Mitglied inaktiv
Hallo, unser Sohn Simon kam im Juli 2006 gesund zur Welt. Von Anfang war der rechte Tränenkanal nicht aktiv und das Auge tränte. Krankenhauspersonal und Kinder-und Augenarzt sagten uns, daß das bei Säuglingen häufiger vorkomme und der Tränenkanal sich i.d.R. bis zum 2. Lebensjahr von selbst öffne. So warteten wir geduldig ab, wischen das Äuglein meist mehrmals tgl. sauber und benutzten gelegentlich eine Augensalbe, wenn es besonders verklebt war. Wegen einer Erkältung bekam Simon dann kurz vor Weihnachten vom K-Arzt Baby-Otriven für die Nase verschrieben, damit die Nebenhöhlen frei werden sollten. Ich habe ihm dieses Medikament nur äußerst ungern und auch nur 1 einziges Mal gebeben. Direkt am nächsten Tag stellte ich fest, daß sein rechtes Äuglein nicht mehr tränte und frei war. Diese positive Nebenwirkung, war auf dem Beipackzettel nicht erwähnt! Eine zufällige Begleiterscheinung, über die wir uns sehr gefreut haben! Simon hat seitdem auf beiden Augen endlich einen schönen klaren Blick. Wir brauchen das Auge nicht mehr auswischen oder mit Creme behandeln. Ich habe es der Kinderärztin erzählt. Sie meinte, daß das durchaus von dem Medikament kommen könnte, weil Nase-, Nebenhöhlen, Ohren und Tränenkanal sehr eng miteinander verbunden sind. Dies als Anregung und Info für andere Eltern, deren Kind ebenfalls einen verschlossenem Tränenkanal hat. Bei uns war es Zufall. Deshalb bitte zuerst Euren K-Arzt fragen, ob es ratsam ist, es mit Baby-Otriven zu versuchen. Liebe Grüße Luckymu
Finde dein posting sehr interessant, denn ich habe noch nie vorher von einem geschlossenen Tränenkanal gehört... Ich freu mich für euch, dass das Nasenspray so eine positive Nebenwirkung hatte... Alles Gute weiterhin. ;-)
Hallo, unser Sohn Noah, jetzt 4 Jahre alt, hatte das gleiche Problem von Geburt an. Auch uns wurde das mit den 2 Jahren gesagt. Nach dieser Zeit wurde es aber nicht besser und wir sind zu einem Augenarzt gefahren. Dieser riet uns zu einer sogenannten "Tränenganfsspülung". Diese Spülung wurde bei Noah dann mit etwas über 2 Jahren und Narkose durchgeführt. In dem Vorgang wird eine minimale kleine Kanüle in den Tränengang gelegt und diese wird dann mit einer Lösung (ich glaube NACL / Kochsalz) durchgespült. Man macht es bei Kindern deswegen unter Narkose (nur Maske) weil sie während des Vorgangs nicht still halten würden. Erwachsene bekommen das ohne Narkose hin und es tut auch nicht weh. Sein rechter Tränengang war sehr verstopft so dass er dort mehrmals spülen musste, der linke war schnell gereinigt. Es gibt Kinder bei denen bleibt es bei der einmaligen Spülung (so wie bei Noah) dann aber gibt es wieder welche bei denen ein kleiner Plastikschlauch gelegt werden muss da der Tränenkanal so sehr verengt ist das eine Spülung alleine nicht ausreichen würde. Dieser Schlauch wird dann nach geraumer Zeit wieder entfernt so das der Tränenkanal sich an diese Größe gewöhnt hat & im normal Fall sich nicht wieder zusammenzieht. Würde an eurer Stelle auch diese Spülung machen lassen, frag dazu am besten euren Kinderarzt welchen Augenarzt er empfehlen kann der diesen Vorgang bei Kindern durchführen kann. Viel Glück & Lg Katrin
llllllllll
Die letzten 10 Beiträge
- Activity Tisch für Babys
- Entwicklung
- Mütter mit Babys gesucht – für spannende Studie an der Uniklinik RWTH Aachen
- Ständiges hohes quietschen 8monate
- Baby 9 Monate motorisch langsam
- Reizüberflutung – Baby ist schnell überdreht
- Zahnen mit 12 Wochen
- Ab wann Baby imitiert / antwortet
- Baby schreit in Babyschale, Kinderwagen und nimmt auch keinen Schnuller
- Orale phase