Mitglied inaktiv
Hallo, ich bin in der 32 Schwangerschaftswoche. DA ich Allergiker bin mache ich mir Gedanken, wie bzw. ob ich allergien bei meinem Kind vorbeugen kann? Ich habe von neuen Therapien gehört, bei denen man den neugeborenen verschiedene medikamente bzw. mittel gibt, mit denen man allergien vorbeugen kann...können sie mir tips oder ratschläge geben? Gruß Jasmin
Davon habe ich noch nichts gehört. Das scheint mir auch nicht ratsam zu sein, einem Neugeborenen vorbeugend Medikamente zu geben. Einzige Mittel sind eigentlich Stillen, bzw. HA-Milch (Hypoallergene Anfangsnahrung), und das erste halbe Jahr keine Beikost, sondern ausschließlich Milch geben. Sei es nun Muttermilch oder Flasche. Danach z.B. mit Möhren beginnen, und pro Woche max. nur ein neues Lebensmittel einführen, damit man bei evtl. allergischen Reaktionen weiß, wo sie herkommen. Auf Nüsse, Fisch, Kuhmilch auch danach noch eine Weile ganz verzichten, ich glaube, mindetsens das erste Lebensjahr. Oder länger, weiß nicht mehr so genau.
hi mind. 6 monate voll stillen, besser noch länger und dann erst mit beikost anfangen und mindestens bis vollendetem 1. lebensjahr weiter stillen. lg veralynn
Es gibt keine Medikamente die man kurz nach der Geburt geben könnte... Was hilft: Mindestens 6 Monate voll stillen. Also kein Tee, kein Wasser zusätzlich, sondern nur nach Bedarf stillen. Danach sehr langsame Einführung der Beikost. Ein Lebensmittel immer alleine für eine Woche testen. Dann das nächste. Empfohle Lebensmittel: Karotten, Kartoffeln, Pastikaken, Zucchini. Zusammen mit Fleisch reicht das dann auch für das erste Jahr. Bei den Abendbreien immer darauf achten das es sich um HA-Breie handelt. Tabu sind in der Ernährung: Eier, Kuhmilch, Nüsse, Honig, Fisch und Schalentiere. (Mindestens für ein Jahr) Gruß Corinna
...Beikost langsam einfuehren, allergene Nahrungsmittel (Kuhmilch, Nuesse, und einiges andere - kannst ja mal googeln) erst nach dem 1. Lebensjahr. Beste Gruesse, Sabine
Hallo, also die meisten Tips hast du ja schon bekommen. aber z.b. Karotten sind umstritten, da sie Allergien auslösen können. Informier dich genau, Kinderärzte wissen leider oft nicht bescheid. Was du meinst, sind aber glaub ich diese Impfungen, die man in einem Versuchsprojekt Säuglingen gegeben hat. Sie haben Bakterien und Keime, die man auf einem Bauernhof findet irgendwie dazu genutzt. bei 90 Prozent soll es scheinbar bisher genützt haben. Dies Projekt war/ist glaub ich in der Berliner Charitee und nicht für die Allgemeinheit zugänglich. Also, bleibt dir erstmal nichts anderes als bereits genanntes Sabrina
ich kenne jetzt mindestens 4 Kinder die trotr langem vollstillen mehrere Allergien haben.... mein Patenkind wurde weil die Mama so viele Allergien hat 8 Monate VOLLGESTLLt.Jetzt ist sie 5 Jahre alt und hat eine Hausstauballergie,Hunde und Katzenhaar allergie, Allergie gegen div. Gräserpollern und und und....bei ihrer Schwester die Kleine ist jetzt 3 Jahre alt ist es das selbe.Bei einer Bekannten ist es ebenso der Kleine wurde auch 7 Monate voll gestillt der hat ebenfalls diverse Allergien und die bekam er schon im Alter von 7 Monaten WO er NOCH gestillt wurde.... Das sind meine Erfahrungen mit dem Thema natürlich kann stillen vorbeugen aber ich habe es auch anderst erlebt das stillen nichts bringt Stillen bleibt und ist allerdings das beste fürs Baby :o) LG Nicole die ihre Maus auch immer noch stillt :o)
Liebe Nicole, Die Argumente, die Du vorbringst, sind leider sehr verbreitet, besonders im Zusammenhang mit Stillen. Dabei ist es doch eigentlich nicht so schwer, finde ich: Dass Stillen die gesuendeste Ernaehrung fuer Saeuglinge ist, und besonders als Allergieprophylaxe gut wirkt, ist eine _statistische_ Aussage. Studien, die Stillkinder und Flaschenkinder, die in anderer Hinsicht vergleichbar sind, haben ergeben, dass Stillkinder seltener Allergien bekommen, seltener spaeter an Uebergewicht leiden, etc. Das heisst selbstverstaendlich nicht, dass Stillkinder keine Allergien bekommen, und Flaschenkinder Allergiker sind! Man kann nur durch Stillen die Chance maximieren, dass das eigene Kind die bestmoegliche Gesundheitsvorsorge bekommt. Wenn es trotzdem eine Allergie bekommt - Pech. Beim Rauchen hat sich die Erkenntnis, dass das Aufzaehlen von Einzelfaellen sinnlos ist, doch schon laenger durchgesetzt, oder? Frueher habe ich den Bloedsinn mit "mein Opa hat jeden Tag 10 Zigarren geraucht und ist 90 geworden - Rauchen kann nicht schaedlich sein" oft gehoert, in den letzten Jahren gar nicht mehr. Vielleicht setzt sich diese Erkenntnis beim Stillen ja auch irgendwann durch... Liebe Gruesse, Sabine
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