Elternforum Der erste Brei - die Beikost

Wieviel Flüssigkeit?

Anzeige hipp-brandhub
Wieviel Flüssigkeit?

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Wir wollen jetzt so langsam unserem Sohn Brei füttern. Er trinkt immer 1000-1200ml Pre und wird nicht mehr satt. Nun meine Fragen: 1. Wenn er es gut isst (wollen Pastinake geben), wieviel Löffel darf er zum Anfang? 2. Wielange kann man rohe Pastinake zum Kochen verwenden? 3. Wieviel Flüssigkeit muss er zum Brei trinken? Insbesondere wenn er später auch abends Brei bekommt? Vielen Dank für eure Hilfe. LG


Cojote

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Also bei 2 Breien geringe Mende Flüssigkeit danach wenn das Baby mag. Bei 3xBrei soll man etwa 150 ml geben. Wir kommen aber höchstens auf 50-60ml am Tag. Da ich ja nachts noch viel stille finde ich es nicht weiter schlimm. LG


Cojote

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Cojote

Wie alt ist dein Baby?Meiner wollte erst mit 6 Monaten essen. Ich habe mittags mit Kürbis angefangen. Pastinaken finde ich persönlich nicht gerade schmackhaft. Mini wollte das auch nicht. Am Anfang hat er nur 2-3 Löffel gegessen wenn überhaupt. Ich habe die Menge auch nicht täglich gesteigert sondern ihn selebr machen lassen.Nach einem Monat habe ich aber etwas getrixt und auf die Löffelspitze bisschen Birnenmuß gemacht. LG


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Cojote

Er ist 17 Wochen. In Absprache mit Hebi und KiA können wir schon beginnen, da er nicht mehr satt wird. Er guckt uns auch das Essen weg und schmatzt wenn wir essen.


lanti

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Hallo, ein vermehrtes Bedürfnis nach Milch kann ein Zeichen für Beikostreife, aber auch durch einen Schub bedingt sein. Daher ist es wichtig auch auf die anderen Beikostreifezeichen zu achten, damit es mit dem Löffeln klappt: - mit nur wenig Unterstützung aufrechtes Sitzen möglich - Baby zeigt Bereitschaft zum Kauen/Kaubewegungen - Kind interessiert sich für Nahrung + kann sie selbst in den Mund stecken - Baby hat ein nicht nur vorübergehend gesteigertes Bedürfnis nach Milch, das nicht an einem Schub, einem Infekt, dem Zahnen o.ä. liegt - der Zungenstreckreflex, durch den das Baby feste Nahrung automatisch wieder aus dem Mund herausschiebt, hat deutlich nachgelassen Ein relativ flüssiger Püree aus eine Gemüsesorte wie z.B. Pastinake, Kürbis, Karotte oder Zucchini pur ist für den Einstieg gut geeignet. Was Menge und Tempo angeht, kannst Du Dich ganz nach Deinem Kind richten - es darf bei der Beikost selbst bestimmen. Das frisch gekaufte Gemüse würde ich immer möglich direkt verarbeiten, damit möglichst viele Nährstoffe erhalten bleiben. Zu Beginn ist es praktisch das Gemüse in Eiswürfelportionen einzufrieren (wenn sie Würfel fest sind in Dosen umfüllen), da sich so auch kleine Mengen gut portionieren und schnell auftauen lassen. Später kann man den Gemüse Kartoffel Brei auch für 3 Tage auf Vorrat kochen und separat portioniert im Kühlschrank aufbewahren. Es ist sinnvoll bereits ab dem Beikoststart zum üben Wasser aus dem Becher oder vom Löffen anzubieten. Zusätzliche Flüssigkeit wird allerdings erst ab der dritten vollen Breimahlzeit benötigt. Der Flüssigkeitsbedarf wird bis dahin meist noch überwiegend über die verbliebenen Trinkmahlzeiten abgedeckt bzw. der richtige Durst stellt sich häufig erst mit der Zeit ein. Zum Thema nicht mehr satt werden ist zu bedenken, dass Gemüse pur mit um die 30 Kalorien pro 100 g (aber auch Gemüse Kartoffel Brei) verglichen mit Milch (ca. 70 Kalorien pro 100 ml) nur wenig Kalorien hat. Sprich der Brei macht erstmal den Bauch voll, sättigt aber nicht lange. Daher dürfen die Kleinen bei Bedarf weiterhin Milch zum satt trinken bekommen und es dauert ein Weilchen bis sich die Milchmenge nennenswert verringert. LG


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von lanti

Danke.