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An Bea wegen IVF

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Schau Dir mal den folgenden Artikel an, habe ich im Net gefunden und finde, hier ist alles gut + kurz beschrieben! ----------------------------------------------- Für eine In-vitro Fertilisation müssen dem Eierstock Eizellen entnommen werden. Nicht jede reife Eizelle lässt sich befruchten, und nicht jede befruchtete Eizelle nistet sich in die Gebärmutter ein. Deshalb ist es wünschenswert, wenn mindestens drei bis fünf Eizellen in einem Zyklus heranreifen. Hierfür kommen verschiedene Stimulationstherapien in Betracht. Vorbereitende Maßnahmen Zur Ausschaltung störender Einflüsse der Hirnanhangdrüse bei diesem kontrollierten Prozess von Follikelreifung und Eisprung wird ca. 14 Tage vor Beginn der Therapie (in der Regel in der Gelbkörperphase des vorausgehenden Zyklus) eine Blockierung der Hirnanhangdrüse begonnen. Dieses Medikament wird entweder in Form einer einmaligen Depotinjektion verabreicht oder fortlaufend in der täglichen subkutanen Selbstapplikation ähnlich wie Insulin bei Diabetikern. Ablauf der Therapie Etwa acht bis zehn Tage nach der Monatsblutung wird mit der Therapie begonnen. Stimuliert wird mit Hormonen der Hirnanhangdrüse (FSH, LH), die das Follikelwachstum im natürlichen Zyklus steuern. Diese Hormone werden aus dem Urin der Frauen in der Postmenopause gewonnen (humanes Menopause-Gonadotropin; hMG). Durch Ultraschall- und Hormonuntersuchungen wird das Wachstum der Eibläschen (Follikel) verfolgt. Je nach Stand der Eireifung sind kurzfristige Dosisanpassungen erforderlich. Diese Untersuchungen finden nach einem ganz bestimmten Plan und in definierten Zeitabständen statt. Wenn bei der Ultraschalluntersuchung die Eibläschen eine ausreichende Größe von etwa 16 bis 20 Millimeter aufweisen und die Hormonwerte eine genügende Follikelreifung anzeigen, dann wird der Eisprung durch eine intramuskuläre Injektion hCG ausgelöst. Der Eisprung würde dann nach etwa 40 Stunden stattfinden. Aus diesem Grund nimmt man die Punktion der Follikel und die Gewinnung der Eizelle etwa 36 Stunden nach der Injektion unter ambulanten Bedingungen vor. Die Punktion erfolgt im meist morgens zwischen 8 Uhr und 12 Uhr. Der Eingriff wird typischerweise mit Ultraschall überwacht und durch die Scheide vorgenommen. Dabei wird eine Punktionsnadel, die auf dem in die Scheide eingeführten Ultraschallkopf befestigt ist, durch die Scheidenwand zum entsprechenden Eierstock geführt. Dort wird dann ein Eibläschen nach dem anderen angestochen, die Flüssigkeit abgesaugt und der Follikel gespült. Er wird mit Flüssigkeit umgeben, die dann abgesaugt werden kann. In dieser Flüssigkeit wird in den meisten Fällen eine oder mehrere Eizellen gefunden. In sehr seltenen Fällen, wenn überhaupt keine Eizelle gefunden wird, ist dies entweder ein Zeichen für eine hochgradige Eireifungsstörung oder für eine deutliche Abweichung von der zeitlichen Norm. Gewünschte Narkose Zur Durchführung der ultraschallgesteuerten Punktion ist keine Narkose notwendig. Die Gabe eines Analgetikums (Schmerzmittels) genügt. Viele Frauen wünschen jedoch für den Eingriff eine kurze Narkose. Falls die Punktion unter Narkose durchgeführt wird, ist nicht immer eine stationäre Aufnahme erforderlich - einige Krankenhäuser und Kinderwunschpraxen machen auch den Eingriff unter Vollnarkose ambulant. Falls keine Besonderheiten auftreten, wird die Frau am Nachmittag des Punktionstages aus der stationären Behandlung entlassen. Vorher wird durch eine Ultraschalluntersuchung sichergestellt, dass die Punktion komplikationslos verlaufen ist.


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Hallo Heike, tausenddank für den Bericht.....werd ihn in Ruhe lesen u morgen erfahre ich wie es weitergeht. Melde mich dann auf jeden Fall. Habe auch noch eine adresse www.ivf-praxisklinik.de/ivfinbildern/index.html LG Bea


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