Elternforum Bitte noch ein Baby

Angst vor einer schwangerschaft...

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hallo, meine sehr sehr gute freundin hat am donnerstag erfahren, daß ihr baby in der 18/19ssw gestorben ist, am samstag morgen hat sie ihren sohn dann geboren. er ist/war nur 20cm groß und 100g leicht. jetzt wird er obduziert und am freitag darf er beerdigt werden. dadurch, daß meine freundin und ich uns schon von kindheit an kennen (wir sind beide 29jahre alt und nur 12 tage auseinander), ausserdem waren wir bei unserer ersten schwangerschaft gemeinsam schwanger und wir wirklich sehr gut befreundet sind und sie und ihr mann direkt nach dem arztbesuch, wo sie erfahren haben, daß ihr baby tot ist, zu mir kamen um ihren sohn abzuholen der mit meiner tochter gespielt hat, geht mir das alles sehr sehr nahe. hätte am donnerstag ein arzt gefragt ob er mich sterilisiern soll, hätte ich sofort ja gesagt. ich habe in den letzten tagen sehr viele tränen vergossen und sehr viel über sternenkinder gelesen. ich hatte in meiner ersten ss eine gestose und unsere tochter musste bei 33+6 geholt werden. nun habe ich angst, daß bei einer zweiten ss etwas passieren könnte. mich nimmt das ganze so sehr mit, daß ich wirklich angst vor einer weiteren ss habe, obwohl wir schon seit anfang des jahres üben. hat jemand von euch auch ängste, daß bei einer ss was passieren kann? bislang bin ich immer sehr optimistisch durchs leben gegangen. aber momentan....... lg ane


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Es tut mir sehr leid für deine Freundin, oh da geht es einem kalt über den Rücken, oh je seit stark.


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Guten Morgen, das mit Deiner Freundintut mir leid - wünsch Dir und ihr viel Kraft das alles durchstehen zu können. Angst, dass was sein könnte hat man irgendwo innen drinne wohl immer. Aber man darf sich da nicht so sehr reinsteigern - sonst kann man nämlich gleich aufhören zu leben. Und das Leben kann doch so schön sein - nach einen Tief kommt mit 100%iger sicherheit wieder ein Hoch - Alles Liebe - Grüße Heike


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Hallo Ane1204, ich verstehe dich sehr gut. Ich finde beim 1. Kind geht man recht unbedarft und locker mit den "Risiken" um. Ich hab mir damals keinen Kopf gemacht, es kam einfach nicht in Frage dass mir das passiert. Durch das 1. Kind bekommt man mehr Kontakt zu anderen Müttern und dadurch natürlich auch mehr mit. Ich habe jetzt auch mehr Angst als vor der Schwangerschaft. Trotzdem darf einen die Angst nicht so sehr runterziehen. Ich verstehe, dass du dich mit deiner Freundin verbunden fühlst, das ist auch toll aber im Moment solltest du versuchen dich als eigenständige Person zu sehen. Es ist ihre Geschichte, nicht deine und du kannst ihr auch nur eine Stütze sein wenn du dich siehst mit allem was zu dir gehört, und das ist nicht ihr Sternenkind. Versteh mich nciht falsch, es ist toll dass du so mitfühlend bist aber es hilft keinem weiter wenn du ihre Gefühle annimmst. Ich für mich glaube, dass jeder sein Schicksalspäckchen bekommt und dieses Päckchen Probleme kann auch nur derjenige Lösung, es ist für mich quasi der Auftrag in diesem Leben, damit klarzukommen. Dein Päckchen wird sicher auch nicht immer einfach sein aber ganz sicher anders. Also Kopf hoch, tief einatmen und auf das besinnen was deins ist. Und dann kannst du deine Freundin stützend in den Arm nehmen. Ganz herzliche Grüße Lullerchen


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Hallo Ane! Meine 1. ss war auch recht schwierig, vorz. Wehen, Muttermundsschwäche und stark gestaute Nieren bei mir! Das schlimmste war, dass meine KLeine in der 32.ssw mit Dezelerationen auf meine Wehen reagiert hat und es ständig darum ging, Kind raus oder doch noch warten. War damals eh im KH und hatte alle 2 Stunden Kontrollctgs geschrieben bekommen. Du glaubst nicht, was ich für eine Angst um mein Kind hatte! Ich hätte mir damals nie vorstellen können es nochmal zu versuchen. Aber ich bin mittlerweile soweit, dass ich denke, dass alles so kommt, wie es kommen soll! Bei uns ging damals trotz allem alles gut. Meine Tochter kam genau zum Termin und mit normaler Geburt, die ich mir so gewünscht hatte! Auch meine Nieren erholten sich schnell wieder! Ich wünsch dir alles Liebe Nicole