Mitglied inaktiv
liebe bettina! dein beitrag von neulich hat auch mich sehr nachdenklich gestimmt, vor allem, weil ich mich momentan selber mit dieser frage beschäftige. ich glaube, dass die grenze jedes paar selber ziehen muss. manche machen zig ivfs, bei anderen ist die grenze schon vorher erreicht. obwohl ich lediglich die vorbereitung zu einem stimulierten zyklus (also die downregulation mit sämtlichen wechseljahrsbeschwerden) mirgemacht habe, bin ich schon an einem punkt angelangt, wo ich nicht mehr weiter weiß. zur stimu ist es gar nicht erst gekommen, da zu viele follis da sind und alleine diese enttäuschung war mir schon fast zu viel. ich bewundere die frauen, die es jahrelang mit ivf versuchen, aber ich weiß, dass ich nicht die kraft dazu hätte. andrerseits würde ich, wenn ich nicht alles versuchen würde, jedesmal ein stückchen mehr kaputtgehen, wenn ich eine schwangere frau sehe. für mich persönlich besteht die lösung in einer auslandsado. ich werde noch viel auf mich nehmen um ein eigenes kind zu bekommen und ich werde es noch ein paar jahre versuchen. doch bevor unser leben nur noch aus arztbesuchen, hoffen und enttäuschungen besteht, werde ich mich um die andere lösung bemühen. ich hätte nicht die kraft, meinem kinderwunsch jahre zu opfern, vor allem, da man ja keine garantie auf erfolg hat. und das ist auch der einzige grund, dass ich nicht verzweifle. weil es eben irgendwann noch die möglichkeit einer auslandsadoption gibt. glücklicherweise kann sich auch mein mann mit dieser option anfreunden. ach ja, was mir noch eingefallen ist: bei euch gibt es doch keine eindeutige ursache, oder? hast du schon mal deinen zervixschleim untersuchen lassen? es gibt frauen, bei denen das poblem darin liegt, dass der zervixschleim die spermien "auffrisst". alles liebe, monika
Hallo, Monika, Du scheinst in der Tat ähnliche Gedankengänge wie ich zu haben und Dich an dem Thema "Adoption" immer wieder hochreissen zu können. Mir geht es da ganz ähnlich. Was bringt Dich dazu, direkt von "Auslandsadoption" zu schreiben - hast Du Dich schon sachkundig gemacht und weisst, dass es in Deutschland zu schwierig ist? Oder wie? Ich frage aus ehrlichem Interesse. Man hört ja immer so einiges, aber wie genau das nun abläuft, weiss ich nicht. Wobei ich natürlich nicht gegen eine Auslandsadoption wäre (was heisst das auch schon, wenn ich als Deutsche mit einem Franzosen in Luxemburg lebe?), ich wüsste halt nur gerne, was mich wohl erwartet und wohin das Schicksal uns mit unserem Babywunsch verschlagen wird... Liebe Grüsse an Dich von Bettina