt nicht für Gefühllos, aber ich bin der Ansicht, es bringt mich im Leben nicht weiter, wenn ich mich jetzt selbst bemitleide, sondern ich muss stark sein und mein "Schicksal" akzeptieren, denn nur so werde ich über kurz oder lang glücklich schwanger werden. Alles Liebe Ines PS: Wenn du willst, kannst du mir auch eine Mail schreiben, Adresse findest du bei meinem Nick im Beitrag.