Elternforum Entwicklung im 1. Lebensjahr

Wiederholter Hörtest (8MOnate) auffällig

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Wiederholter Hörtest (8MOnate) auffällig

Mitglied inaktiv

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hallo, zur Vorgeschichte. Die Nichte meines Mannes etwa 8 Jahre alt hat ein Hörfehler,muss ein Hörgerät tragen. Der Bruder meines Mannes,meinte zu mir,sie hätten das zu spät erkannt und meine Tochter würde genauso auf laute reagieren (nicht reagieren),wie seine Tochter damals. Mein Mann und ich sind zwar nicht der Meinung,aber egal. Er meint halt,sie würde zögernd reagieren. Deshalb war ich bein KInderarzt,der uns zum HNO überwiesen hat. Heute waren wir dort. Der hörtest war auffällig. Der Dr. hat sich dann nochmal die Ohren ageschaut und meinte es wäre verschleimt und wenn es in 4 Wochen nicht weg ist,müss man jeweils Röhrchen setzen,das dann ein jahr drin bleibt.Hilft dies nicht muss man die Polypen entfernen. Habe vor lauter durcheinander vergessen einige dinge zu fragen. Ist das schlimm? Kann das ihr hörsinn und ihre Sprache später negativ beeinflussen? Woher kommt das? Hab ich da was falsch gemacht,beim baden oder so???? Wie kann ich das jetzt positiv beeinflussen,damit da luft rein kommt??? Danke euch für eure postings,habe die selbe frage auch dem dr. busse gestellt,aber wollte nocheinmal von müttern hören,was sie dazu zu sagen haben. LG mehtap


Mitglied inaktiv

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Such mal bei den kranken und behinderten Kindern nach dem Stichwort "Paukenröhrchen". Falsch gemacht hast Du gar nichts. Es kommt öfters vor, daß sich bei den kindern Sekret im Ohr sammelt. Normalerweise fließt das durh eine schmale Verbindung in die Nase ab. Ist das Kind aber verschnupft oder diese Verbindung aus einem anderen Grund zu eng (z.B durch Polypen) oder "verstopft", bleibt das Sekret im Ohr. Dauert das nun länger, wird das Sekret immer zäher und kann nicht mehr abfließen. Dagegen wird operiert: Ein kleiner Schnitt ins Trommelfell unter Vollnarkose sorgt dafür, daß das Sekret abfließt. Oft werden kleine Röhrchen ins Trommelfell eingsetzt, um das eine Weile offen zu halten, sog. Paukenröhrchen. Die fallen in den allermeisten Fällen nach einiger Zeit (d.h. etlichen Monaten) von selber wieder raus. Diese OP dauert nur etliche Minuten und wird entweder im KH oder in einer entsprechenden OP-Praxis meistens ambulant gemacht. Das einzige, was du probieren kannst, sind abschwellende NAsetropfen, damit der Durchgang zur Nase mögliherweise wieder frei wird. Die Kinder hören mti den verlegten Ohren wie durch Watter, haben also Probleme, beim Sprechenlernen die Wörter genau zu verstehen und exakt nachzusprechen. Deine Tochter ist noch serh klein, da wird das noch keine dramatischen Folgen haben. Sollte sich eine Verzögerung der Sprachentwiklung zeigen, kann man dem mit Logopädie sehr gut entgegenwirken, das verschwindet dann vollständig. Martina A.


Mitglied inaktiv

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Hallo, nur keine Panik! Im Rahmen von ERkältungen ect. ist es ganz häufig so, dass sich Wasser oder Schleim im Ohr befindet. Geht meist innerhalb von ein paar Wochen wieder weg. Röhrchen müssen nur dann sein, wenn es so oft vorkommt, dass es tatsächlich negative Auswirkungen auf die Sprachentwicklungen haben kann. Matilda (4 Jahre) hatte ganz oft Mittelohrentzündungen und Paukenergüsse im Ohr - haben wir nur mit Homöopathie und ein wenig Geduld ganz ohne Röhrchen gut hinbekommen. Jakob (10 Monate) hatte seine erste Mittelohrentzündung wohl mit ein paar Wochen - und hatte deswegen auch einen auffälligen Hörtest. Als die Entzündung abgeheilt war, war auch der Hörtest wieder in Ordnung - zum Glück, wir haben uns auch ziemliche Sorgen gemacht. Also erstmal abwarten. Alles Gute! lg Maren