Mitglied inaktiv
Hallo, meine Kleine ist zwar schon 4 Monate alt aber ich wollte mal wissen wie es denen ergang die auch einen Kaiserschnitt hatten. Eigentlich sah alles nach einer natürlichen Entbindung aus und endete nach 26 Stunden dann doch durch die OP. Für mich war es Anfangs sehr schwer das überhaupt zu verkraften, dass ich nich natürlich entbinden konnte. Für mich war keine Ende der SS da. Ich konnte sie die ersten Wochen überhaupt nicht richtig annehmen. In der Zeit hat mir meine Hebi viel Mut gemacht, dass ich nicht die einzige wäre die so empfinden würde. Trotzdem habe ich mir totale Vorwürfe gemacht weil ich mich so sehr auf sie gefreut habe und endlich als sie da war nur noch eine einzige Leere in mir herschte. Ging es vielleicht jemanden so ähnlich?? Wäre für Eure Offenheit sehr dankbar da ich weiß das man darüber nicht so gerne spricht. Es hat mich auch einiges an Überwindug gekostet diese Zeilen zu schreiben. Liebe Grüße!!!!!!!!
habe auch einen ks bekommen, hatte aber keine wehen und keinen geburtsstress ( war ein geplanter wegen bel)...aber ich kann deine gefühle absolut nicht teilen..sorry...verstehen kann ich es auch nicht wirklich, also kann mich halt nicht reinversetzen...war der ks unter vollnarkose?
Hallo Ich hatte auch ein Not-kaiserschnitt..nach 10std wehen! Bei mir ist leider alles schief gelaufen und bei die presswehen waren die Herztöne weg und ich verlor sehr viel blut....die ärzte müssten schnell handeln, und darüber bin ich SEHR dankbar denn es hätte wirklich anders ausgehen können. Ich komme ganz gut mit dem KS klar und bin aber auch stolz ein normale geburt versucht zu haben....ich bin jetzt in der 33ssw und diesmal wird es von vorne rein ein KS aber nur mit teilnakose:) Du hast in keine weise versagt du hast es erlebt und versucht dein kind auf normale wege zu welt zu bringen.....auch wenn es letztendlich mit ein KS beendet wurde, und im ende geht es um eure Gesundheit. Lg Vikki
Hallo , ich habe meine Tochter in der 36 Woche per KS entbunden wusste es eigentlich die ganz Zeit da sie immer BEL war .Aber als ich am TaG Der Entbindung morges bei meiner Frauenärztin war und die mirr die Einweisung in die Klinik gab wußte ich auch erst nicht wie mir gechiet da ich bis zur letzten Minute die Hoffnung hatte das sich meine kleine Maus doch noch dreht. Aber da ich Schwangerschaftsblutdruck hatte musste sie an dem Tag geholt werden sie wollte danoch gar nicht auf die Welt aber war von anfang an gesund nur über eine Woche ausschließlich am schlafen. Aber zu deiner Frage ich kann dich etwas verstehen war sehr traurig das es so zu ende ging hätte mir eine Sponatan geburt gewünscht aber ich bin super froh das mein Kind gesund ist hoffe das nächste Baby kann ich spontan entbinden . Nach einer schwierigen ss hatte ich mir eine schöne Geburt gewünscht:-( Aber jetzt ist das wichtigste mir und meiner kleinen geht es gut Liebe Grüße Claudia und Lisa-Marie ( 8,5Monate)
Ich kann dich voll und ganz verstehen, denn es ging mir anfangs ebenso!!! Hatte einen Notkaiserschnitt, da nach Geburtseinleitung irgendwann die Herztöne von Greta wegwaren. Nach dem Kaiserschnitt wurde sie mir nur mal eben kurz gezeigt. (Nicht so wie in den "tollen" Fernsehsendungen!) Habe auch die ersten Tage ein sehr starkes "fremdelgefühl" gehabt, bis mir eine Hebi sie mir nackt auf die Brust gelegt hat! Ich muß sagen, ich habe die "normal" gebährenden echt beneidet und mich anfangs noch als Mutter 2. Klasse gefühlt! Doch das hat sich bald gegeben, ich möchte sie nieee mehr missen ;-0 Ganz liebe Grüße, Janet
Ich kann Dir absolut nachempfinden. Hatte zwei ungeplante KS hintereinander. Konnte den ersten KS überhaupt nicht verarbeiten und war bei dieser Geburt auf SPontan eingestellt und dann kam alles anders. Wieder KS. Das ist jetzt 4 Wochen her. Die ersten zwei drei Wochen wars ok, aber im Moment bin ich wieder arg am knabbern. Wenn Du magst darfst du mich gern privat anmailen: bastelmami72@gmx.de Seit gestern bin ich nur am heulen und grübeln. Mach mir Vorwürfe und was weiß ich nicht was. Kann seit der Geburt kaum essen, manchmal tagelang gar nichts,weil ich das Gefühl habe, das mir etwas fehlt... das Gefühl selber etwas dazu beigetragen zu haben, mein Kind auf die Welt zu bringen. Die SS ist für mich irgendwie nur körperlich beendet, aber nicht vom Kopf her. Du verstehst sicherlich, wie ich das meine. Würd mich über ne Mail von Dir freuen. LG Doreen
Hallo, ich kann Dich sehr gut verstehen... Hatte in der 36+6 SSW. einen Blasensprung... nach ca. 2h kamen dann auch die Wehen, aber es tat sich am MuMu nichts!!! Habe dann noch einen Wehentropf usw. bekommen, aber alles OHNE Erfolg!!! Dann wurde mir ständig von den Ärzten gesagt 36h nach Blasensprung würde auf jeden Fall ein KS gemacht, was mir den Druck nicht wiklich nahm!!! Hatte gegen Ende nur noch "Dauerwehen" und keine Sekunde mehr zum entspannen durch den Wehentropf... nach 32h WEHEN , also 34 h nach Blasensprung wurden dann auch noch Lillys Herztöne schlecht und waren fast weg... alles um mich rum wurde hektisch und ich bekam einen Not-KS mit Vollnarkose... ;o( Habe meine Maus erst 2 h nach dem KS gesehen, das war echt sch... Mein Mann hat sich zwar um sie gekümmert und auch viele Bilder gemacht, wo sie noch "ungebadet" also ganz "frisch geboren" war, aber mir fehlt da so viel... Ich habe mich und fühle mich jetzt immer noch manchmal UNFÄHIG ein Kind zur Welt zu bringen!!! Das beschäftigt mich sehr!!! Probleme meine Maus anzunehmen hatte ich aber nicht, ich liebe Sie seit der ersten Sekunden die ich Sie gesehen habe, hatte auch eine super Hebamme, wir haben sie gleich angelegt, habe sie nackt auf meinen Bauch bekommen usw. Aber das ändert nichts an der Tatsache das ich sie nicht zur Welt gebracht habe. Und die Vollnarkose war halt das schlechteste was passieren konnte, klar war es notwendig denn es hätte auch schlimm ausgehen können, aber man sieht sich mit dickem Bauch, dan weis man nichts mehr, und dann hat man sein Baby im Arm!!! Da fehlt einfach die Geburt!!! Es ist jetzt fast ein Jahr her und ich habe immer noch Phasen wo es mir deshalb nicht gut geht, aber sie werden weniger!!! An Lillys erstem Geburtstag werde ich wohl nochmal mehr dran denken, aber es wird schon!!! Wir wünschen uns bald noch ein zweites Kind und ich hoffe ich kann dann "beweisen" das ich eien Gute Mutter bin und ein Kind "normal" zur Welt bringen kann!!! Also ich kann Deine Gedanken gut verstehen und denke es ist fast normal so zu empfinden... Da bleibt nur zu hoffen, das die Zeit alle Wunden heilt!!! ganz liebe Grüße Sylvia, ich Drück Dich mal!!!
"Wir wünschen uns bald noch ein zweites Kind und ich hoffe ich kann dann "beweisen" das ich eien Gute Mutter bin und ein Kind "normal" zur Welt bringen kann!!!" So ein Quatsch habe ich hier schon lange nicht mehr gelesen. Das Niveau hier nimmt täglich ab, seit wann ist denn der Geburtsmodus ein Indikator für eine gute Mutter??? Tina
Hallo - also ich kann jetzt nicht sagen dass ich mir Vorwürfe gemacht hätte, dass ich mein Kind nicht normal entbinden konnte... Das würde ja im Gegenzug bedeuten dass die Art zu entbinden es ausmacht ob ich eine gute Mutter/Frau bin oder nicht. Ich habe mich aus einem ganz anderen Grund mit dem KS schwer getan. 1999 wurde die Geburt unseres Sohnes eingeleitet, das geschah am mittag. Es sah alles nach spontaner Geburt aus und nach 7 Std. ging es nicht weiter: Herztöne weg, Kreislauf weg, Notkaiserschnitt wegen Nabelschnur um den Hals (3 mal drum gewickelt!!!). Es war mittlerweile abend und somit bin ich direkt übergegangen von aus-der-Narkose-aufwachen zum Abendschlaf. Als ich dann morgens wach geworden bin lag ich dann da: kein Bauch mehr, kein Baby da...irgendwie komisch. Erst kam das Frühstück, dann die Frage ob sie mir das Baby bringen sollten. Baby? Ach ja, ich habe ja ein Baby bekommen! Das war irgendwie an mir vorbeigegangen...hört sich doof an, was? Aber so ist es mir vorgekommen. Daran hatte ich dann doch zu knabbern, dass die SS irgendwie zu Ende gegangen ist, dass unser Baby geboren wurde und ich war "nicht dabei". Wäre es am Nachmittag gewesen und ich hätte noch Zeit gehabt zu mir zu kommen und zu realisieren was da geschehen ist dann wäre es sicher leichter gewesen aber so fehlte mir irgendwie das Ende! Aber dass ich mich "unfähig" gefühlt habe? Nein, das kann ich nicht sagen und das sollte man sich auch nicht vorwerfen. Ganz im Gegenteil: es ist ein großes Glück was wir alle erlebt haben denn ohne KS würde unsere Kinder oder gar wir evtl. nicht sein :-/....muß man auch mal so sehen. lg, rebeca
Hallo, kann dich sehr gut verstehen, mir ging es ähnlich vor 6 Monaten. Was mir geholfen hat, ist mit andern Kaiserschnittmüttern zu sprechen und vor allem das Buch: "Kaiserschnitt Wie Narben an Bauch und Seele heilen können" de Jong/Kemmler. Gibts in vielen Büchereien! Viele Grüsse Looki
www.kaiserschnittbuch.de Nur mal so ne Empfehlung. Hab schon viel gutes von diesem Buch gehört und hab es eben trotz des stolzen Preises gekauft. Mal schauen, vielleicht hilft das, die ganze Sache mit anderen Augen zu sehen. LG Doreen
Ich finde es so super das ihr mir geantwortet habt. Hätte nicht mit so vielen Antworten gerechnet. Ich bin jetzt wirklich erleichtert zu lesen das es anderen Frauen auch so ging und es so also nichts unartürliches ist. Mir geht es Heute zwar gut aber es hat mich immer noch sehr belastet, vorallem wenn andere von diesem ersten magischen Moment nach der Entbindung sprechen den ich ja nicht hatte. Ich bin aber sehr glücklich das es der Kleinen gut geht und Heute liebe ich sie auch mehr als alles andere. Nochmal Vielen Dank für euer Verständnis!!!!!!
Hallo Doreen, ich melde mich gerne bei Dir! Vielen Dank für die E-Mail!
Hallo Ihr beiden! Ich habe das auch erlebt - 2x Ks - beide Male ungeplant und beide Male war es doof für mich. Nach dem ersten KS war es besonders schlimm, da ich vorher an einen KS keinen Gedanken verschwendet hatte. Nach 26 Wehen KS wegen Geburtsstillstand (im Nachhinein wurde ein etwas zu enges Becken festgestellt). Danach ging es mir erst einmal relativ gut, aber so ca. 3 Wochen nach der Geburt brach bei mir das heulende Elend aus. Gegenüber dem Baby habe ich ganz ähnlich empfunden wie Du, piasmum (trotz PDA-KS, Baby sofort gesehen u.s.w.). Dazu kann ich aber sagen, das wird mit der Zeit besser. Mutterliebe wächste. Mit zunehmendem Alter des Babys und zunehmender Kommunikation (bewußtes Lachen, Brabbeln etc.) konnte ich immer mehr für das kleine Wesen empfinden. Unser Sohn ist jetzt 20 Monate alt, und ich könnte ihn pausenlos knuddeln... :-) Ich habe mich dann auch sehr viel mit diesem Thema beschäftigt. Bücher gelesen, die OP mit der Ärztin in der Klinik noch einmal besprochen, unzählige Gespräche mit meinem Mann (oft mitten in der NAcht, wenn es mir besonders schlecht ging). Beim zweiten Kind habe ich auf eine natürliche Geburt gehofft (möglicherweise hatte der Wunsch nach einer nat. Geburt auch etwas mit dem Wunsch nach einem weiteren Kind zu tun), aber es entwickelte sich unter der Geburt ganz genauso wie beim ersten Mal. 12 Stunden Wehen, dann wieder Geburtsstillstand und der unvermeidliche KS. Diesmal ging es mir wesentlich besser als nach dem ersten KS, weil ich doch damit gerechnet hatte und mich darauf einstellen konnte. Aber manchmal werde ich auch heute noch traurig, besonders dann, wenn z.B. im Bekanntenkreis eim Baby auf nat. Weise geboren wird. Dann habe ich immer das Gefühl, "ALLE" habe eine nat. Geburt, nur ich nicht :-( Die Geburt ist jetzt 8 Wochen her.
Ihr könnt mir beide auch schreiben, wenn Ihr möchtet. Mail siehe oben.
Hallo, auch ich hatte vor drei Wochen einen Not-KS. Stunden davor Wehen, der Mumu ging auf und unser David lag in BEL in der 27+0. Es wurde schnell ein KS unter Vollnarkose gemacht. Es war so schlimm!!!! Danach die Schmerzen. Viel zu früh wurde die Schwangerschaft beendet. Ich konnte gar nicht begreifen, dass ich nicht mehr ss bin. Sechs Tage danach verstarb mein Sohn und ich saß da mit den Schmerzen, mit dem Schock nach dem KS und nicht mal ein Kind im Arm. Versuche es so zu sehen, dass dir der KS zumindest ein gesundes Kind ermöglicht hat. Es ist nicht selbstverständlich ein gesundes Kind zu bekommen. Ich kann nur sagen, dass auch ein Not-KS bei meinem ersten Sohn Luca ihm das Leben gerettet hat. Paar STunden später wäre er an der gleichen Erkrankung wie mein David im Bauch verstorben. Sie hatten beide das Gleiche. Aber Luca ist heute gesund!! Sehe es nicht als Fehlfunktion deines Körpers, sondern als Hilferuf, dass es auf dem normalen Wege nicht ging. Und somit eine Rettung für Dein Kind. Wäre auch bei David der KS nicht gewesen, wäre sowohl er im Bauch und auch vielleicht ich gestorben. Hatte auch schon eine Infektion. Bitte sei froh um Dein gesundes Kind und versuche die Zeit mit Ihr zu geniesen und glücklich zu sein. Diese Momente sind so wertvoll und gehen so schnell vorbei. Mir wäre jeder Schock und jeder Not-KS so egal hätte ich jetzt David im Arm. Die Entschädigung liegt in Deinem Arm und erfreue dich daran. Es kann leider auch anders sein. Lg JOhanna mit Lara und Luca an der Hand und Engel David im Herzen.
Hallo Johanna! Ich habe Deine Geschichte mit David vor kurzem mitbekommen. Es tut mir sehr leid um Deinen Sohn. Natürlich hast Du Recht. Meine beiden Kinder waren trotz der stundenlangen Wehen und dem abschließenden KS sofort super fit und kerngesund. Natürlich sind wir alle sehr dankbar dafür. Aber manchmal ist es doch so, dass man das ein bischen vergisst bzw. das in den Hintergrund rückt, weil diese Gesundheit mit der Zeit für einen selbst etwas Selbstverständliches wird. Auf der anderen Seite möchte ich gar nicht darüber nachdenken, was wäre, wenn es anders gekommen wär. Ich kann mit den beiden KS mittlerweile so halbwegs gut umgehen, aber manchmal kommen die Gefühle, etwas verpasst zu haben, eben doch hoch. Da nützt in diesem Moment dann kein rationales Denken mehr.
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