Elternforum Der erste Brei - die Beikost

Beikoststart und Unsicherheit

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Beikoststart und Unsicherheit

isi1980

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Liebe lanti, liebe Mamas, meine Tochter ist jetzt sechs Monate und zwei Wochen alt. Bisher wurde sie voll gestillt, seit ca. 3 Wochen bieten wir ihr aber täglich Fingerfood an. Die Karotten hat sie mit einer Wonne bearbeitet und - ihrem Windelinhalt zufolge - doch auch das eine oder andere Stück davon geschluckt. Inzwischen haben wir Brokkoli ergänzt und auch da gelangt etwas in ihren Magen. Von Essen an sich kann dabei aber nicht wirklich die Rede sein, weshalb mein Mann und ich nun überlegt haben, ihr auch Brei anzubieten. Zusätzlich zum Fingerfood. Alle Breirezepte, die wir uns nun zu Gemüte geführt haben, sehen Apfel-Direktsaft vor. Ist das wirklich notwendig? Süßt der Saft nicht unheimlich? Außerdem würden wir gerne wissen, wie unsere Tochter an genügend Eisen kommt. Vielen lieben Dank für deine/eure Mühe im Voraus, liebe Grüße aus dem dunklen Paris, Isi.


paula72

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Antwort auf Beitrag von isi1980

hallo, mein kleiner hat so etwa ab dem 5. lebensmonat fingerfood genommen, karotte, sellerie, banane, hartes brot uvam beim brei habe ich nur mit dem obst gesüßt, welches ich auch an den brei gemacht habe, also orangen, bananen, kiwis, äpfel, birnen, pflaumen uvam....apfelsaft auch deshalb nicht, weil der ja innerhalb von 3 tagen leer sein muß....die kinder brauchen diese süße auch nicht......bei den herzaften breien hab ich nur wasser zum kochen genommen, recht schnell dann auch mal mit dem ein oder anderen kräuterlein gewürzt


GanzUngeduldige

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Antwort auf Beitrag von paula72

Die Rezepte die Du gelesen hast enthielten bestimmt schon Fleisch, oder? Denn in unserem Rezeptbuch ("Babybreie selbst gemacht" von Kordula Werner) tauchen die Saftbeigaben erst in den Gemüsefleischbreien auf. Da ist es wegen dem Vitamin C in den Säften wichtig. Denn damit kann das Eisen aus dem Fleisch besser gelöst und verarbeitet werden. Wenn ihr aber erstmal mit reinem Gemüsebrei starten wollt, benötigt ihr dafür keinen Saft. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, stillst Du ja im Prinzip noch voll bis auf die paar Möhrensticks. Dann kommt ja auch noch mit der Milch Eisen bei Deinem Sohn an. Soviel Brei wird er anfangs sicher auch noch nicht verschlingen. Wir füttern inzwischen seit 5 Wochen Brei. Er ißt jetzt ungefähr 90g also kein halbes Glas. Nächste Woche fangen wir mit Fleischbrei an. (Unser Sohn ist auch 6 Monate). Ansonsten kann man auch eisenhaltiges Getreide unter den Gemüsebrei mischen. Hirse eignet sich da wohl. Da man ja aber nur eine neue Zutat pro Woche einführen soll, reicht sicher erst der Gemüsebrei. Laut Wikipedia beträgt der tägliche Eisenbedarf bei Kleinkindern zwischen 0,5-1,5 mg/Tag. Klingt jetzt nicht so viel.


Catmu

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Antwort auf Beitrag von isi1980

In meinen beiden Kochbüchern steht nix von apfeldicksaft o. Ä. ... Das hab ich z. B. Und finde es ganz gut http://www.amazon.de/Kochen-für-Babys-GU-KüchenRatgeber/dp/3833808268/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1359791064&sr=8-4 Großartiger Rezepte Bedarf es anfangs gar nicht, die Breie bestehen zunächst aus Gemüse, Kartoffeln und Fleisch + Öl. Mir wurde es so erklärt: Mit einer gemüsesorte beginnen, z. . Kürbis, zucchini, Kohlrabi, pastinake, Karotte (kann stopfen). Später eignen sich auch broccoli und Blumenkohl. Das Gemüse dünsten der kochen, mit etwas Wasser pürieren und etwas Öl dazu (kein kaltgepresstes, siehe Post unter deinem) Dann dieses Gemüse für ca. 2 Wochen in eiswürfelgroßen Portionen füttern, wenn das Kind mehr will, gerne auch mehr. Danach 2, 3 Tage Kartoffeln püriert geben, um dem Kind den puren Geschmack nicht vorzuenthalten, danach dann Gemüse- Kartoffelbrei und nach einigén Tagen kann da dann Fleisch dazu, z. B. Rinderlende, hühnerfilet, putenbrust. Alles püriert natürlich. Das Fleisch ist der eisenlieferant, soweit ich weiß geht auch Hirse statt Fleisch oder mandelmus (ob letzteres im Gemüse schmeckt... Jedenfalls im Getreide Obst Brei). Zu den Mahlzeiten sollte man Wasser anbieten, damit sie lernen, dass zum essen trinken gehört. Anfangs solltest du davor und danach stillen, wenn das baby vorerst kleine Portionen isst. Über die muttermilch ist DEin Kind auch ausreichendmit Eisen versorgt. Das gilt, solange du stillst. Wenn die stillmahlzeiten komplett ersetzt ist, kommt ausreichend Eisen vom Fleisch. Ich geb hier ab an lanti ;-)


lanti

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Antwort auf Beitrag von isi1980

Hallo, Fingerfood und Brei zu kombinieren ist ein prima Kompromiss und man kann so von beiden Varianten das Beste mitnehmen. Wenn der Brei neben Gemüse, Kartoffeln und Öl auch eine eisenreiche Zutat (Fleisch, Hirse, weißes Mandelmus, Hafer oder Fisch) enthält, sollt gleichzeitig etwas vitamin-c-haltiges verzehrt werden, da der Körper das Eisen dann besser verwerten kann. Hierfür kann man auf 200 g Brei Folgendes geben: 3 Eßl. Saft im Brei (verändert den Geschmack, aber nicht alle Kinder essen Nachtisch oder trinken schon ausreichend) oder im Getränk (dann muss ausreichend getrunken werden) oder auch 2 Eßl. Obst als Nachtisch. Wähle das aus, was für euch am besten passt. Ausreichend Eisen kann durch 1 Eßl. Hirse oder Hafer, 1 Teel. weißes Mandelmus oder 30 g Fleisch pro 200 g Brei zugeführt werden. Eine dieser Zutaten sollte täglich im Brei enthalten sein, wenn er komplett eingeführt ist. Zusätzlich kann man später den Getreidebrei auf Hirse oder Hafer zubereiten. Damit habt ihr aber noch Zeit - sie bekommt momentan auch über die Muttermilch noch genug Eisen - ihr könnt also weiterhin alles nach und nach einzeln einführen. LG


Betty01

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Antwort auf Beitrag von isi1980

Hallo, ich finde euren Beikoststart klasse! Wenn du stillst, musst du dir keine Gedanken machen, dein Baby ist versorgt. Stille immer zuerst und gib dann soviel Fingerfood oder Brei, wie dein Baby mag. Ein gestilltes Baby braucht keine zusätzliche Flüssigkeit. Außerdem wirkt Muttermilch stuhlauflockernd. Ich habe nie Apfelsaft in den Brei gegeben. Zu den Gemüsebreien habe ich jedoch immer einen Teel. Öl gegeben, dass fördert die Aufnahme der Vitamine. Sehr stillfreundliche Tipps gibt das Buch "Babyernährung-gesund und richtig"für die Ernährung ab dem 2. Lebenshalbjahr. Alles Gute!