Elternforum Der erste Brei - die Beikost

Zurückhaltung beim Essen

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Zurückhaltung beim Essen

Mitglied inaktiv

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Hallo zusammen, mein Sohn (13 Monate) hat erst sehr spät mit dem Breiessen begonnen und dann auch nur sehr kleine Portionen. Inzwischen ist auch das wieder rückläufig - morgens/vormittags will er gar nichts mehr, mittags maximal ein paar Löffelchen. Das Einzige, was ganz gut klappt, ist der Milchbrei am Abend. Er wird mittags in einigem Abstand zum Mittagsbrei noch gestillt. Den ganzen großen Rest an Kalorienbedarf holt er sich augenscheinlich nachts, und ich muss mich fleißig wecken lassen. Familienkost klappt auch noch nicht. Obst oder Gemüse am Stück, Nudeln, Reiswaffeln, alles Fehlanzeige. Vom Brötchen mal ein paar Krümel, mehr nicht. Kekse isst er, aber die kann ich ihm ja nicht in rauen Mengen verabreichen. Selbst Obstbrei isst er kaum noch. Ich biete ihm den Tag über immer wieder etwas an, aber er will nicht. Kennt das jemand in diesem Alter? Und hat ein paar Ratschläge oder Tipps für mich? Soll ich einfach abwarten und darauf vertrauen, dass er bald mehr essen wird und das nächtliche Dauerstillen ein Ende hat? Joghurt wollte ich jetzt noch mal ausprobieren, aber gibt das dann nicht zu viele Milchprodukte? Viele Grüße Calcifer


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Ich habe auch ein Kind, dass mit 13 Monaten nachts noch alle 1,5-3 Std. bei Mama aufgetankt hat. Das Essen war immer ein heikles Thema und ich habe mich auch immer gefragt, wovon meine Maus eigentlich satt wird. Mittlerweile ist sie 15 Monate alt uns so laaangsam fangen wir mit Familienkost an. Sie ißt jetzt Brot - am liebsten Brötchen oder Brezel, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Brokkoli, Blumenkohl...anderes Gemüse wird probiert und meistens wieder ausgespuckt. Ach ja, Salatgurke geht auch. Wir sind hier auch noch weit entfernt davon, dass sie einfach das mitißt, was ich für uns koche. Ich mach jetzt oft "halbe-halbe" also eine halbe Portion Gemüse-Fleisch-Kartoffelbrei und dazu Nudeln oder Kartoffeln. Letztere liebt sie- aber bloß nicht zermatscht oder gar mit Soße!! Es muss alles "trocken" und einzeln sein. Seit ein paar Tagen ißt sie 1/4 Scheibe Lyoner - aber dafür wieder mal kein Brot . (Om-es ist nur eine Phase! -> Müttermantra =)) Milchbrei abends geht gerade super (300g) - war aber auch schon ganz anders. Außerdem ißt sie nur, wenn wir dabei ein Buch angucken (Hilfe - genau das wollte ich NIE tun - und mach es jetzt doch) Fazit: ich fürchte da hilft nur Geduld, Geduld, Geduld. Und nicht verzeweifeln. Auch wenn dir scheint, dass alle Babys ringsum schon alles problemlos essen. Du bist nicht die einzige, die einen "vorsichtigen" (ich sag jetzt absichtlich nicht "schlechten") Esser hat!


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Sprichts du von meinem Sohn??? Tips habe ich leider keine für dich. Kann dir nur sagen, daß du damit ncht alleine bist. Mein Kleiner ist nun 13,5 Monate alt und ich glaube ohne stillen würde er wohl verhungern Brei war nie so seins, habs irgendwann sein lassen und bin auf Fingerfood umgestiegen, War super zum Essen kennen lernen aber nix zum Sattwerden. Mit 12 Monaten fing er an ein bißchen mehr zu essen, so daß auch MAL eine Stillmahlzeit weg blieb. Vor 3 Wochen hatte er 3 tage Fieber und ist seitdem zum fast ausschließlichen Stillen übergegangen. Er verweigert fast alles. Tankt nachts ordentlich auf (meist alle 2 -2,5 Stunden, gerne auch mal öfter, selten auch mal weniger Freue dich, daß er wenigstens den Milchbrei mag. Ich mach mir gar keinen Streß mehr mit dem Essen. Irgendwann kommt es bestimmt von alleine. Ich biete an, wenn er will darf er alles essen. Und ansonsten stillen wir munter weiter. Irgendwann platzt bestimmt der Knoten (hoffe ich) Ich würde soo gerne mal wieder richtig lange oder wenigstens mal 4 oder 5 Stunden am Stück schlafen. Dir gehts wahrscheinlich nicht anders, oder?


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Vielen Dank für Eure Antworten! Es hilft ja immer schon, wenn man mitkriegt, dass es anderen ähnlich geht... (Um einen herum scheinen ja immer nur unkomplizierte Esser zu sein, in meinem Umfeld ist das jedenfalls so.) Über das Müttermantra musste ich lachen. Wobei man nach über einem halben Jahr der Essensablehnung wohl irgendwann nicht mehr von einer Phase sprechen kann... Obwohl, doch, in ein paar Jahren schon. Dann werden unsere Kinder doch wohl hoffentlich essen, oder?!? Und wir ein paar Stunden durchschlafen... Viel Erfolg Euch beiden! Liebe Grüße Calcifer


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ja, in ein paar Jahren werden wir durchschlafen! Es werden sogar Zeiten kommen, in denen wir unsere Kinder WECKEN müssen!! Und dann kommen irgendwann die Zeiten, in denen wir nachts dauernd aufwachen, weil unser Kind immer noch nicht heimgekommen ist, sondern mit ein paar Kumpels das Nachtleben genießt!